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Davos

Deutsche Bank setzt auf LGBTI-Mitarbeiter*innen

Auf der Jahrestagung des Weltwirtschafsforums stellte das Geldinstitut eine neue Initiative vor, um Diskriminierung aufgrund von sexueller Orientierung und Geschlechtsidentität zu bekämpfen.


Logo der Deutschen Bank an einer Fensterfassade (Bild: Elliott Brown / flickr)

Die Inklusion von lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans und inter Menschen wird zunehmend zu einem Faktor bei der Personalsuche von Unternehmen. Das Thema komme immer öfter auch bei Bewerbungsgesprächen auf den Tisch, sagte Deutsche-Bank-Vizechef Karl von Rohr am Dienstag auf der Jahrestagung des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos.

Gemeinsam mit sechs anderen Unternehmen gründete das Geldinstitut eine Initiative mit Unterstützung der Vereinten Nationen und des WEF, um Diskriminierung aufgrund von sexueller Orientierung und Geschlechtsidentität zu bekämpfen. Partner sind unter anderen die US-Softwarekonzerne Microsoft und Salesforce sowie das Beratungsunternehmen Accenture.

LGBTI-freundliche Arbeitgeber sind erwünscht

In einer von der Bank in Auftrag gegebenen Umfrage unter Tausenden Teilnehmern hätten 72 Prozent der Befragten angegeben, eher einen Job bei einem Unternehmen anzutreten, dass sich aktiv für die Belange der LGBTI-Community einsetze. 82 Prozent der Befragten würden eher ein Produkt von einem solchen Unternehmen kaufen als von einem, dass solche Ziele nicht verfolgt.

Bis 2020 will die Initiative 50 bis 100 Mitglieder des WEF für die Partnerschaft gewinnen. Zusammen wollen die Unternehmen einen Rahmen schaffen, in dem Ansätze zur Bekämpfung von Diskriminierung ausgetauscht werden könnten.

Allerdings kratzten die Firmen bei dem Ziel, für jeden die gleichen Bedingungen am Arbeitsplatz zu schaffen, insgesamt auch erst an der Oberfläche, sagte Accenture-Manager Sander van't Noordende. In manchen Gegenden der Welt wie etwa in Afrika sei es mitunter schwierig, mit Firmen über solche Themen zu diskutieren, sagte die UN-Menschenrechtsbeauftragte Michelle Bachelet. (cw/dpa)



#1 Julian SAnonym
  • 23.01.2019, 08:50h
  • Damit ist die deutsche Bank schon mal weiter als die deutsche Bundesregierung.

    Union und SPD stecken ja geistig immer noch in längst vergangenen Zeiten.
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#2 SupermarktAnonym
  • 23.01.2019, 09:11h
  • Die gute, gute Deutsche Bank. Ein in allen Bereichen vorbildstiftendes Unternehmen. Moralisch sowieso.

    Ob der Fokus auf die queere Zielgruppe nur betriebswirtschaftlichen Interessen geschuldet ist? Kann ich mir nicht vorstellen. Beim besten Willen nicht.

    Die Deutschen Bank will sicherlich der Gesellschaft etwas zurückgeben. #PositiverBeitrag
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#3 KroisosAnonym
#4 Sven100Anonym
  • 23.01.2019, 12:01h
  • Die Deutsche Bank macht dies nicht aus reiner Menschenliebe, sondern sie will Ruhe in ihren Niederlassungen. LGBTI-Mitarbeiter müssen jetzt nicht mehr ihre sexuelle Orientierung vor den Kollegen und vor den Chefs verheimlichen, was Unruhe bedeuten würde. Die Mitarbeiter können sich jetzt voll und ganz auf die Arbeit konzentrieren. Das ist ganz im Sinne der Deutschen Bank.
    Untersuchungen in den USA bei Großunternehmen bestätigen dies.
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#5 KroisosAnonym
#6 cedric19Anonym
  • 23.01.2019, 15:26h
  • Antwort auf #5 von Kroisos
  • Weil die DKP ein totes Relikt aus einer längst vergangenen Zeit ist. Zudem, Aussenwirkung keine, bis auf ein paar Radikale, die ab und an mal zündeln, was eh die Versicherung bezahlt. Also schon wieder wirkungslos. Zudem beschäftigt sich dieser Nostalgiker-Verein, viel zu sehr mit sich selbst. Traditionalisten gegen Reformer. Wenn man so will, für LGBT's verlorene Zeit. Und wer möchte schon, wie in BW, gerne vom Verfassungsschutz beobachtet werden.
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#7 SowasAnonym
#8 TheDadProfil
  • 23.01.2019, 21:28hHannover
  • Antwort auf #4 von Sven100
  • ""Untersuchungen in den USA bei Großunternehmen bestätigen dies.""..

    Da stellt sich dann die Frage warum nicht auch andere Groß-Konzerne so agieren wie die Deutsche Bank, oder auch Ford in Köln, und weltweit IBM ?

    Bei der Deutschen Bank sehe ich das übrigens ähnlich..
    Die wollen Ruhe in den Niederlassungen..

    Ford und IBM haben begriffen das Homo-und Transphobie das Geschäft schädigt..
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#9 DaddyAnonym
  • 24.01.2019, 07:24h
  • Antwort auf #8 von TheDad
  • Schon spannend, wie the Dad Einblicke in die strategischen Entscheidungen von Großkonzernen hat.

    Dass die Motivationen von der Deutschen Bank und IBM so unterschiedlich sind, lässt sich bestimmt irgendwo nachlesen, oder?
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#10 Dead-WatchAnonym