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Neuer Job

Peter Illmann moderiert künftig bei WDR 4

Der ehemalige "Formel 1"-Moderator wird künftig mindestens einmal im Monat am Freitagabend das Wochenende einläuten.


Peter Illmann will sein Knowhow über die Musik der Siebziger- und Achtzigerjahre bei "Ab ins Wochenende" einbringen (Bild: WDR)

  • 25. Januar 2019, 10:05h 24 2 Min.

Jeden Freitag startet der Oldies-Radiosender WDR 4 ab 18 Uhr mit Partymusik der Siebziger- und Achtzigerjahre ins Wochenende. Das bisherige Moderationsduo der vierstündigen Sendung "Ab ins Wochenende" um Martina Emmerich und "ARD-Morgenmagazin"-Moderator Peter Grossmann, das die Sendung abwechselnd präsentiert, bekommt Verstärkung: Ab sofort gehört auch der offen schwule Radio- und Fernsehmoderator Peter Illmann zum Team – er wird seine erste Sendung bereits am 25. Januar präsentieren.

Der 59-jährige ist in Dortmund geboren, deshalb ist der neue Job für ihn auch etwas Besonderes: "Der WDR hat meine Kindheit und Jugend begleitet, daher freue ich mich besonders, wieder in meiner 'alten Heimat' und bei WDR 4 wieder im Radio zu moderieren", so Illmann.

"Peter Illmann hat die Achtzigerjahre in Deutschland als Musikjournalist geprägt wie kaum ein zweiter. Und in den 70ern kennt er sich nicht weniger gut aus", sagt Ulf Pohlmeier, stellvertretender Programmchef bei WDR 4. Da bei "Ab ins Wochenende" genau diese Musik gespielt werde, passe Illmann "als authentische Radiopersönlichkeit perfekt".

Als Moderator der ARD-Sendung "Formel Eins" war Illmann einem Millionenpublikum bekannt worden. Im Fernsehen moderierte er auch "P. I. T. – Peter-Illmann-Treff" sowie die Musiksendung "Peter's Pop-Show". Später war er hauptsächlich für den Bayerischen Rundfunk sowie verschiedene andere Radio- und Fernsehsender tätig. Bei WDR 4 war er bereits häufiger als Studiogast und Co-Moderator zu hören.


Eine Autogrammkarte aus den Achtzigerjahren

Coming-out vor gut sechs Jahren

Illmann hatte sich erst im Dezember 2012 als schwul geoutet. Als wichtigsten Grund, warum er seine Homosexualität so lange verheimlicht hatte, nannte Illmann gegenüber der "Bild am Sonntag" Rücksicht auf seinen Vater, der ein Jahr zuvor gestorben war (queer.de berichtete). (ots/dk)

#1 Sven100Anonym
  • 25.01.2019, 13:24h
  • "Als wichtigsten Grund, warum er seine Homosexualität so lange verheimlicht hatte, nannte Illmann gegenüber der "Bild am Sonntag" Rücksicht auf seinen Vater"

    Wie lange muss ein erwachsener Mann (Mitte 50)
    eigentlich Rücksicht auf seine Eltern nehmen?
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#2 Taemin
  • 25.01.2019, 13:26h
  • Auch so ein Spätzünder. Ist die Karriere erst mal vorbei, outet sich's leicht. In den 80ern wäre es wichtig gewesen, als die Rechten AIDS als Vehilkel benutzten, um wieder gegen Schwule vorzugehen, den Mund aufzumachen. Es wäre auch wichtig gewesen damals,weil er beliebter Moderator einer Sendung mit jugendlicher Zielgruppe war. Möge er nicht seinen Vater vorschieben, auf den er angeblich Rücksicht nehmen wollte, diese Ausrede macht es nur schlimmer, denn damit behauptet er heute noch, Schwulsein sei so schlimm, dass man es den eigenen Eltern nicht zumuten dürfe.
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#3 NiemalsAnonym
  • 25.01.2019, 13:47h
  • Antwort auf #2 von Taemin
  • Eltern denen ich das nicht zumuten könnte hätten halt auch kein Recht mehr auf mich als Sohn.
    Wenn man allerdings nicht mal wagt es auszuprobieren, sprich seine Eltern damit zu konfrontieren und dann die Reaktion bereit ist zu ertragen, dann trifft einen der Vorwurf der Feigheit zu Recht.
    Vielleicht hätte ihn sein Vater überrascht.
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