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Einzelkommentar zu:
Premiere: Erzbischof Koch bei stillem Gedenken an homosexuelle NS-Opfer


#1 Bonifatius49Anonym
  • 25.01.2019, 18:21h
  • Koch ist in der Tat "zwiespältig" zu bewerten. Gleiches gilt für Woelki in Köln.

    Reformbefürworter der Sexualmorallehre und Unterstützer eines Reformkurses im deutschen römisch-katholischen Episkopat sind Bischof Bode im Bistum Osnabrück, Bischof Feige im Bistum Magdeburg, Erzbischof Ackermann im Erzbistum Trier, Bischof Wilmer im Bistum Hildesheim, Bischof Neymeyr im Bistum Erfurt oder auch Erzbischof Marx im Erzbistum München.

    Aber es gibt auch das andere Lage um Bischof Oster im Bistum Passau, Bischof Voderholzer im Bistum Regensburg, Bischof Hanke im Bistum Eichstätt, Bischof Ipolt im Bistum Görlitz oder auch Bischof Zdsara im Bistum Augsburg.

    Ich gehe aber davon aus, das es wohl unter Papst Franziskus nicht zu einer Reform des Katechismus und der Sexualmorallehre "mehr" kommen wird.

    Es erfolgte schon die Reform bei den wiederverheirateten Katholiken nach Scheidung zu den Sakramenten und die Zulassung von evangelischen Ehepartnern von Katholiken zur Eucharistie mit Verabschiedung entsprechender Handreichungen. Auch das kirchliche Arbeitsrecht wurde dergestalt reformiert, das keine automatische arbeitsrechtliche Kündigung von verheirateten homosexuellen Mitarbeitern mehr erlaubt ist.

    Derzeit "kämpft" sich Papst Franziskus an der Kurienreform ab und der "Verschlankung" des "Wasserkopfes" in Rom.

    Und eventuell "kommt" noch die Zulassung von "viri probati" im Herbst und damit die Zulassung von verheirateten Priestern und die Lockerung des Zölibates.

    ABER eine Zulassung der Frauen zu den Weiheämtern und auch die Reform des Katechismus bei der Sexualmorallehre wird wohl unter Franziskus nicht "mehr" erfolgen. Es würde mich jedenfalls überraschen, wenn es doch erfolgen sollte.

    -----------
    Da lobe ich dann lieber viele andere christliche Kirchen unterschiedlicher Konfessionen, die mittlerweile kirchliche Trauungen verheirateter homosexueller Ehepaare erlaubt haben. Bekannte von mir haben mir berichtet, das diesen Sommer ein schwules Paar in Oldenburg kirchlich sich nunmehr in der lutherischen Landeskirche Oldenburg trauen will, so wie ich es als Gast bereits in der unierten EKD-Landeskirche Rheinland erlebt habe. DAVOn ist die römisch-katholische Kirche noch "weit" entfernt, das homosexuelle Ehepaare im Bistum Münster oder im Erzbistum Berlin reguläre kirchliche Trauungen erhalten.
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