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Tel Aviv

Madonna beim ESC?

Tritt die Schwulenikone in die Fußstapfen von Justin Timberlake und trällert beim ESC-Finale in Tel Aviv ein Liedchen? Israelische Medien berichten, dass ein Milliardär die Diva mit einer Million Dollar locken will.


Madonna (hier bei einer Rede beim Women's March in Washington) könnte den Eurovision Song Contest mit ihrem Starglanz aufwerten

US-Superstar Madonna könnte beim Finale des Eurovision Song Contest am 18. Mai in der Halbzeitshow zwei Lieder singen. Wie die hebräischsprachige Nachrichtenseite Ynet am Sonntag meldete, steht das amerikanische "Material Girl" kurz vor der Unterzeichnung eines entsprechenden Vertrages.

Die 60-Jährige soll für ihren Auftritt über eine Million US-Dollar erhalten. Bezahlt werden soll dieser Betrag vom kanadisch-israelischen Milliardär Sylvan Adams, der bereits letztes Jahr für Schlagzeilen gesorgt hatte, als er das Radrennen Giro d'Italia nach Israel brachte. Adams, der Sohn eines Holocaust-Überlebenden, verdiente sein Geld mit Immobiliengeschäften.

Der israelische Fernsehsender KAN, der das Event dieses Jahr organisiert, wollte sich zu Gerüchten über die Madonna-Teilnahme nicht äußern. Laut "Jerusalem Post" ist noch unklar, ob der öffentlich-rechtliche Kanal überhaupt einen so hohen Betrag an Fremdfinanzierung annehmen darf.

Madonna besitzt bereits Wohnung in Tel Aviv

Madonna ist bereits mehrfach in Israel aufgetreten, zuletzt 2012. Wegen ihres Interesses an Kaballah ist sie dem jüdischen Staat auf besondere Weise verbunden. 2015 kaufte sie außerdem eine Luxus-Dachterrassenwohnung, für die sie laut Medienberichten rund 20 Millionen Euro gezahlt haben soll.

Zuletzt überraschte die Kultsängerin zum Jahreswechsel mit einem Auftritt im Stonewall Inn – also jener Homo-Kneipe in New York City, in der vor rund 50 Jahren die Stonewall-Unruhen und damit die moderne LGBTI-Bewegung ihren Lauf nahmen (queer.de berichtete). Madonna sorgte in den USA auch immer wieder mit politischen Äußerungen für Aufregung – 2017 wurde sie von Präsident Donald Trump deshalb als "ekelhaft" bezeichnet (queer.de berichtete).

Bereits mehrfach waren internationale Megastars außer Konkurrenz beim Eurovision Song Contest aufgetreten: 2006 sang in der Halbzeitpause etwa Nana Mouskouri in Athen, 2016 sang mit Justin Timberlake erstmals ein US-Superstar beim Finale in Stockholm – sein Lied "Can't Stop The Feeling" wurde ein Chartrenner, der sowohl in Deutschland als auch in den USA auf Platz eins sprang. (dk)



#1 DominikAnonym
  • 04.02.2019, 19:00h
  • Da würde sie gut hinpassen. Die wichtigste Qualifikation, nämlich nicht besonders gut singen zu können, erfüllt sie ja zweifellos.
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#2 jochenProfil
#3 LotiAnonym
#4 Patroklos