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Auszeichnung in Bayern

Fußballfans gegen Homophobie erhalten "Game Changer"-Auszeichnung

Der Verein, der die Homosexuellenfeindlichkeit im Fußballsport bekämpfen will, ist von SportScheck für sein Engagement geehrt worden.


Die Fußballfans gegen Homophobie zeigen seit 2011 in deutschen Stadien Flagge

Der Verein "Fußballfans gegen Homophobie" ist am Samstagabend in Ismaning (Landkreis München) bei den "Made for More Awards" in der Kategorie "Game Changer" ausgezeichnet worden ("Game Changer" bedeutet "bahnbrechende Veränderung"). Mit dem Preis ehrt der zur Otto Group gehörende Fachhändler SportScheck Sportler-Persönlichkeiten des Jahres in zehn Kategorien.

Mehr als 500 Gäste aus Sport, Wirtschaft und Medien, darunter Ehrengäste wie Sophia Thomalla oder Bill Kaulitz, hatten an der Verleihung teilgenommen. Sie wurde auch live im Spartensender Sport1 übertragen. Zu den weiteren Preisträgern gehört etwa in der Kategorie "Fighter" die "kopftuchtragende Boxerin" Zeina Nassar. Rennfahrerin Sophia Flörsch wurde in der Kategorie "Pioneer" geehrt, weil sie sich in einer sportlichen Männerdomäne durchsetzen konnte (alle Auszeichnungen hier).

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LSVD gratuliert Fußballfans gegen Homophobie

Der Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg gratulierte am Montag den "Fußballfans gegen Homophobie", einem seinem langjährigen Kooperationspartner, zur Auszeichnung. "Als die aktiven Fans von Tennis Borussia im Jahr 2011 die Initiative gegründet haben, wurde dieses gesellschaftliche Engagement mitunter noch belächelt", erklärte LSVD-Landesgeschäftsführer Jörg Steinert.

"Die große Resonanz in den Fanszenen zeigt jedoch, dass es beim Sport um mehr als Gewinnen und Verlieren geht. Auch heute gibt es zwar noch viel Gegenwind, aber auch immer mehr Zuspruch." Der LSVD danke den engagierten Fans "für ihr visionäres Eintreten für Vielfalt und Respekt, sei es in den Fankurven oder in den Vereinsstrukturen". Die Regenbogenflagge gehöre nicht nur auf den CSD, sondern auch ins Fußballstadion. (cw)



#1 Patroklos
#2 YannickAnonym
  • 05.02.2019, 11:06h
  • Verdiente Auszeichnung.

    Aber traurig genug, dass das überhaupt nötig ist und dass die Vereine und die Verbände (DFB, FIFA, etc.) nicht selber viel mehr dagegen unternehmen und das nicht viel stärker sanktionieren.
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