Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://www.queer.de/detail.php?article_id=32910
Home > Kommentare

Einzelkommentar zu:
Warum Hetero- und Homosexualität keine Gegensätze sind


#2 KetzerEhemaliges Profil
  • 04.02.2019, 17:24h
  • "So geißelt sie die "bürgerliche" Eheöffnungs-Politik der Bürgerrechtsverbände, die das treue homosexuelle Liebespaar zur Norm erklärten, um Homosexualität vom Verruchten, Dreckigen und Promisken zu trennen."

    Auch wenn ich den Ansatz des Buches für mich nicht wirklich ausreichend nachvollziehen kann, halte ich doch diese These für keinesfalls agitatorisch. Wir erleben dies vielmehr bereits seit Einführung der "Ehe für Alle". Ich bin auch schon gefragt worden, "wann ich denn nun endlich heiraten würde".

    Ich war und bin für gleiche Rechte. Aus gleichen Rechten dürfen aber nicht gleiche Erwartungen erwachsen. Nach wie vor ist kein Schwuler, keine Lesbe verpflichtet, nun plötzlich zu heiraten. Und dennoch wird es mehr und mehr erwartet - inclusive plötzlich explodierter Zahlen des Kinderwunsches. Zu Zeiten meines Coming-Out wollte niemand, den ich kennenlernte, Kinder. Heute sollen plötzlich alle heiraten wollen und Kinder kriegen wollen.

    Sich gegen diese neue Verspießerung zu stellen, finde ich also durchaus sowohl nachvollziehbar als auch legitim und schließlich auch notwendig.
  • Antworten » | Direktlink »

» zurück zum Artikel