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Kommentare zu:
Frankreich schickt schwulen Teenager zum Eurovision Song Contest


#1 wtgsgasdgsgaAnonym
#2 TomDarkProfil
  • 27.01.2019, 15:07hHamburg
  • Ich finde, er ist sympathisch und talentiert.

    Er erinnert mich etwas an Daniel Küblbock, den ich sehr geschätzt habe.

    Aber als ich den Song gehört habe, wusste ich wieder, warum ich mir diesen Contest nie ansehe.
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#3 AmurPrideProfil
  • 27.01.2019, 15:58hKöln
  • Antwort auf #1 von wtgsgasdgsga
  • ""..Der Song ist einfach nur schlecht..""

    Okay, jeder hat das Recht auf seine eigene Meinung und über Kunst, also auch über Musik und Gesang, zu streiten ist eh ziemlich sinnfrei...
    Und wenn Du so etwas geschrieben hättest wie "Ich finde er kann nicht gut singen.." oder "Mir gefällt die Melodie nicht..", DANN hätte ich auch nichts gesagt!

    ABER erkläre mir bitte, wie ein Song, der FÜR unsere Belange kämpft, SCHLECHT sein kann?!?

    Ich bewundere seinen Mut, so öffentlich zu sich selbst stehen zu können! Wie viele von uns können dies noch immer nicht! :-(
    Ich bewundere seine Kraft, sich diesem gewaltigen social hate jeden Tag auf's Neue zu stellen und nicht daran zu zerbrechen!

    Seine Wirkung auf andere LGBTIQ-Jugendliche, gerade auch auf jene aus dem arabisch/muslimischen Kulturraum, ist in der heutigen Zeit eine nicht zu unterschätzende große Hilfe! Somit ist er in meinen Augen ein Vorbild und Botschafter für unsere Sache und unseren Kampf. Das er für all jene unter uns, die längst aufgehört haben für unsere Sache zu kämpfen, eine mehr als unerwünschte Erinnerung an den Sieg ihrer eigenen Angst ist, kann ich gut verstehen.

    Angesichts der ganzen vor Gewalt nur so strotzenden Hasskommentare und seiner gegenwärtigen öffentlichen Präsenz mache ich mir allerdings ernsthafte Sorgen um seine Sicherheit. Möge Gott und fähige Mitmenschen erfolgreich für seine Sicherheit sorgen!
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#4 wtgsgasdgsgaAnonym
  • 27.01.2019, 16:20h
  • Antwort auf #3 von AmurPride
  • Der Song ist musikalisch einfach nur grottenschlecht. Da bluten meine Ohren.

    Die Message mag ja gut sein, aber wenn sie in einen musikalisch grottenschlechten Song verpackt ist, ist das nicht so toll, wie wenn sie in einen musikalisch guten Song verpackt wäre.

    Wie gesagt, ich denke der Song passt musikalisch sehr gut zum ESC, denn das musikalische Niveau beim ESC ist in der Regel mit der überwältigenden Mehrheit der Songs sehr niedrig.
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#5 MariposaAnonym
  • 27.01.2019, 16:30h
  • Nichts gegen Bilal persönlich - aber der Auftritt ist Kitsch pur und muß dieser künstliche Sprachenmix echt sein ? Sorry, meine Favoritin wäre ganz klar Seemone gewesen.
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#6 lucdfProfil
  • 27.01.2019, 17:10hköln
  • Was soll diese Mischung auf Englisch und Französisch? Französisch allein würde ausreichen. Der Text ist gut gemeint aber für eine gute Platzierung wird das ganz bestimmt nicht ausreichen. Nein, es ist einfach schlecht.
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#7 ReineAnonym
#8 InternetAnonym
  • 27.01.2019, 17:49h
  • Eigentlich ist es schon ziemlich verrückt, was einerseits an Technik angeboten wird und andererseits gleichzeitig als schädlich bezeichnet wird. Vielleicht sollten sich einige nochmal darüber Gedanken machen, ob diese sozialen Netzwerke, die so gar nicht sozial sind, wieder rückgängig zu machen.
    Beispiel: der Oberboss von Facebook möchte aktuell WhatsApp, Facebook und Instagram zusammenfügen. Sorry, aber das ist doch einseitiger Nutzen. Von den üblen Kommentaren, denen viele bei Twitter und Co. ausgesetzt sind, ohne dass die Anbieter konsequent vorgehen, ganz zu schweigen.
    Umgekehrt gilt aber dasselbe:
    diejenigen, die anderen etwas unterstellen und somit im Internet regelrecht Rufmord umsetzen, das ist ebenfalls problematisch.

    #meetoo, #timesup, etc. alles klar, ich kann verstehen, worum es geht und es ist wichtig. Aber es gibt immer mehr Leute im Internet, die meinen, sie seien Richter. Es ist reichlich bedenklich, wenn ottonormal-Bürger eine Aufgabe auf sich nimmt, für die er/sie gar nicht ausgebildet oder berechtigt ist. Diese Gerüchteküche scheint in sozialen Netzwerken extrem hoch zu sein und ich vermisse die Konsequenz der Anbieter.
    Wenn sogar bekannte Personen, die in der Öffentlichkeit stehen, über das Internet Gerüchte in sozialen Netzwerken verbreiten, und gleichzeitig aber öffentlich für Toleranz und Respekt werben, dann dürfen sich diejenigen fragen, die nicht in sozialen Netzwerken sind, was eigentlich aus den Gleisen gekommen ist.
    Früher gab es zwar auch schon die bestimmte Presse, die gerne Geschichten erzählen, aber mit den sozialen Netzwerken ist es leider nicht besser geworden, sondern schlechter.

    Offensichtlich gibt es viele, die meinen, im Internet könnten sie alles rausposaunen, was sie im realen Leben anscheinend verstecken müssen.
    Ich bin mir fast sicher, dass fast die Hälfte von denen, die Homophobie im Internet gegen den Sänger üben, es sich nicht trauen würden, im realen Leben dasselbe dem Sänger vis-a-vis ins Gesicht zu sagen. Manche wohl schon, aber nicht alle, die das im Internet umsetzen.

    Ob das Lied nun gemocht oder nicht gemocht wird, finde ich gar nicht mehr wichtig.
    Es ist eher ein Problem, was da so im Internet los ist. Es wäre gut, darüber einen extra Artikel zu schreiben, denn es scheint mittlerweile viele zu betreffen. Ich erinnere mich an Dunja Hayali, die auch mit solchen Beleidigungen und teilweise Hetze konfrontiert ist.

    Dann hoffe ich jetzt einfach mal, dass dieser Sänger hier gewinnt - das wäre zumindest ausgleichende Gerechtigkeit :-)
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#9 ReineAnonym
#10 Patroklos
  • 27.01.2019, 18:46h
  • Ich habe mir gestern Abend das große Finale beim französischen ESC-Vorentscheid angesehen und bin mit dem Siegertitel gar nicht zufrieden! Auch wenn er von den Vorjahresgewinnern Madame Monsieur geschrieben wurde, ist er musikalisch gesehen eine Enttäuschung!

    Auch der Beitrag vom offen schwulen Teilnehmer Emmanuel Moire hat mich sehr enttäuscht. Hier war die Inszenierung von "La Promesse" deutlich besser als der Song selbst, der autobiographische Züge hat, wenn man sich den Text durchliest.

    Stimmlich am stärksten fand ich The Divaz und Chimène Badi.
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#11 Dont ät MeAnonym
  • 27.01.2019, 19:07h
  • Hut ab für den Mut, aber Gesanglich ist das echt leider eine Vollkatastrophe... :-/

    Stellenweise klingt das so, als ob er keinen richtigen Ton trifft. Nun bin ich aber mit französischer Musik auch nicht soo vertraut. Vielleicht ist das dort ganz normal...

    Zum Hass brauchen wir nicht groß drum rumreden: Geht gar nicht und es ist auch gut, dass die erwähnten Organisationen dagegen vorgehen.
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#12 wtsetsetetsAnonym
  • 27.01.2019, 19:10h
  • Peinlich wie die Zuschauer zu diesem gesanglich-musikalischem Horror abgehen.

    Daran merkt man nur eins: Die neue ESC-Saison hat begonnen.
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#13 PiepmatzAnonym
  • 27.01.2019, 19:49h
  • Ich bin - zu meiner eigenen Überraschung - richtig begeistert. Die Inszenierung dieses Selbstermächtigungssongs vor dem Hintergrund der Kindheitsbilder lässt mich unmittelbar emotional andocken. Vor allem die Schlussszene mit der parallelen Selbstkrönung von Kind und jungem Erwachsenen finde ich einfach zum Niederknien. Dieses Bild hat für mich eine enorme metaphorische und emotionale Kraft.

    Inhaltlich sind die Self-empowerment-Floskeln vielleicht nicht die allerneuesten - aber wen kümmert's, wenn sie funktionieren?

    Interessant wird das Ganze für mich dadurch, dass hier eine queere Person offensichtlich ihre eigene Selbstermächtigung zelebriert, während das Ganze aber völlig mühelos auch für jeden nicht-queeren Menschen nachvollziehbar und übertragbar bleibt. Bilals Inszenierung reiht sich damit in einen kulturellen Trend in westlichen Gesellschaften ein, den u.a. Conchita stark mitprägte: Queere Personen mit ihrer oft mühsamen Selbstbehauptung dienen als Heldenfiguren, als allgemeine Vorbilder in Sachen Individualisierung. "Queerness" wird zum Beispielfall für allgemeingültige Fragen der Befreiung von einschränkenden Erwartungen und Normen. Das mag irgendwie exotisierend sein, aber wenn die heteronormativeren Menschen sich uns auch mal zum Vorbild nehmen, statt uns immer nur als defizitäre Leidenswesen zu bemitleiden und mit herablassender Toleranz zu demütigen, dann kann das zur Abwechslung eigentlich auch keinen Schaden anrichten.

    Eine Tunte als Star? Tut uns allen gut, also immer her damit.

    Ich glaube, das hier ist wieder mal ein Song, der das Zeug hat, in die internationale queere Welt auszustrahlen. Ich hoffe, die kluge und charmant unperfekte Inszenierung bleibt erhalten.

    Ich wünsche Bilal viel Erfolg.
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#14 Ketzer
#15 andreAnonym
#16 DominikAnonym
  • 27.01.2019, 20:40h
  • Heutzutage kriegt wirklich jeder seine 15 Minuten Ruhm. Geht auch ohne einen einzigen Funken Talent. Ich muss da leider "Nein, danke" sagen, sorry.
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#17 ahmadAnonym
  • 27.01.2019, 21:13h
  • erinnert mich an conchita wurst
    und auch bei THE VOICE hat er RISE LIKE A PHOENIX von conchita wurst gesungen

    naja Song ist okay
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#18 AlexAnonym
  • 28.01.2019, 00:42h
  • Hm, also schlecht ist der Auftritt nicht. Song ist im Rahmen der üblichen Popsoße sogar ganz gut. Choreo könnte man verbessern. Gesangstechnisch ist auch noch Luft nach oben. Message ist natürlich ganz stark.

    Ich schätze mal, damit wird er einen der vorderen Plätze holen und wenn sonst niemand eine Nummer bringt, die richtig zündet, dann hat er sogar Chancen auf den Sieg.

    Und seien wir ehrlich: Es ist der ESC. Da gewinnt nicht zwangsläufig das beste Lied, sondern das, was aus der Masse der Teilnehmer herausragt und im Gedächtnis bleibt.
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#19 Gerlinde24Profil
  • 28.01.2019, 05:21hBerlin
  • Hass kommt von Religioten und rechten A***löchern, was manchmal ein und dasselbe ist. Hab den Song nicht gehört, aber es gefällt mir, mit lyrischer Umschreibung für mehr Akzeptanz zu werben. Denn in einer Welt voller Religioten und rechter Demagogen scheint mir das wichtiger denn je.
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#20 Homonklin44Profil
  • 28.01.2019, 07:50hTauroa Point
  • Hm, dass bei dem Contest nicht mehr unbedingt Talent gefragt wird, weiß man ja schon lange. Chanson war was anderes.

    Hoffentlich lässt sich Bilal die gülligen Kommentare aus DuSchlauch & Co nicht zu Herzen gehen. Von da mal mitlesen weiß man auch, dass sich die geistige Unterschicht der Menschheit da gräuligst die Grunzlaute um die Nasen rülpst und mundausstuhlt!

    Hass hat mit (manchmal gewaltsam) begrenztem Geist zu tun, auch Dummheit führt dazu, ob gewählt oder unverschuldet. In der heutigen Zeit können sich Leute das aussuchen, und viele tun es - siehe AfD-Zulauf. Da braucht man eine Schutzrüstung dagegen, etwas wie Repellent.

    Be unstoppable!
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#21 Bietehr DohlehnAnonym
  • 28.01.2019, 14:15h
  • Intention: 12 Punkte
    Musik: 1 Punkt
    Performance: 0 Punkte

    => Total: 4 Punkte

    That completes the vote of the BD jury.
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#22 qwertzuiopüAnonym
  • 28.01.2019, 15:17h
  • Da steckt ein ganzes Stück Lady Gaga drin, finde ich super :)

    Das Singen und die Performance wirken nicht perfekt, aber ich finde, das passt gut zur Botschaft des Liedes und vermittelt auch Persönlichkeit, es ist eben nicht alles glattgebügelt.
    Und irgendwie gehört dieser leicht trashige Style ja auch einfach zum ESC dazu. :D
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#23 Patroklos
#24 TheDadProfil

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