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Kommentare zu:
Angola schafft Bestrafung von Homosexualität ab


#1 tychiProfil
  • 24.01.2019, 11:24hIrgendwo im Nirgendwo
  • Solche Nachrichten tun der Seele einfach gut!

    Es bleibt zu hoffen, dass dies auch in anderen afrikanischen Ländern Schule macht.
    Je mehr afrikanische Länder solche Reformen anpacken und umsetzen, desto weniger Gewicht erhält das leidige und falsche Argument, Homosexualität sei unafrikanisch und deshalb abzulehnen.

    Ich freue mich für die Menschen in Angola!
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#2 Simon HAnonym
#3 goddamn liberalAnonym
  • 24.01.2019, 12:49h
  • "Vergleichsweise offen" ist gut.

    Angola ist nach dieser Befragung offener als manches europäische Land.

    Merke: 'Schwarz-Weiß-Malerei' ist gefährlicher Rassenquatsch.

    Angola zeigt, dass das ganze kulturalistische und identitäre Gefasel zwischen 'westlicher Zivilisation', 'russischer Seele' und 'afrikanischer Identität' ideologischer Unsinn im Sinne der Herrschenden (Politiker, Religionsführer etc.) ist und Menschenrechte universell sind.
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#4 MänneAnonym
  • 24.01.2019, 12:58h
  • Theoretisch ja ganz super, aber was hilft es schon, wenn Dich die eigenen Nachbarn lynchen. Hilft es noch was, daß es illegal war, daß der Mann, den du liebst, ermordet wurde? Mir nicht. Tot ist tot.
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#5 Sven100Anonym
  • 24.01.2019, 13:18h
  • Die Gesetzgebung in Angola war Folge des faschistischen Regimes (u.a. General Spinola) im Mutterland Portugal. Nachdem in Portugal die Demokratie wieder eingeführt worden war, orientierte sich Angola zwischen Portugal, das heute eine vorbildliche Gesetzgebung für Schwule und Lesben hat, Brasilien, Mozambik sowie anderen lusophonen Staaten. Es war deshalb nur eine Frage der Zeit, dass auch Angola liberaler wurde.
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#6 Blabla-WatchAnonym
  • 24.01.2019, 14:05h
  • Antwort auf #5 von Sven100
  • Mit Lusophonie hat das nichts zu tun. Aktuelles Gegenbeispiel ist leider Brasilien, wo der Führer Schwulen mit Prügel und Tod droht, auf Portugiesisch.

    In Angola hat diese gute Nachricht jedoch viel damit zu tun, dass in dem Land Christen und andere Religioten sich nicht in weltliche Angelegenheiten einmischen dürfen. So gute Entwicklungen kann es also geben, wenn Religioten an kurzer Kette gehalten werden. Sollte Deutschland auch mal erwägen.
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#7 Sven100Anonym
  • 24.01.2019, 14:40h
  • Antwort auf #6 von Blabla-Watch
  • Die bedauernswerte Situation für LGBTI-Leute in Brasilien ist eine Entwicklung unter dem neuen Präsidenten Bolsonaro, der ein lateinamerikanischer Trump werden möchte, also eine Entwicklung aus allerletzter Zeit.
    Jahrzehntelang war Brasilien das Traumziel für europäische und us-amerikanische Schwule. Als in Deutschland Homosexualität noch streng verboten war, vergnügten sich Tausende von brasilianischen Schwulen beim Karneval in Rio. Das hatte natürlich auch Einfluss auf die Situation in Angola.
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#8 Bonifatius49Anonym
  • 24.01.2019, 15:17h
  • Antwort auf #7 von Sven100
  • Das ist doch eine erfreuliche Nachricht.

    Damit haben nunmehr alle afrikanischen Staaten, die portugiesische Kolonialgebiete gewesen sind, ihre Strafgesetze gegen homosexuelle Handlungen abgeschafft.

    * Mosambik (2015)
    * Guinea-Bissau (1993)
    * Sao Tome und Principe (2012)
    * Äquatorialguinea
    * KapVerdische Inseln (2004)

    -----
    Erfreulich ist ebenso, das in den afrikanischen Staaten mit französischer Kolonialzeit, die nicht islamisch geprägt sind, ebenso keine Strafgesetze bestehen.

    * Gabun
    * Demokratische Republik Kongo
    * Volkrepublik Kongo
    * Madagaskar
    * Zentralafrikanische Republik
    * Benin
    * Elfenbeinküste
    * Seychellen
    sowie auch in den vier islamisch gepägten Staaten BurkinaFaso, Mali, Niger und Dschibuti.

    ------

    Es sind also nur noch in Afrika Staaten mit britischer Kolonialzeit (bzw. ehemals deutsche Kolkonialgebiete, die nach 1918 britisch wurden), wo Strafgesetze bestehen sowie in fast allen islamisch domininerten Staaten (Ausnahme: Burkina Faso, Mali, Niger und Dschibuti).

    ----

    Mich würde einmal in bezug auf das südliche Afrika interessieren, was denn aus den verfassungsgerichtlichen Klagen von LSBTI-Aktivisten in Namibia und in Botswana an den dortigen beiden Verfassungsgerichten geworden ist. Die Klagen müßten doch in Namibia und in Botswana mittlerweile "entscheidungsreif" sein.
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#9 blahblahblahAnonym
  • 24.01.2019, 20:10h
  • Antwort auf #8 von Bonifatius49
  • Du weißt - wie immer - nicht, wovon du sprichst.

    1. Äquatorialguinea war spanische Kolonie - nicht portugiesisch.

    2. Äquatorialguinea hat seine Strafgesetze nicht abgeschafft.

    3. Die Demokratische Republik Kongo war belgische Kolonie - nicht französisch.

    4. Eine Volksrepublik Kongo gibt es überhaupt nicht.

    5. Seychellen war britische Kolonie - nicht französisch.

    6. Äthiopien

    7. Burundi

    8. Kamerun

    9. Liberia

    sind ebenfalls weder 'Staaten mit britischer Kolonialzeit noch 'islamisch domininerten Staaten - (Ich bediene mich einfach mal deiner Sprache) - und haben dennoch entsprechende Strafgesetze.

    usw. usw. usw.

    ___

    Du hast doch ganz offensichtlich Zugang zum Internet. Was hält dich davon ab, es zu nutzen, um dich zu bilden ?
    Du musst keine Angst vor Bildung haben. Bildung tut gar nicht weh.

    Mit nur wenigen Klicks fändest du auch Antworten auf deine Fragen Botswana und Namibia betreffend.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #8 springen »
#10 Ralph
  • 24.01.2019, 20:44h
  • Ein Beweis dafür, dass Hetrosexismus nicht zur afrikanischen Kultur gehört, sondern nur Ausfluss religiösen Wahns ist, der auch in Afrika überwunden werden kann.
  • Antworten » | Direktlink »
#11 Bonifatius49Anonym
  • 24.01.2019, 20:57h
  • Antwort auf #9 von blahblahblah
  • Du weißt - wie immer - nicht, wovon du sprichst.

    1. Äquatorialguinea war spanische Kolonie - nicht portugiesisch.

    ---> Um 1500 nahm Portugal das heutige Äquatorialguinea unter dem Namen Fernando Póo in Besitz. 1778 trat Portugal die Kolonie an Spanien ab

    2. Äquatorialguinea hat seine Strafgesetze nicht abgeschafft.

    --> In 'Äquatorialguinea gibt es keine Strafgesetze. Dort sind homosexuelle Handlungen legal.

    3. Die Demokratische Republik Kongo war belgische Kolonie - nicht französisch.

    ---> Das ist richtig, aber die Belgier hatten das Strafrecht bereits 1795 gemeinsam mit Luxemburg liberalisiert und homosexuelle Handlungen legalisiert.

    4. Eine Volksrepublik Kongo gibt es überhaupt nicht.
    --> Es gibt zwei Staaten: die Demokratische Republik Kongo (ehmals belgisches Kolonialgebiet) als auch die Republik Kongo ("ehemals Volksrepublik Kongo" und französisches Kolonialgebiet)

    5. Seychellen war britische Kolonie - nicht französisch.

    -> Der französische Kapitän Lazare Picault war 1742 auf der Reise nach Indien und fand von Mauritius kommend zufällig die noch herrenlosen Inseln, die 1753 als französischer Besitz proklamiert und nach dem französischen Seeoffizier Jean Moreau de Séchelles benannt wurden. Eine dauerhafte Besiedlung ist ab 1768 nach der Anlage von Gewürzplantagen nachweisbar. Im Verlaufe des Ersten Koalitionskrieges wurden die Seychellen 1794 von den Briten besetzt und im Pariser Frieden 1814 Großbritannien zugesprochen.

    6. Äthiopien und 9. Liberia

    Stimmt Äthiopien und Liberai hätte ich auch noch aufzählen können. Beide Staaten haben eine gesondetre Entwicklung im Vergleich zu den sonstigen Kolonialgebieten Afrikas "durchlaufen".

    8. Kamerun
    --> hatte ich erwähnt, Kamerun war deutsches Kolonialgebiet und ging nach 1918 durch den Versailler Vertrag offiziell in den Besitz des Völkerbundes über, der wiederum ein Mandat zur Verwaltung an Großbritannien und Frankreich gab.

    ---

    Fazit: Bedauerlich wie wenig Sachkenntnis und insbesondere historische Kenntniss Sie haben.
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#12 TheDadProfil
  • 24.01.2019, 23:23hHannover
  • Antwort auf #11 von Bonifatius49
  • ""---> Um 1500 nahm Portugal das heutige Äquatorialguinea unter dem Namen Fernando Póo in Besitz. 1778 trat Portugal die Kolonie an Spanien ab""..

    Wenn Du schon ohne den Hinweis auf ein Zitat aus einem Wikipedia-Artikel einfach abkupferst..

    Wie wäre es dann mal mit dem Lesen der dort vorhandenen wichtigen Informationen ?

    ""Etwa 85,7 Prozent der Bevölkerung gehören zu den bantusprachigen Fang.""..

    ""Infolge der spanischen Kolonialherrschaft sind über 87 % der Äquatorialguineer Anhänger der Römisch-katholischen Kirche in Äquatorialguinea, daneben gibt es 5 % Protestanten.""..

    Och ?
    Da predigen die Herren offenbar in "Landessprache"..
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#13 Blabla-WatchAnonym

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