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Queerer Filmpreis

Teddy Award: Die Jury steht fest!

Eine hochkarätige siebenköpfige Jury wird entscheiden, welche queeren Filme dieses Jahr eine Auszeichnung verdienen.


Die Preisverleihung wird am 15. Februar stattfinden

Die Jurorinnen und Juroren des 33. Teddy Award, der am 15. Februar in der Volksbühne Berlin verliehen wird, sind am Montag bekannt gegeben worden. Sieben renommierte Film- und Festivalmacher*Innen wählen aus den queeren Filmen der Berlinale die Preisträger*innen in den Kategorien Bester Spielfilm, Bester Dokumentar-/Essayfilm und Bester Kurzfilm aus und vergeben den Teddy Jury Award.

Die Jury im Überblick:

Sandra Hezinová arbeitet als Kuratorin in Tschechien. 2013 schloss sie ihr Studium der Filmtheorie und Geschichte an der Karls-Universität Prag ab. In ihrer Abschlussarbeit verfolgte sie eine Untersuchung der ersten queeren tschechischen Filme aus dem Blickwinkel der Queer Theory und Rezeptionstheorie. Seit 2015 arbeitete sie als Kuratorin für das Mezipatra Queer Film Festival, dessen Programmdirektion sie seit 2016 leitet. Sie ist darüber hinaus auch als Kuratorin für das Karlovy Vary International Film Festival tätig.

Paul Struthers ist als Direktor für Vorführung und Kuration für Frameline tätig, welche als gemeinnützige Organisation das San Francisco International LGBTIQ Film Festival als ältestes und größtes LGBTIQ+-Filmfestival der Welt veranstaltet. Nach seinem Abschluss in medialen Künsten an der Royal Holloway University London arbeitete er über 15 Jahre in diversen Positionen der Filmindustrie und der Festivalorganisation in Großbritannien und Australien. Unter anderem war er acht Jahre lang für das Marketing des Sydney Film Festivals verantwortlich und leitete zwischen 2014 und 2017 das Queer Screen Sydney Mardi Gras Film Festival als Festivaldirektor. Seine intuitiven, zielsicheren Marketingkampagnen und sein Fingerspitzengefühl in der künstlerischen Auswahl haben nicht nur die Besucherzahlen vervielfacht, sondern auch den Blick für eine breitere Repräsentation queerer Lebensentwürfe geöffnet.

María Paula Lorgia ist Wissenschaftlerin und Kuratorin für Film und Medien. Sie besitzt einen Masterabschluss der Medienwissenschaften der New School University New York. Momentan arbeitet sie als leitende Kuratorin der Cinemateca Distrital von Bogotá, der zentralen staatlichen Kinoinstitution Kolumbiens. Seit sechs Jahren koordiniert sie außerdem das älteste kolumbianische LGBTIQ-Filmfestival Ciclo Rosa.

Kevin Mwachiro ist Schriftsteller, Dichter, freischaffender Journalist, schwuler Aktivist, Podcaster und Liebhaber der Kultur, der Menschen und Afrikas. Als Vorstandsmitglied der panafrikanischen ILGA und der kenianischen GALCK ist er eine Stimme für die queeren Gemeinschaften in Kenia wie auf dem gesamten afrikanischen Kontinent. Durch seine Dichtung, Literatur und Theaterstücke hat Kevin ein neues Maß an Aufmerksamkeit gegenüber LGBTIQ-Perspektiven in Kenia erreicht und das Out Film Festival als erstes LGBTI-Festival Ostafrikas mitbegründet. Er blickt auf eine langjährige Zusammenarbeit mit der BBC und dem Goethe-Institut Nairobi zurück.

Jay Bernard Schriftsteller*in, Regisseur*in und Kurator*in am BFI Flare London. Jays Kurzfilm "Something Said" (2017) gewann sowohl den Experimentalfilmpreis des Aesthetica Short Film Festivals als auch den Preis für den besten queeren Kurzfilm des Leeds International Film Festival und untersucht die Transformation des Körpers im Kontext schwarzer britischer Archive. Jay ist außerdem Gewinner des Ted Hughes Award 2018 für das multimediale Werk "SURGE: SIDE A".

Popo Fan ist ein queerer chinesischer Regisseur, Aktivist und Schriftsteller. 2007 schloss er sein Studium an der Beijing Film Academy ab und veröffentlichte sein erstes Buch über queeres Kino. Zwischen 2009 und 2016 arbeitete er an einer Filmtrilogie über LGBT-Familien in China, deren Veröffentlichung in der chinesischen Gesellschaft bleibenden Eindruck hinterließ. Nachdem sein Film "Mama Rainbow" aus dem Internet entfernt wurde, zog Fan gegen die Regierung vor Gericht. Dass er den Rechtsstreit gewann, stellte ein bahnbrechendes Grundsatzurteil im Kampf gegen die staatliche Zensur dar.

Fan war über zehn Jahre in organisierender Funktion für das Beijing Queer Film Festival tätig; er gründete darüber hinaus das Queer University Video Training Camp in China. Momentan arbeitet er in Berlin an seinem Langfilmdebüt und schreibt unter anderem für Vice China. Neben anderen Errungenschaften erhielt er 2011 den Prism Award des Hong Kong Lesbian and Gay Film Festival und war Teilnehmer der Berlinale Talents 2017.

Andrea Kuhn leitet seit 2007 das Internationale Nürnberger Filmfestival der Menschenrechte. Sie ist ausgebildete Filmwissenschaftlerin und unterrichtete acht Jahre lang Film‐ und Kulturwissenschaft an der Universität Erlangen‐Nürnberg. Parallel leitete sie 10 Jahre die StummFilmMusikTage Erlangen. 2008-2010 war sie Vorsitzende des Human Rights Film Network, einem Zusammenschluss von rund 40 Filmfestivals zum Thema Menschenrechte weltweit. Andrea ist Mitglied der Europäischen Filmakademie, Kuratoriumsmitglied der Stiftung medico international und Vorstandsmitglied des Dox Box e.V., einer Organisation, die Dokumentarfilmer*innen in der arabischen Welt unterstützt. Sie ist außerdem stolze Besitzerin einer Goldmedaille im Fußball der Gay Games 2010.

queer.de vergibt Leser*innnen-Preis

Im Rahmen der Teddy Awards wird auch wieder ein Leser*innnen-Preis vergeben, in diesem Jahr zum ersten Mal von queer.de. Auch hier steht die Jury bereits fest (queer.de berichtete).

Karten für die Teddy-Award-Preisverleihung sind ab sofort erhältlich im Webshop der Volksbühne unter www.volksbuehne-berlin.de oder telefonisch über die Ticket-Hotline (030) 240 65-777. Ohne Vorverkaufsgebühr gibt es Karten auch im Buchladen "Prinz Eisenherz" (Motzstraße 23, 10777 Berlin). (pm/cw)



#1 Mar_Tin_485Anonym
  • 28.01.2019, 22:43h
  • Popo Fan heißt eigentlich Fan Popo, aber Popo Fan ist als Name für einen schwulen Regisseur natürlich viel besser.
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#2 najaaaaaaAnonym
  • 28.01.2019, 23:51h
  • Ich finde seitdem die Teddys nicht mehr bei arte gezeigt werden kriegt man davon fast gar nix mehr mit.
    Von kleinen Artikeln in Szene Magazinen etc mal abgesehen kommen sie in der Öffentlichkeit kaum noch vor....
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#3 Gerlinde24Profil