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Gay Village Killer

Serienmörder Bruce McArthur kleidete Leichen in Pelzmantel ein

Neue schockierende Details im Fall des kanadischen Achtfach-Mörders: Der Staatsanwalt erzählte von bizarren Fotos und davon, dass die Polizei offenbar im letzten Moment einen weiteren Mord verhindern konnte.


Bruce McArthur hat jahrelang das Gay Village in Toronto terrorisiert

Die Polizei von Toronto hat viele Fotos auf elektronischen Geräten von Bruce McArthur gefunden, in denen Leichen der von ihm ermordeten Männer mit Pelzmänteln und anderen Kleidungsstücken abgebildet sind. Von diesem schockierenden Detail erzählte Staatsanwalt Michael Cantlon am Montag während einer Anhörung im beginnenden Prozess gegen den 67-Jährigen. Zuvor hatte der Ankläger die Zuschauer im Gerichtssaal gewarnt, dass seine Beschreibungen der Tat schockierend seien und das eigene Wohlbefinden auf eine harte Probe stellen würden.

Insgesamt habe man derartige Bilder der Leichen von sechs der acht Opfer des Serienkillers gefunden. "Die Opfer wurden nackt aufgestellt, mit Zigarren in ihrem Mund, sie wurden rasiert und/oder ihnen wurde ein Pelzmantel und eine Mütze aufgesetzt", so Cantlon nach Angaben der Nachrichtenagentur AFP.

McArthur hatte vergangene Woche zugegeben, zwischen 2010 und 2017 acht schwule Männer umgebracht zu haben (queer.de berichtete). Die meisten seiner Opfer waren Einwanderer aus Südasien und dem Nahen Osten. Die Polizei hatte in McArthurs Schlafzimmer Hilfsmittel gefunden, die auf eine gewaltsame Entführung der Männer hindeuteten, darunter Klebeband, Seile, einen Plastikhandschuh, Kabelbinder und Spritzen. Laut der Staatsanwaltschaft habe jeder der Morde eine sexuelle Komponente gehabt. McArthur habe alle Tötungen akribisch geplant und alle Opfer vor der Tötung misshandelt.

Polizei rettete Mann bei Razzia

Cantlon sagte am Montag auch, dass die Polizei bei ihrer Festnahme von McArthur einen nackten Mann in Handschellen auf dessen Bett gefunden hätte. Die Polizei habe am 18. Januar 2018 eine Razzia in der Wohnung McArthurs durchgeführt, nachdem die Beamten festgestellt hätten, dass McArthur Besuch habe. Der Mann konnte lebend befreit werden – zu seiner Identität sagte Cantlon nur, dass er ursprünglich aus dem Nahen Osten komme und "John" heiße. Die Polizei habe einen USB-Stick bei McArthur gefunden, der einen Ordner mit neun Unterverzeichnissen enthalten habe – acht seien nach den acht ermordeten Männern benannt worden, der neunte habe den Namen des Mannes getragen, den die Polizei befreien konnte.

McArthur war 2000 nach Toronto gezogen, wo er als Landschaftsgärtner arbeitete – die Polizei fand letztes Jahr Leichenteile in Blumenkübeln bei Kunden des Serienmörders. Vor seinem Umzug in die größte kanadische Stadt hatte er im Speckgürtel der Metropole gelebt, war mit einer Frau verheiratet und zog zwei Kinder groß. Er war damals ein fliegender Händler gewesen, der Unterwäsche und Socken anbot.

Für die Anhörungen im Fall McArthur sind insgesamt drei Tage angesetzt. Dem Angeklagten droht eine lebenslange Haftstrafe. Im für ihn besten Fall könnte er nach 25 Jahren aus dem Gefängnis entlassen werden. (cw)



#1 Simon HAnonym
#2 Homonklin44Profil
  • 06.02.2019, 09:59hTauroa Point
  • Der Typ hat anscheinend verheerend einen an der Waffel.

    Vorausgesetzt, er wird so alt, dürfte die Psychiatrie der bessere Aufbewahrungsort nach 25 Jahren sein.

    Man fragt sich ja, was läuft im Leben von einem ab, um so weit zu gehen...
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#3 LotiAnonym
  • 06.02.2019, 14:03h
  • Antwort auf #2 von Homonklin44
  • Klar hat der einen an der Waffel und wie.
    Vielleicht will er aber auch vehement in die zweifelhafte Runde der Serientäter mit aufgenommen werden. Zumindest werden ihn dann seine weißen Knastbrüder mit großem Respekt behandeln. Mir tun seine Kinder leid, die zeitlebens damit klar kommen müssen.
    Selbst wenn er nach 25 Jahren aus dem Gefängnis entlassen wird, ist er ein gebrochener alter Knacker und das ist auch gut so.
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