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Kommentare zu:
Andreas Gabalier: Kritik "juckt mich nicht"


#1 AndreasKAProfil
  • 30.01.2019, 10:47hKarlsruhe
  • Leute, alle wissen, Gabalier ist nicht "unser" Freund.

    Wir wissen/lesen nun auch: Er macht Kohle mit seiner Musik - und zwar so viel, dass ihn Kritik nicht juckt.

    Und wer sich für den Orden interessiert, findet im Netz, dass die vorangegangenen Ordensträger von sehr unterschiedlicher Couleur sind. Ob es nun Papstinrente Ratzinger ist, Jürgen Möllemann, Sir Peter Ustinov, Senta Berger, Franz-Josef Strauß, Alfred Biolek, Loriot, Iris Berben, HaPe Kerkeling oder Heino. Die Kriterien der Ordensverleihung sind also alles andere als eindeutig. Und ich bin sicher, dass die Auswahl jeweils derzeit kommerziell oder medial erfolgreiche Leute bevorzugt. In einem Gruppenbild mit allen Ordensträgern würde sicher nicht jeder neben jedem abgebildet sein wollen.

    Für mich ist die Ordensnominierung für Gabalier eine der schwächeren (der Tiefpunkt war der Papst) und nicht nachvollziehbar.

    Aber - hey - das ist ein Papp-Preis einer Karnevalsgesellschaft. Es liegt an uns, ihm mehr Bedeutung zuzumessen als einer Pappnase. Offen gestanden habe ich diesen Preis vor der Pressemeldung letzte Tage und die Aufregung darum gar nicht gekannt. Und jetzt, nach diesem Kommentar interessiert er mich auch schon gar nicht mehr.
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#2 KetzerEhemaliges Profil
  • 30.01.2019, 11:04h
  • Respekt bekommt Herr G. von mir mit Sicherheit nicht. Und nein, einen solchen "Erfolg" neidet man ihm auch nicht. Im Gegenteil, ich würde mich schämen, wenn ich meinen Erfolg auf solchen Grundsätzen aufbauen würde.

    Der Mann ist ein billiger rechtsradikaler Populist mit extrem überaufgeblasenem Ego, sonst nichts.
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#3 Simon HAnonym
#4 kuesschen11Profil
  • 30.01.2019, 11:05hFrankfurt
  • Ja, die Kunstfreiheit zu Singen darf er ja haben. Nur seine Ausstrahlung geht an mir vorbei, mein Musikgeschmack liegt woanders.

    Gabalier's homophobe Botschaften stacheln allerdings die Gesellschaft auf, weiter LGBT's öffentlich diskriminieren zu dürfen.

    Und genau an diesem Punkt wird der Sänger gefährlich.
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#5 Ith__Ehemaliges Profil
  • 30.01.2019, 11:31h
  • Wieso soll's ihn jucken. Er ist ein heterosexueller weißer Cis-Mann, der auf seinem Recht besteht, seine Privilegien zu verteidigen, beispielsweise das Privileg, sich ggf. mit einer PartnerIN in der Öffentlichkeit unbehelligt zu zeigen, das er anderen aktiv abspricht.
    Er dürfte das sehr wohl als Kampf um Werte begreifen, und bei dieser Einstellung ist Kritik schon von vornherein nichts, womit man sich konstruktiv auseinandersetzt. Sondern bloß Kompliment und Beleg dafür, dass es allerhöchste Zeit werde, ehe zu viele, und vor allem die aus deren Perspektive falschen Leute, zu viele Rechte bekommen.
    Streiter für das christliche Abendland eben. Voll im Trend des Rechtsrucks.

    Wobei man andererseits sagen muss, dass ein Verein nicht den Sänger kritisieren sollte. Sondern schleunigst die Leute einem Gesinnungscheck unterziehen und ggf. loswerden sollten, die solche Menschen auszeichnen.

    Das Problem sind ja nicht zunehmend hetzende und offen menschenhassend agierende Individuen allein - die meisten von denen sind heute wie damals Mitläufer, wenig kritisch denkende Herdentiere, die man mit entsprechender Werbung, Stimmung, Medien und Propaganda schon wieder auf den Kurs bekommen könnte, ihr Gewissen einzuschalten. Das Problem sind vor allem auch die Leute, die sich als Zuschauer und Jury von deren Hetze nicht stören lassen. Und wahrscheinlich wenig Zeit darauf verwenden, zu reflektieren, wie sehr sie sich unterdessen an das selbstverständliche Recht auf gruppenbezogenen Menschenhass gewöhnen. Und wie sehr sie damit auch die übrige Publikums Masse in diese Richtung schieben, ganz aktiv.

    Also, ein paar von denen werden das schon gezielt tun, das in Frage stellen eben. Aber es reicht dann nicht, ein Statement abzugeben und entgegen des aggressiver werdenden Widerstands mit dem kritischen Fragen nicht aufzuhören (die nächste Stufe nach der Schmeichelei ist als Verteidigungsreaktion zur Not Einschüchterung, und wenn die Kritikermasse zu gering ist, kann das schon reichen - da gehen dann nämlich nicht die Leute, die den moralisch fragwürdigen Umgang betreiben, sondern die, die zu Kritik bereit waren).
    Reden hilft nicht bei Menschen, die derart von ihren Vorrechten und ihrem Recht auf deren ggf. auch aggressive Verteidigung überzeugt sind. Da muss man dann den Leuten auch mal die Befugnisse aus der Hand nehmen, so jemanden zu fördern.
    Alles andere bedeutet eine Mit-Schuld an der zunehmend hasserfüllten Bewegung der Gesellschaft.
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#6 goddamn liberalAnonym
  • 30.01.2019, 11:36h
  • Interessant ist ja, dass Gabalier prompt Unterstützung von Nazi-Vizekanzler Strache erhält, der Kriegsdienstverweigerer im 2. Weltkrieg übel beleidigt hat.

    Soll Strache doch dem 'Künstler' Gabalier das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst zuschanzen.
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#7 GewissenAnonym
  • 30.01.2019, 11:51h
  • Kritik juckt ihn nicht?
    Dann ist er ein Mensch mit mangelhaftem Gewissen. Und das ist keine Kleinigkeit.

    Einfache sozialpädagogische Rechnung.
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#8 alter schwedeAnonym
  • 30.01.2019, 11:56h
  • Deutsches Theater, Bayrische Staatsoper, - Die Bühnen in der Hauptstadt der Bewegung scheinen sich ja mittlerweile für nichts mehr Schade zu sein. Hauptsache man kann endlich wieder ein lange, heimlich im Herzen bewahrtes, braunes Weltbild als Weihefestspiel zelebrieren und ein biserl Teil der neuen, schicken, völkischen Gemeinschaft der Gauweidel-Deutschen sein.

    Dazu neue Kunstdefinitionen vom österreichischen Alpenland-Kunstexperten der FPÖ Heinz-Christian Strache. Von andersdenkenden Kunstschaffenden ist da die Rede und der Freiheit der Kunst. (Wobei mir absolut schleierhaft ist, weshalb das Pseudo RocknRoll-Geschrummel der andersdenkenden Gabalier-Sequenzermusikanten Kunst sein soll. Sowas läuft doch sonst eigentlich nur in den großen Kaufhäusern Münchens als Hintergrundmusik in den Umkleidekabinen). Und die Krönung: Die Übergabe des Preises durch den 79-jährigen RocknRoll-Experten Heinrich Kraus. Nee der heißt glaube ich Peter. (Haben sie den in Kunstharz gegossen und fahren ihn dann mit einer quietschenden Schiebkarre als Zerrbild dessen, was man früher mal in der Sendung Musik ist Trumpf als RockRoll verkauft hat, auf die Bühne?)

    Der absolute Höhepunkt ist allerdings diese bumsfidele lustige Faschingsgesellschaft: - Do hot ers denen Schwuchtln ober wieder zeigt. Ahna Pfundskörl der Andreas. Dös san noch rechte Manndersleut. Mei Fraa und ich hobns uns weggworfa vor Lacha bei den Witz mit den küssenden Männers. Dös is noch echter bayrischer Volkshumor. Dös spitzfindige und dös hintersinnige. -
    Ich hoffe mal, daß mit dem hintersinnigen nicht eine Ortschaft gemeint war, welche sich einige Kilometer vor der Hauptstadt der Bewegung befindet.

    Ist das jetzt Deutschland 2019 oder doch nur ein hinterwäldlerisches Kuhdorf am Rande der Bayrischen Alpen? Ich hab da so gewisse Befürchtungen. Warten wir mal ab. Grund zum Kotzen haben wir jetzt schon.

    In den Dreißiger Jahren war sowas wohl auch der Punkt wo die Ersten vorausschauenden Menschen angefangen haben ihre Koffer zu packen.
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#9 München ist gefragtAnonym
  • 30.01.2019, 12:28h
  • Spätestens jetzt, wo Gabalier Rückendeckung und Applaus vom rechtsextremen Strache bekommt, müssten die Münchner Spießergesellen aufwachen und entsprechende Konsequenzen ziehen. Tun sie das nicht, wird deutlich, wie weit rechtsaußen sie zu verorten sind.
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#10 Gerlinde24Ehemaliges Profil
  • 30.01.2019, 12:37h
  • Da spricht jemand mit einer Arroganz, die ihresgleichen sucht. Herr Gabalier sollte einmal darüber nachdenken, wem er seinen Erfolg zu verdanken hat? Den Menschen, die seine CDs kaufen, Den Menschen, die in seine Konzerte gehen. Darunter auch Frauen und Homosexuelle. Wenn die weg blieben, wäre er nicht mehr so erfolgreich!
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#11 Taemin
  • 30.01.2019, 12:49h
  • Und wieder ein Klassiker - der Frauen- und Schwulenverächter fordert von Frauen und Schwulen den Respekt ein, den er ihnen verweigert.
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#12 AFD-WatchAnonym
  • 30.01.2019, 12:55h
  • "Gabalier: Zu viele "schmusende Männlein""

    Möchte Gabeltier vielleicht lieber zuviele prügelnde Männer? Oder zuviele grabschende heterosexuelle Männer im Umfeld, die seine Freundin angraben?
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#13 stromboliProfil
  • 30.01.2019, 13:57hberlin
  • Antwort auf #10 von Gerlinde24
  • .." Menschen, die in seine Konzerte gehen. Darunter auch Frauen und Homosexuelle. Wenn die weg blieben, wäre er nicht mehr so erfolgreich!"

    Ja warum zum teufel bleiben die nicht weg?
    Man muss endlich mal die konsumenten verantwortlich machen für das , was uns alltäglich in jeglicher form des konsumismus so an dreck angeboten wird.

    Sicher, der hersteller, der "künstler ist teil dieser produktionsverhältnisse.
    Aber auch nur produzent dessen, was am markt denn von den vollidioten hierzulande gekauft wird.
    Und wenn es frauen &"homosexuelle gibt ,die dortens sich am brachialmundartdeutsch ergötzen, dann gehört denen was aufs maul!

    Das man einen preis nach Karl Valentin , einem großmeister deutscher mundart,
    einem solch verkümmerten mundartdeppen anträgt, sagt viel über die mittelmäßigkeit der preisverleihenden aus.
    Darüber sollten wir klagen!

    Aber vielleicht aber hat ja Valentin den durchaus zeitlosen gabalier-kindskopfcharakter im kopf :
    www.youtube.com/watch?v=20QTi8y0baw

    Da wird die suche nach den ursachen für die krankheitssymptome trefflich herausgearbeitet...

    oder wie wärs mit :
    "Alle reden vom Wetter, aber keiner unternimmt was dagegen." K.Valentin

    Alle reden vom gabalier, aber keiner unternimmt was gegen ihn!
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#14 LorenProfil
  • 30.01.2019, 14:06hGreifswald
  • Gabalier und Strache? Angesichts des Hakenkreuz-CD-Covers ist diese Kombination nicht ganz abwegig. Wo die Wiking-Jugend auf die "Bodenständigen" à la Gabalier trifft, bleibt für Lesben und Schwule nur verbrannte Erde.
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#15 stromboliProfil
  • 30.01.2019, 14:24hberlin
  • Antwort auf #5 von Ith__
  • sehr überzeugend dein beitrag: die schuld liegt wie von dir hervorgehoben, auch bei den "auszeichnenden" , welche sich dazu herablassen, herablassende dümmlichkeiten auch noch auf die ebenen des auszeichnens würdigendem zu stellen.
    Dabei sollte man dem faschingsverein ob des faschings nicht niedrigschwelligkeit zugestehen.

    So es ihnen gelungen ist , das volk nicht mehr über mächtige lachen zu lassen , sondern die mächtigen über das volk lachen.
    Vormals eine hochburg nicht kommerzieller kritik am täglichen treiben der mächtigen, mutiert der fasching zum sprachrohr der mächtigen.
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#16 ShailyAnonym
  • 30.01.2019, 15:34h
  • Dieser Mensch ist ein selbstverliebter arroganter homophober Gockel, dem ich nicht im Ansatz Respekt zolle. Menschen wie ihn verachte ich aus tiefstem Herzen.
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#17 swimniAnonym
  • 30.01.2019, 15:57h
  • ausgerechnet diese type verlangt mehr Respekt! er hat ja auch affinitäten zum hakenkreuz!

    verkehrte welt!
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#18 swimniAnonym
  • 30.01.2019, 16:04h
  • ich bin mir sicher, dass der kerl auch findet, dass es zu viel sichtbare Juden gibt, aber das auszusprechen getraut sich dieser Feigling dann doch nicht, denn er ist ja soooo geil auf preise.
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#19 stephan
  • 30.01.2019, 17:31h
  • Was für ein lächerlicher, dummer Jodelbarde ... echt nicht mein Niveau! ... Zusätzlich von der Liste der halbwegs akzeptablen Personen gestrichen: Peter Kraus! Fertig!
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#20 Fascho-WatchAnonym
#21 JeroenAnonym
  • 30.01.2019, 18:04h
  • Tja, wenn der Erfolg langsam nachlässt und auch das Arschwackeln nicht mehr hilft, muss man sich halt anders im Gespräch halten.
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#22 Homonklin44Profil
  • 30.01.2019, 18:24hTauroa Point
  • Anders denken kann einer ja noch. Ich denk auch oft anders als der Mainstream. Was aber heute unter anders denken alles verharmlost und vertarnt wird, ist schon denkwürdig.

    Und wenn der meint, nur "Neider" hätten Kritik, ist er ein bisserl einfach gestrickt wohl.
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#23 kaymahuProfil
#24 GewissenAnonym
  • 30.01.2019, 20:09h
  • Antwort auf #13 von stromboli
  • "Dann gehört denen was aufs Maul!"

    "... verkümmerte Mundard sagt viel über... Mittelmäßigkeit.... aus."

    -----> ja, absolut, manche äußern eine Mittelmäßigkeit und merken es selbst gar nicht.
    Wenn dich der Typ und dessen Konsumenten so empört, wieso gehst du nicht als Vorbild voran und tust etwas dagegen?
    Wäre immerhin kein Mittelmaß mehr und du müsstest nicht deinen Ärger an @Gerlinde herauslassen.
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#25 MariposaAnonym
  • 30.01.2019, 21:08h
  • Es wird immer schlimmer - Wichsblatt, offen schwulenfeindliche "Künstler" und die neurechte Bewegung wachsen zusammen.... Ich könnte gerade echt k*****

    Da lobe ich mir doch Hella von Sinnen !
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#26 Danny387Profil
  • 30.01.2019, 22:36hMannheim
  • Dass Gabalier die Kritik nicht juckt  er ihn sogar eher als Bestätigung sieht , ist klar. Man müsste sich an den Faschingsverein wenden.
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#27 TschingderassabummAnonym
#28 TheDadProfil
  • 30.01.2019, 23:23hHannover
  • ""Wenn sich ein paar Einzelne aufregen, die mich persönlich überhaupt nicht kennen, dann juckt mich das nicht.""..

    Übersetzung :
    "Wer mich persönlich kennt, wird meine Homophobie verstehen, und mir dafür Respekt zollen"..

    Äh ?
    Es gibt keinen nachvollziehbaren Grund dafür solche Menschen noch näher kennen zu lernen..
    Arschlöcher aus der Ferne erleben zu müssen ist schon anstrengend genug..
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#29 Taemin
  • 31.01.2019, 07:00h
  • Kommern wir mal auf die Aussage von den allüberall zu sehenden schmusenden Männlein und auf das Unwohlsein, als Manderl noch ein Weiberl zu begehren, zurück. Wir alle wissen, dass die überwältigende Mehrheit der Bevölkerung heterosexuell lebt und liebt. Wir alle wissen, dass wir schmusende Männer in der Öffentlichkeit allenfalls mal auf einem CSD sehen. Welchen Sinn also soll diese Aussage haben als Stimmungsmache eines Mannes mit rechtem Weltbild, der es nicht ertragen kann und will, dass sich langsam gesellschaftliche Akzeptanz durchsetzt?

    Was das Cover angeht, bin ich im Zwiespalt. Auch ich habe auf den ersten Blick die Assoziation eines Hakenkreuzes. Ob das beabsichtigt ist... schwer zu sagen. Aber warum sich derart verrenken, wenn es nicht so wäre? Mir scheint das Hakenkreuz (siehe jenen russischen Balletttänzer) zumindest in mehr oder weniger verschlüsselter Form wieder in Mode zu kommen, gerade unter Künstlern (siehe auch den Fall eines Opernsängers mit Hakenkreuzätowierung, der irgendwo Auftrittssperre bekam; auch darüber wurde damals öffentlich debattiert, seinerzeit noch mit weitgehendem Konsens, dass so ein Typ in Deutschland auf keine Bühne gehört - das ist inzwischen nicht mehr so, was jeden anständigen Menschen alarmieren sollte).

    Was den Umstand angeht, dass Münchner Theater nach rechts abdriften: Die Staatsoper, die unbedingt diesen faschistischen Tänzer auftreten lassen will, gehört ja dem Staat, das Deutsche Theater aber ist städtisch. Es mag sein, dass es eine langfristige, nicht so einfach zu kündigende Vereinbarung gibt, dass die Verleihungen dort stattfinden. Das rechtfertigt aber nicht das Schweigen der Stadt, zumal der Stadtrat der Rosa Liste entweder gegenwärtig oder früher dem Aufsichtsgremium des Theaters angehört(e), wenn ich mich nicht sehr irre. Zudem wird mit dieser Aktion das Andenken Karl Valentins beschmutzt, auf den München doch sonst so stolz ist. Es ist sehr zu begrüßen, dass zumindest die Familie und die Leiterin des Valentin-Karlstadt-Musäums protestieren.
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#30 stromboliProfil
  • 31.01.2019, 10:07hberlin
  • Antwort auf #24 von Gewissen
  • ich hab "keinen ärger mit gerlinde", eher was mit den von ihr angedeuteten konsumisten aus frauen und homosexuellen kreisen.

    Was ich indirekt kritisiere ist die "sozaldemokratische herangehensweise an solche phänomene.
    Es geht halt nicht mehr ums blose wegbleiben.
    Jene weise, die zwar kritik äussert ohne aber gleichzeitig auch die zusammenhänge , also verantwortlichkeiten herausarbeitet, und somit mitdenkenden, ansätze und radikale strategien für politisches handeln zu bieten.

    Und was der eigenen mittelsmäßigkeit anbelangt, bin ich mir meiner mittlerweile beschränkten möglichkeiten durchaus bewusst. So mit 70zig erlaube ich mir, mal die mir nachkommende generation zum handlen aufzufordern.
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#31 stromboliProfil
  • 31.01.2019, 10:40hberlin
  • Antwort auf #14 von Loren
  • mir verschlägts die sprache..
    So viel selbstreferenzielle frechheit seitens dieses historich sicher unbeleckten selbstdarstellers-gschaftlhuber..

    Nun auf die bildliche übereinstimmung zum hakenkreuz angesprochen, wird dort von missverständlichem die rede sein.. stellt doch die dargestellte figur nur den freudensradsprung dar , den "männlich gebliebene männer" im überschwang ihrer gefühle beim hören völkisch-unverdächtiger volksgaudimusiken empfinden.

    Nun, nicht die krachlederne hose macht jemanden zum neo-fascho, aber das, was sich im kopf so an traditioniertem altmüll abgelagert dann in selbstgefälligen stellungsnahmen absondert.
    Das hakenkreuz-selbstbild als zitat, unterstreicht dann das abgelagerte.
    Da kommt der zukünftige mittläufer in klassischer tradition der nur mühsam entnazifizierten...
    Wenn denn mal "brennt, hat man wieder mal von nichts gewusst...
    Ansonsten ging es ja immer nur um die kunst.

    www.historisches-lexikon-bayerns.de/images/d/dd/Karikatur_Si
    mpl_1946.jpg
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#32 TechnikerAnonym
  • 31.01.2019, 13:55h
  • Da kann ich besser...

    ...mich juckt Andreas Gabalier nicht. Und auch sein Gspusi Strache nicht.
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