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Kommentare zu:
Studie: Gleichbehandlung der Geschlechter führt zu Homophobie


#1 SoSoAnonym
  • 23.01.2019, 13:37h
  • Vielleicht sollte Falomir besser von althergebracht erzogenen bzw mangelhaft aufgekärten Männern als von "traditionellen" vs "modernen" Männern sprechen.
    Denn diese Leute fallen ja nicht vom Himmel.
    Kein Wunder dass AfD und DfA solche Sorgen haben, frühkindliche Aufklärung über sexuelle und geschlechtliche Vielfalt sowie Geschlechtergerechtigkeit diesen "traditionellen Männern" das Wasser abgräbt.
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#2 Ith__Ehemaliges Profil
  • 23.01.2019, 13:57h
  • Bedauernswertes, gebeuteltes Subjekt. Nicht bloß, dass man von ihnen erwartet, einigermaßen saubere Unterwäsche für die Partnerin richtig herum zu tragen, jetzt sollen sie das Zeug sogar IN einer Beziehung noch selbst waschen.
    Geht halt gar nicht.

    Abgrenzung von schwulen Pärchen, in denen sich zwangsläufig mindestens ein Mann um die Wäsche kümmern muss (immer neu kaufen wird irgendwann doch zu teuer), ist von daher dringend notwendig. Da werden bloß nachteilige Präzedenzfälle geschaffen.
    Wahrlich eine Katastrophe.
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#3 SarahEhemaliges Profil
  • 23.01.2019, 14:41h
  • So was Dummes aber auch - sich SELBST über die Abgrenzung zu Anderen zu definieren, anstatt sich über SEIN SELBST zu definieren. In der eigenen Weltsicht und Wahrnehmung selbstverständlich dann eine Abgrenzung über etwas, das man als "Minderwertiges" definiert, man muss sich ja irgendwie aufwerten. So funktioniert "Privilege".

    Und wenn dieses "Minderwertige" (Frauen) nicht mehr mit macht und sich emanzipiert, muss man sich für die Abgrenzung halt was anderes "Minderwertiges" suchen.

    DAS haben sie jetzt nach immerhin fast 4 Generationen Feminismus in 70 Jahren gelernt-? Wow.

    Die müssen doch immer noch von anderen gefüttert werden, immer noch müssen andere sie dazu anhalten, die Kleidung mal zu wechseln oder sich zu waschen und immer noch müssen andere hinter ihnen aufräumen.

    Die Armen (sic)
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#4 JaJaAnonym
  • 23.01.2019, 14:45h
  • Antwort auf #1 von SoSo
  • Vielleicht solltest du genauer hinsehen bzw. genauer hinhören, was die sogenannten "modernen" Männer so äußern oder wie sie sich verhalten.
    Das Muster, das im Artikel beschrieben wird, finde ich auch bei modernen Männern.

    Einer zum Beispiel: ca. vier Jahre älter als ich, also noch nicht zur "alten" Generation zählend, beklagte sich sage und schreibe 4 Stunden(!) lang über seine zerbrochene Ehe, und am Ende schlussfolgerte er, dass das eine Auswirkung aufgrund der Gleichheit sei, und die "neue Toleranz gegenüber Homosexuellen" würde Heterosexualität wertlos machen.

    Na, was ist das, wenn nicht ein Konkurrenzdenken und eine Art Minderwertigkeitsgefühl eines modernen Mannes?
    Bei Hetero-Männern findest du das andauernd und das ist ein Problem - für Hetero-Frauen.

    Möchtest du erfahren wie viele Frauen ich kennen lerne, die zwar hetero sind, aber trotzdem nach einer Frau suchen?
    Du möchtest das gar nicht wissen, weil du lieber in deinem Teller schwimmst anstatt mal über den Tellerrand zu schauen.
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#5 SoSoAnonym
  • 23.01.2019, 15:30h
  • Antwort auf #4 von JaJa
  • Mir scheint Du hast meine Einlassung nicht verstanden und/oder die Aussage des queer Artikels.
    In welchem Teller ich schwimme lässt sich hier in keiner Weise abschätzen.
    Der Typ von dem Du da berichtest gehört unabhängig von seinem physischen Alter nicht zu den "modernen" Männern.
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#6 schwulenaktivist
  • 23.01.2019, 15:37h
  • Schadenfreude hat in diesen Diskussionen von allen Seiten nichts beizutragen!
    Es geht nicht um die "Weiblichkeit des Mannes" sondern um diejenige "im Mann"! Erstere "kann abgelegt" werden, letztere "wächst im Mann heran..."
    (sh. E. Badinter. Sie wies schon auf die Opposition des Männlichen im Mutterbauch hin!)
    Nicht alle Frauen mögen dies, nach all den Mühen... ;)
    Peter Schellenbaum änderte sein Buch von 1980 "HS des Mannes" in "HS im Mann" 1991 um!
    Schon Freud bemerkte, dass auch die Heterosexualität der Erklärung bedürfe!
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#7 DominikAnonym
  • 23.01.2019, 16:14h
  • Nicht die Gleichbehandlung ist das Problem, sondern die ideologische Überzeichnung dessen, nämlich aus Unterschieden einen verschwurbelten Einheitsbrei zu machen, womit sich am Ende nur niemand mehr identifizieren kann. Dafür brauche ich keine wissenschaftlichen Belege, der gesunde Menschenverstand reicht mir da schon, um das zu verstehen.
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#8 KaiiAnonym
  • 23.01.2019, 16:25h
  • Der Titel so:
    "Gleichbehandlung der Geschlechter"

    Das Team an Wissenschaftler*innen (oder wurde hier bewusst nicht gegendert, weil nur Männer?) so: bla bla"... Tatsache, dass Männer heutzutage noch nie so "weiblich" gewesen seien, etwa weil sie Gefühle zeigten und in der Familie vermehrt traditionell weibliche Aufgaben bei der Kindererziehung übernehmen würden."

    Klar, ist genau das selbe und die "Konfrontation" ist überhaupt nicht überprovokant.

    Toller Artikel... NICHT!
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#9 la_passanteAnonym
  • 23.01.2019, 16:26h
  • Es ist nur ein klener Schritt von solchem narzisstischen Lamento hin zur offenen Gewalt der "incels" und Schwulenhasser wie man sie in den USA sieht.
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#10 Homonklin44Profil
  • 23.01.2019, 16:26hTauroa Point
  • Vielleicht ist es dann auch endlich mal an der Zeit, mit dieser "Tradition"zu brechen, und auch mit Jener, die alle Weiblichkeit, sogar die Vermeintliche, als irgend etwas Zweitklassiges oder Bedrohliches hinstellt.

    Die Gleichbehandlung von Frau und Mann dafür verantwortlich zu zeichnen, dass festgefahren denkende Macho-Typen sich als nicht mehr Mann genug empfinden, ist fast etwas schnell daher geschlossen.
    Anstatt Homophobie müsste ja eher eine Art Feminaphobie entstehen. Hängt wohl stark vom jeweils vertretenen Schwulenbild ab.

    Da müsste man erst einmal fragen, was für ein Problem habt ihr eigentlich mit Frauen und Frauen zugeordneten Verhaltensweisen.
    Und was ist schlimm etwa an Fürsorglichkeit, Gefühlsamkeit, Liebe und Sinnlichkeit? Tendenzen, die Geschlechter übergreifend vorkommen.
    Vielleicht ist der "traditionelle" Mann bloß mit der Realität der Welt überfordert. Tja, Rübezahl, Macker im Hause und Keule schwingen ist halt auch schon ne Weile her.
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#11 Ith__Ehemaliges Profil
  • 23.01.2019, 16:43h
  • Antwort auf #6 von schwulenaktivist
  • @Schadenfreude: Sehe ich nicht so. Siehe "Mann bleibt Mann"-Ballettänzer im Artikel nebenan.

    Abgesehen davon ist die Suggestion der Überschrift verkehrt, wenn man sich das experimentelle Setup anschaut. Es ist ja nicht so, dass man Männer aus sozialen Gruppen verglichen hätte, deren Leben mehr oder weniger stark von Gleichbehandlung der Geschlechter geprägt ist.
    Stattdessen wurde ein Mindset kreiert, das in einem Falle Weiblichkeit neutral belassen hat, und im anderen Fall ein Bild von der Infiltration und Aufoktroierung von Weiblichkeit erzeugt hat.

    Da Männer nunmal darauf konditioniert sind, dass ihr privilegierter Status, auch als Heterosexueller, aber gerade auf der relativen Abgrenzung von "Schwäche" und "schwachem Geschlecht" basiert, wurde die interne Homophobie bei Gleichbehandlung Ablehnenden als Verteidigungsmechanismus sichtbar.
    Man war als Versuchsperson eben erst auf den Fehler hingewiesen worden, sich durch zu viel an Schwäche, Akzeptanz, Nettsein, Zulassen von Passivität seiner Privilegien als Mann berauben zu lassen, und versuchte nun, diese Bedrohung durch ein klares Bekenntnis zu "Männer-Tugenden" abzuwenden.
    Und zu Letzteren gehört nunmal, auf Schwulen als halb-weiblich, weil potentiell beim Sex passiv, ebenso wie auf Frauen herumzuhacken.

    Gibt einen Begriff dafür: Patriarchat.
    Ich würde meinen, das ist es auch, was bei dieser Untersuchung da eigentlich gemessen wurde: Patriarchale Durchdringung und Bereitschaft, das eigene, schwache männliche Ego zu verteidigen.
    So betrachtet kann man die Ergebnisse sehr wohl genau gegenteilig interpretieren: Männer, die in ihrer Männlichkeit gefestigt sind und mit der Gleichbehandlung von Frauen keine oder weniger Probleme haben, soll heißen, bei denen die Gleichbehandlung als Selbstverständlichkeit angekommen ist, haben ja offenbar weniger homophob geantwortet. Soll heißen, vorhandenes Mindset von Gleichberechtigung ergibt mehr Selbstsicherheit und weniger Abwertungsbedürfnisse anderer.

    Doch, ich finde, zusammengenommen darf man das lustig finden, insbesondere bei einem Titel, der in etwa suggeriert "mehr Homophobie seit Einführung des Wahlrechts für Frauen" oder "mehr Homophobie seit Strafbarkeit der Vergewaltigung in der Ehe", was ich beides für reichlich unwahrscheinlich halte. Im Gegenteil würde ich davon ausgehen, dass die "modernen", weniger homophoben Männer möglicherweise durch genau solche Errungenschaften, mit einem Bild von Frauen als einigermaßen gleichberechtigten Menschen, positiv darauf geprägt wurden, Homosexualität nicht schlimm finden zu müssen.
    Letztere Zusammenhänge wurden aber zumindest hier im Artikel halt weder er-klärt noch überhaupt betrachtet.
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#12 SchleicheRAnonym
  • 23.01.2019, 17:25h
  • Diese Studie baut doch nur auf Provokation und auf die Herausstellung von Minderwertigkeitsempfindungen auf. Das ist imo rein kulturell bedingt und lässt sich abbauen. Wenn sich Männer über ein fremdes Ideal definieren, dass nicht ihrem Wesen entspricht, dann kann das nur unglücklich machen. Ich wundere mich dann nicht über agressive Einstellungen gegenüber Volksgruppen, die dem Ideal nicht ensprechen.
    Die Studie schlussfolgert nur falsch und geht nicht auf die zugrunde liegenden Aspekte dieses Verhaltens ein. Es wird einfach stumpf behauptet, dass Gleichstellung Homophobie fördert.

    Hier mal etwas Lesestoff, der nicht speziell zu dieser Studie weiter hilft, aber vielleicht etwas zum Nachdenken anregt:

    www.spektrum.de/news/typisch-mann-typisch-frau/1580506

    www.spektrum.de/news/der-glaube-ans-gute-ueberwindet-vorurte
    ile/1513851
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#13 bicurseAnonym
  • 23.01.2019, 17:41h
  • Diese ganze Diskussion zeigt doch wieder mal sehr schön, dass die klassische Männlichkeit viel fragiler ist als die modernen Männlichkeit und Weiblichkeit. Die "Verweichlichung" sieht für Machos seltsamerweise aus wie eine Bedrohung. Warum eigentlich? Gefühle zeigen gilt als weich. Und auf Gefühle eingehen, also einfühlsam sein auch. Haben die Machos Angst davor, weil sie damit nicht umgehen gehen können? Basiert die klassische Männlichkeit also tatsächlich auf einer inneren Unsicherheit? Man(n) kann doch einfühlsam sein, ohne weich zu sein? Und männlich sein, und Gefühle zeigen? Das geht auch!

    Im Grunde wollen die klassischen Männer ein weniger kompliziertes Leben, aber mit vollen Benefits - Sex, Drugs & RocknRoll. Gefühle sind halt kompliziert, andere Menschen sind kompliziert, die machen den ganzen Spass kaputt.
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#14 JaJaAnonym
#15 SoSoAnonym
#16 Alice
  • 23.01.2019, 20:34h
  • Das ist ja "witzig"
    Traditionelle Männer haben Probleme damit wenn wir gleiche Rechte bekommen und auch in den typischen Männerberufen auftauchen und ggf. sogar Vorgesetzte werden.
    Ja das trifft das traditionelle Männerbild wohl hart.
    (das kann man aktuell an diesem Tänzer beobachten, dem Polunin, wie er redet und agiert usf.)
    Dann kommt ninzu, dass Traditioneller-Mann davon ausgeht, dass schwule Männer "weiblicher" seien als sie selbst.
    Da hat er aber nicht richtig hingeschaut, der Traditionell-Mann: die meisten schwulen Männer, die ich kenne, stehen auf Männer und deren männlichkeit - welch Wunder aber auch. Wir (weiblichen) Frauen sind diesbezüglich eher uninteressant.
    Also liebe traditionelle Männer:
    Schwule Männer, das sind Männer, die stehen sogar auf Männer - das bedeutet das Wörtchen schwulsein: Sie mögen Männer, ihre Art, ihren Geruch, ihre Stärken und Schwächen, ihre Kochkümste, ihre männlichen Körper, ihre "Macken", sie denken an Männer, sie wünschen sich Männer, Männer sind ihre Zukunft und Gegenwart und Vergangenheit, ihre Liebhaber, ihre Männer bzw. Partner... Wir können ihnen mit unserer Weiblichkeit wenig bieten. Als Arbeitskolleg*innen, als Freund*innen, als Nachbar*innen ist das etwas anderes.
    Stimmt ihr mir zu?
    Ja, nicht war! Das würde dann bedeuten, dass traditionelle Männer, wenn das denn ginge, schnellstens schwul werden müssten um dann in eine "echte" Männerwelt eintauchen zu können. Da findet Traditioneller-Mann die unterschiedlichsten Männer, eine riesige Männervielfalt. Vielleicht mal die Serie "Queer as Folk" gucken und um die weibliche Seite besser zu verstehen "The L Word".
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#17 TheDadProfil
  • 23.01.2019, 21:52hHannover
  • Äh ?
    Die Emanzipation der Frauen ist also "Schuld" daran, das sich "traditionelle Männer" Homo-und Transphob "verhalten" ?

    Das ist ungefähr so glaubwürdig wie die Idee das "heterosexeulle Ehemänner" über ihren männlichen Nachwuchs herfallen, weil die Gattin gerade nicht zu Hause ist..

    So nebenbei die am häufigsten in Gerichtssälen geäußerte Ausrede für sexualisierte Gewalt gegenüber Kindern..

    "traditionelle Männer" sind schlichtweg "tradizionell" homo-und tranphob..
    Das ist der Markenkern der "Traditionalität"..
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#18 TheDadProfil
  • 23.01.2019, 21:58hHannover
  • Antwort auf #7 von Dominik
  • Abseits des Unsinns den Du hier zur Erklärung erhebst, besteht Gleichberechtigung NICHT aus einer Art "gleichmacherei der unterschiede" !

    Menschen sind gleichberechtigt WEIL sie unterschiedlich sind !

    Aber wem erklärt man das hier schon !?..

    (Rhetorische Frage, bitte nicht antworten)..
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#19 Gerlinde24Ehemaliges Profil
  • 24.01.2019, 06:16h
  • Um mit Obelix zu reden: Die spinnen, die Schweizer!
    Es geht nicht um Verunsicherung dieser Männer, es geht um deren Machtverlust. Früher durfte eine Frau ohne Erlaubnis des Mannes nicht arbeiten, er durfte sogar ihr Gehalt abholen. Vergewaltigung in der Ehe war bis Mitte der Neunziger nicht strafbar, weil es die "eheliche Pflicht" der Frau war, die Beine breit zumachen, wenn Männe es wollte. Und durch die Gleichberechtigung haben Männer diese Macht verloren, trauern dem nach.
    Der Hass auf Homosexuelle, diese Homophobie, die gab es auch schon vor der Gleichberechtigung. Diese Männer haben Homosexuelle als "Geschlechtsverräter" angesehen, weil Homosexuelle sich eher mit Frauen verbündet haben, als das Patriarchat zu unterstützen (so sahen und sehen es diese Männer).
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#20 MänneAnonym
  • 24.01.2019, 13:05h
  • Stimmt! Natürlich ist es entmutigend, aber je mehr ich etwas 'propagiere', desto mehr Gegenwehr wird erzeugt. Ich leb selber in einem kleinen Dorf, ich weiß, wovon ich rede: KEINER hat ein Problem mit mir (und ich bin sehr offen und ehrlich, selbst öffentlicher Sex ist bei mir kein Tabu), aber ich mach halt auch keine Ideologie daraus und versuch auch um Gottes Willen niemand zu missionieren!
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#21 Homonklin44Profil
  • 24.01.2019, 13:18hTauroa Point
  • Antwort auf #13 von bicurse
  • Sehr schön beschrieben.

    Deshalb ist das einzige vermeintlich "homophobe" an solchen Reaktionen ein Davonlaufen vor sich selbst. Eine Angst vor dem, was unter dem Unkomplizierten noch alles sein könnte, würde man(n) das zulassen. Und weil man dann vielleicht entdecken könnte, wie affig dieser ganze Traditionskult eigentlich ist.
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#22 JaJaAnonym
#23 michael008
#24 weiter gedachtAnonym
  • 26.01.2019, 15:57h
  • Nur ein paar Gedanken zur Studie und den Gesellschaftsnormen der "westlichen" Welt:
    Ich komme gerade von einer Reise aus Thailand. Dort habe ich sehr wenige "Machomänner" gesehen. Männlichkeit wird ganz anders gesehn als in Zentraleuropa. Sehr viele Frauen sind berufstätig, weitaus mehr als in Zentraleuropa. Im Reiseführer stand auch, dass Thailand diesbezüglich weiter bei der Gleichberechtigung ist als Europa.
    Unsere Gesellschaft wächst mit viel Machtgehabe heran. Nicht nur daraus resultiert Rassismus, Sexismus und auch Homophobie.
    Es gibt auch andere Studien, die belegen, dass diese 3 stark miteinander verbunden sind. Es geht oft um "unterdrücken", sich besser stellen als andere. Darin sehe ich den Punkt, bei dem man ansetzten müsste. Für mich klingt die isoliert betrachtete Aussage der Studie so, als würde Sexismus mit Homophobie " abgelöst " werden.
    Sehr traurig. Aber sofern erkannt, kann man das heilen, wenn die neue Generation anders heran wächst. ;)
    Viel Spaß beim Weiterdenken. ;)
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