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Berlin

Väter zwangen minderjährige Jungs zur Prostitution

Vier Männer sind festgenommen worden, weil sie männliche Kinder und Jugendliche in Berlin auf den Strich geschickt haben sollen – sogar ihre eigenen Söhne.


Die Kinder sollen im Berliner Tiergarten auf den Strich gegangen sein (Bild: Oh-Berlin.com / flickr)

  • 6. Februar 2019, 15:01h 8 2 Min.

Vier rumänische Männer im Alter von 23, 26, 39 und 55 Jahren befinden sich derzeit in Untersuchungshaft, weil sie Jungen im Kindesalter und Jugendliche in Berlin zur Prostitution gezwungen haben sollen. Das teilten die Berliner Polizei und die Staatsanwaltschaft am Mittwoch in einer gemeinsamen Presseerklärung mit.

Bei den Jungs soll es sich teilweise um die eigenen Kinder der Täter gehandelt haben. Diese sollen nach Berlin gebracht und gezwungen worden sein, sich im Großen Tiergarten und im Schöneberger Regenbogenkiez für den Unterhalt der Väter zu prostituieren.

Verdächtige in Rumänien festgenommen

Intensive Ermittlungen des Fachkommissariats beim Landeskriminalamt und der Abteilung für organisierte Kriminalität bei der Staatsanwaltschaft Berlin hätten letztlich auf die Spur der Beschuldigten geführt. So sei es im Dezember 2018 in Zusammenarbeit mit den rumänischen Strafverfolgungsbehörden den dortigen Zielfahndern gelungen, zeitgleich vier Haftbefehle in einer Kleinstadt nahe Craiova in der historischen Region Kleine Walachei zu vollstrecken.

Die Beteiligten seien nach Angaben der Behörden häufig familiär verbunden und netzwerkartig organisiert. Im Zuge der Ermittlungen sei es auch gelungen, einzelne betroffene Kinder und Jugendliche in die Obhut der hiesigen Jugendämter zu geben und dem Einfluss ihrer Familien zu entziehen.

Aus Berlin gibt es immer wieder Berichte, dass die Notlage ausländischer Jungs oder Männer ausgenutzt wird und diese in die Prostitution gezwungen werden würden. 2017 berichtete die ZDF-Sendung "Frontal 21" etwa von einem Flüchtlingsstrich im Tiergarten (queer.de berichtete). Im selben Jahr hatte auch der RBB berichtet, dass es Flüchtlinge gebe, die bei Kunden eingezogen seien, die für freie Kost und Logis Sex als Gegenleistung verlangten (queer.de berichtete). (pm/cw)

#1 Still_IthEhemaliges Profil
  • 06.02.2019, 17:45h
  • "Im selben Jahr hatte auch der RBB berichtet, dass es Flüchtlinge gebe, die bei Kunden eingezogen seien, die für freie Kost und Logis Sex als Gegenleistung verlangten."

    Ich find das gerade irgendwie lustig, auf eine bittere Weise, wenn man bedenkt, dass wir im Parlament immer noch Männer sitzen haben, die gegen die Strafbarkeit von Vergewaltigung in der Ehe gestimmt hatten.
    Kleiner Tipp: Einer davon hat neulich mit für den CDU-Vorsitz kandidiert.

    Dass Sex das gute Recht der geldverdienenden männlichen Person ist, in deren Wänden man sich aufhält und mit der man zusammenlebt, war insofern bis 1997 in Deutschland zumindest im Falle einer weiblichen Mitbewohnerin/Partnerin offiziell nichtmal strafbar, insbesondere nicht bei Vorliegen einer Besitzurkunde/eines Ehevertrags.
    Solche Überzeugungen vom gefühlt gottgegebenen Recht des Wohnungsbesitzers als Grundeinstellung ändern sich halt nur langsam.
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#2 PatroklosEhemaliges Profil
#3 LotiAnonym
  • 07.02.2019, 11:12h
  • Seine eigenen Kinder zu Sexsklaven anzustiften ist wiederwärtig und abstoßend.
    Ebenso perfide finde ich all die Freier, die sich besonders gerne mit eben diesen Minderjährigen abgeben.
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