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- 16. August 2005 1 Min.
Kata-Karon Nach dem Verbot des Gay-Festivals "Nation.V" in Singapur gibt es nun auch Protest am thailändischen Ausweichort Phuket. Der Bürgermeister von Kata-Karon möchte den schwulen Event im November verhindern: "Wir haben Angst, die Situation nicht kontrollieren zu können. Karon ist eine Familiendestination”, sagte Thawee Thongcham gegenüber der "Phuket Gazette”: "Wir wollen nicht, dass unsere Jugendlichen schlechtes Verhalten sehen und möglicherweise sogar kopieren." Nach Aussage des Bürgermeisters befürchten Einwohner sowohl Lärmbelästigungen als auch, dass betrunkene Homos Sex am Strand haben könnten. "Das würde das Image von Karon Beach zerstören", so Thawee Thongcham. Die Veranstalter von "Nation.V" führen nun Gespräche mit dem Bürgermeister, dem Gouverneur und dem Fremdenverkehrsamt, um das Festival in der geplanten Form durchführen zu können. Phukets Gouverneur Udomsak Uswarangkura hatte den schwulen Event in der Vergangenheit bereits als Tourismusmagnet begrüßt. Die Insel in der Andamensee ist als Gay-Destination weltweit bekannt, allerdings konzentriert sich die Szene auf Patong Beach. Dort findet auch – ohne Protest und mit öffentlicher Unterstützung – ein jährlicher Gay Pride statt. (mize)
Links zum Thema:
» siehe auch Bericht: CSD Singapur findet Asyl in Thailand
» Homepage von Nation.V
» www.gay-thailand.de













