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Kommentare zu:
Supreme Court erlaubt Trans-Verbot im US-Militär


#11 rhdfhhdthAnonym
  • 22.01.2019, 23:44h
  • Das Problem ist das undemokratische, absurde und lächerliche amerikanische Wahlsystem.

    Clinton hat mehr Stimmen erhalten als Trump.

    Allein weil das Wahlsystem US-Bürgern in ländlich und somit konservativ geprägten US-Bundesstaaten mehr Stimmgewicht pro Kopf gibt, wurde Trump Präsident.

    Vom Wahlsystem profitieren also stets die konservativen Republikaner, die gerne Minderheiten diskriminieren und am liebsten alle Amerikaner bis hin zum Kleinkind mit Maschinenpistolen bewaffnen wollen, natürlich offiziell nur zur Selbstverteidigung. Was ja auch angesichts der wöchentlichen Schusswaffenmassaker super funktioniert.

    Dumm, dass ausgerechnet der durch ein absolut undemokratisches Wahlsystem gewählte Präsident so viel Macht hat.

    Die amerikanische Verfassung ist einfach undemokratisch, völlig aus der Zeit gefallen, schadet den Menschen und müsste dringend generalüberholt werden, um an zeitgemäße demokratische Werte und Menschenrechte angepasst zu werden.
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#12 Gerlinde24Ehemaliges Profil
  • 23.01.2019, 05:45h
  • "Außerdem würden Transpersonen akzeptiert, die bereit seien, "in ihrem biologischen Geschlecht" den Dienst an der Waffe zu tun."

    Es ist zum kotzen mit POTUS und SCOTUS! Im SCOTUS sitzen Männer, die beschuldigt werden, Frauen vergewaltigt, bzw. sexuell belästigt zu haben (Thomas und Kavannough), die aus religiösen Gründen gegen Abtreibung und Homosexuelle sind (dabei gibt es in den USA die Trennung von Kirche und Staat, die die ultrarechten "Christen" immer wieder versuchen auszuhebeln), und der POTUS hat sdarin berufen.
    Und nun dieses politisch motivierte Urteil! Damit ignoriert das Gericht, dass transsexuelle Menschen ihr Geschlecht wechseln, weil sie sich fremd im biologischenGeschlecht fühlen. Eine "Rückverwandlung würde die Gefahr von Depressionen, Alkoholisus, Drogensucht und Selbstmorden erhöhen, ganz zu schweigen von der Gewalt gegen Transpersonen im Militär. Aber das ist denen egal!
    Der SCOTUS sollte Recht sprechen, nicht die eigene politische oder religiöse Meinung zu Recht machen!
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#13 Gerlinde24Ehemaliges Profil
#14 Julian SAnonym
  • 23.01.2019, 08:52h
  • Da Trump sich den obersten Gerichtshof nach seinem Gusto zusammensetzt, wundert mich das nicht.

    Richter sollten generell nicht von Politikern bestimmt werden, da dies das demokratische Grundprinzip der Gewaltenteilung aussetzt. Das gilt übrigens auch für Deutschland....
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#15 TheDadProfil
  • 23.01.2019, 10:52hHannover
  • Antwort auf #10 von Sarah
  • ""Sagen Dir die Namen Mirco Welsch, Alice Weidel, Jens Spahn, Udo Walz und David Berger etwas?""..

    Selbstverständlich..

    Ich muß sogar hier immer wieder etwas von Menschen geschriebenes lesen, die gegen ihre eigenen Interessen agieren und agitieren..

    Ich finde es nur wichtig das nicht selektiv anzuführen, sondern immer, wenn man derlei Unsinn lesen muß, denn schon mit der Ernennung von Clarence Thomas, der aus einer RKK-Familie stammt, zuerst ein Priester-Seminar besuchte und Kunst studierte bevor er zum Juristen wurde, verfolgte der ernennende Präsident George Bush sr. einen Plan..

    Auch diese Ernennung löste eine Kontroverse aus, die sich im Wesentlichen auf das Abtreibungsrecht bezog..

    So vertritt dieser Mann folgende Hauptauffassungen:

    ""Der Schutz des ersten Verfassungszusatzes für freie Meinungsäußerung sei weit auszulegen.
    Der zweite Verfassungszusatz vermittle ein persönliches Grundrecht auf das Tragen von Waffen.

    Das Verbot grausamer und ungewöhnlicher Strafen im achten Verfassungszusatz sei eng auszulegen. Selbst das Verprügeln eines Häftlings durch Aufseher sei, wenngleich verurteilenswert und wohl anderweitig rechtswidrig, nicht verfassungswidrig. Auch die Todesstrafe sei verfassungsmäßig zulässig.

    Die Kompetenzen des Bundesgesetzgebers unter der traditionell weit ausgelegten so genannten commerce clause der Verfassung seien eng auszulegen. Dies würde dazu führen, dass große Teile des ganzen Bundesrechts als verfassungswidrig aufzuheben wären.

    Die bevorzugte Behandlung von Minderheiten, namentlich Schwarzen (affirmative action) sei verfassungswidrig, weil sie die Rechtsgleichheit verletze.

    Gesetze, die einverständliches (z. B. homosexuelles) sexuelles Verhalten unter Erwachsenen mit Strafe belegen, seien zwar dumm (silly), aber nicht verfassungswidrig.

    Die Kompetenzen der Exekutive, vor allem in Kriegszeiten, seien sehr weit auszulegen, z. B. im Zusammenhang mit der Verhaftung von Terrorismusverdächtigen.""..

    Insbesondere seine Haltung zur "affirmative action" muß auch hier mal kontrovers Diskutiert werden, denn mMn kann man nicht gleichstellen indem man Minderheiten danach bevorzugt..
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#16 TheDadProfil
#17 KerzmanProfil
  • 23.01.2019, 19:15hPrinceton
  • Antwort auf #16 von TheDad
  • >Mach doch mal einen Vorschlag wie man die sonst wählen soll ?<

    Mein Vorschlag: die Chief Justices der zwölf U.S. Courts of Appeal (Appellationsgerichte) schlagen je einen Kandidaten aus dem pool ihrer Richter vor, die neun Justices des Supreme Court wählen mit zweidrittel plus einer Stimme (gleich sieben Stimmen) ihren neuen Kollegen/ihre neue Kollegin aus: kein unmittelbarer Einfluß aus der Politik, ein bereits seit Jahren am Court of Appeals erfahrener Richter rückt nach oben, die bereits tätigen Richter am Supreme Court haben nicht nur ein (zur Zeit minimales) Mitsprache-, sondern alleiniges Entscheidungsrecht, wer ihr Kollege wird, alle sind happy (außer den politischen Strippenziehern, of course).
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#18 TheDadProfil
  • 23.01.2019, 21:23hHannover
  • Antwort auf #17 von Kerzman
  • Gut..
    Für die USA ein vielleicht gangbarer Weg..

    Ich meinte das jetzt bezogen auf die höchsten Deutschen Gerichte..

    Ich würde es nämlich ungerne sehen das sich eine Berufsgruppe aus sich selbst heraus in Spitzenposten bringt, was dann von außen keiner mehr kontrolliert..

    Mein Vorschlag wäre daher eine Art verkleinerte "Bundesversammlung" aus Bundestagsabgeordneten, Bundesratsmitgliedern und Bürgern, so um die 100 Personen, die regelmäßig wechseln, etwa im 2-Jahres-Rhytmus, mit einer festen Quote von 50 Prozent für Frauen und einer LGBTTIQ*-Quote von 15 Prozent..
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