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Ausstrahlung bei ProSiebenSat.1?

Deutsches "Drag Race" geplant

Laut einem Medienbericht soll nach Thailand und Großbritannien auch ein deutscher Sender "RuPaul's Drag Race" adaptieren. Als Moderatorin ist Olivia Jones im Gespräch.


In jeder Folge zeigt sich auch RuPaul in ihren besten Outfits (Bild: VH1)

Das amerikanische Erfolgsformat "RuPaul's Drag Race" soll nach Angaben des Münchner Boulevardblatts "Abendzeitung" in einer deutschen Version ins Fernsehen kommen. Laut dem Bericht finden dazu bereits mehrere Castings statt. Die Show solle dann von einem Sender der privaten ProSiebenSat.1-Gruppe ausgestrahlt werden. Ein Sprecher der Gruppe erklärte allerdings: "ProSieben sucht keine Kandidaten."

"RuPaul's Drag Race" startete 2009 in den USA, im kleinen LGBTI-Kabelkanal Logo. Bei der Reihe handelt es sich um eine traditionelle Castingshow, in der Dragqueen-Kandidatinnen jede Woche Aufgaben erfüllen müssen – und jede Woche muss eine der Künstlerinnen nach Hause gehen, bis "Americas Next Drag Superstar" feststeht.

Direktlink | Der Trailer für die neuste "All Stars"-Staffel in den USA

Bislang wurden zehn reguläre Staffeln und drei "All Stars"-Staffeln ausgestrahlt, die vierte läuft gerade. Das Format ist 2017 zum größeren Sender VH1 gewechselt und konnte in den letzten Jahren auch Kritiker begeistern und TV-Preise einsammeln. Letztes Jahr gewann die Sendung erstmals den Emmy als beste Reality-Spielshow – und stach unter anderem Showgiganten wie Heidi Klums "Project Runway" oder die Gesangs-Castingshow "The Voice" aus (queer.de berichtete).


RuPaul Charles nach dem Sieg bei der Emmy-Preisverleihung

Olivia Jones als deutsche RuPaul?

In der US-Version fungiert RuPaul als Moderator und am Ende jeder Ausgabe in extravaganten Outfits als Chef-Jurorin. Laut dem AZ-Bericht könnte diese Aufgabe in Deutschland von der Hamburger Dragqueen Olivia Jones übernommen werden. Die Dschungelcamp-Zweite versuchte sich bereits 2013 als Reality-Moderatorin, ihre RTL-Sendung "VIP-Bus" hatte aber miserable Quoten (queer.de berichtete).


Olivia Jones in der ARD-Talkshow "Maischberger"

Die Realityshow ist bereits international adaptiert worden: In Thailand läuft gerade die zweite Staffel. Außerdem soll dieses Jahr die erste britische Staffel für den öffentlich-rechtlichen Internetsender "BBC Three" produziert werden. In dieser Version soll RuPaul wie in den USA Moderator und Chef-Jurorin sein. In Deutschland ist bislang nur die US-Version erhältlich – derzeit können alle zehn regulären Staffeln auf Netflix abgerufen werden (teilweise in Originalfassung mit deutschen Untertiteln, teilweise optional mit deutschem Voiceover).

Ob die deutsche Version wirklich ins TV kommt, ist indes noch unklar. Bereits 2013 hatte es Pläne für ein deutsches "Drag Race" gegeben, die allerdings im Planungsstadium verblieben sind (queer.de berichtete). (dk)



#1 MaMaRuAnonym
#2 LotiAnonym
#3 Emil78Anonym
  • 23.01.2019, 13:35h
  • Olivia Jones hat einfach nicht die Intelligenz und die Ausstrahlung. Zudem ist sie nicht gerade ne Augenweide. Wir müssen doch besseres zu bieten haben?!
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#4 Andy2Anonym
  • 23.01.2019, 15:26h
  • Um eine deutsche Adaption hinzubekommen, müssen sich die deutschen Fernsehmacher warm anziehen, denn das Original ist schon gut durchdacht. Vor allem RuPaul steuert doch einiges zur Sendung bei, weil er sehr einfühlsam, aber auch scharfsinnig durch die Sendung führt. Einfach die richtige Mischung. Ob Olivia Jones das hinbekommt, weiß ich nicht. Ich könnte es mir aber vorstellen.
    Mehr Sorge machen mir die deutschen Fernsehmacher, die doch immer nach Schema F produzieren - viel zu sehr Einzelschicksale ausschlachten und das eigentlich Konzept aus den Augen verlieren (siehe DSDS - das hat nicht mehr viel mit Musik zu tun, sondern es dient nur als Grundlage). Eben den Fehler macht Drag Race in den USA nicht.
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#5 bicurseAnonym
  • 23.01.2019, 15:40h
  • Was ist denn das für ein Zeichen an die Drag-Community in Deutschland, dass immer Olivia Jones für alles hinhalten muss? Sie ist verbraucht, und das sieht man ihr auch an. Findet sich denn nirgends eine Queen, die weise, herzlich, erfahren und kreativ genug ist um RuPaul gerecht zu werden? Wenn Olivia das macht, wird das Ding floppen.

    Germany's Next RuPaul... oder so?
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#6 andreAnonym
  • 23.01.2019, 19:32h
  • "Grusel-Show" heißt das dann in Deutschland. Würde durchgehen. Schaut mal beide Gesichter an. RuPaul ist 9 Jahre älter. Mag RuPaul, weil Sie das Elegante, gepflegte präsentiert. Olivia Jones spielt eher die Rolle "billig". Das ist Ihre Show und damit ist Sie bekannt geworden. Aber im Trash-TV ist ja, bekanntlich, alles möglich. Den Heten wirds gefallen.
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#7 Patroklos
  • 23.01.2019, 20:34h
  • Olivia Jones ist die ideale Besetzung als Moderator und tausendmal lieber als Nina Queer.
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#8 qwertzuiopüAnonym
  • 23.01.2019, 21:37h
  • Ich finde, dass "queer" nicht gut in solche Bewertungssendungen passt, in denen es nur drum geht, in irgendetwas der*die Beste zu sein.
    Drag Queens gab es schon lange vor queeren Konzepten und meinetwegen sollen sie das halt machen. Aber mir persönlich sind Drag Queens, die Ausdruck von Selbstbefreiung sind, wesentlich lieber als die, die Perfektionismus Konkurrenzkampf betreiben.
    Insofern ist mir Olivia Jones auch viel lieber als RuPaul, und ich kann ihr nur wünschen, beim Kinderbüchervorlesen zu bleiben, statt sich für Casting-Shows herzugeben.
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#9 Patroklos
#10 Gerlinde24Profil
  • 24.01.2019, 06:00hBerlin
  • Was in angelsächsischen Ländern ein Erfolg ist, muss es nicht bei den piefigen Deutschen werden!
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