Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://queer.de/?32971

Vorentscheid

"Israels Freddie Mercury" holt Eurovision-Ticket

Das Gastgeberland des ESC hat sich mit Kobi Marimi für einen Sänger entschieden, der – bei aller Schüchternheit – an ein großes Vorbild erinnert.


Der bislang weitgehend unbekannte Kobi Marimi könnte vor einer großen Karriere stehen (Bild: kobimarimi / instagram)

Der 27-jährige Sänger und Schauspieler Kobi Marimi hat am Dienstagabend den Talent-Wettbewerb "Der nächste Star" gewonnen und vertritt damit Israel beim diesjährigen Eurovision Song Contest, der wie der Vorentscheid in Tel Aviv stattfindet. Als Gastgeber ist Israel direkt für das Finale am 18. Mai qualifiziert.

Marimi, der im Dreier-Finale die höchste Punktzahl gleichermaßen beim Televoting, bei den Show-Richtern und den Experten-Jurys holte, war eigentlich schon in einer der schier unzähligen Vorrunden aus dem Wettbewerb ausgeschieden, rückte aber nach, als eine Gruppe auf die weitere Teilnahme verzichtete. Der 1,90 Meter große Sänger war bis zur Teilnahme an dem Wettbewerb in der Öffentlichkeit weitgehend unbekannt und tritt vor allem an der Tel Aviver Oper auf. In seinem allerersten Auftritt in der Show begeisterte er mit einem Cover von Beyoncés "Sweet Dreams" (Video).

Direktlink | Nur eine von mehreren Coverversionen aus dem Wettbewerb – wenn das Video nicht startet, sollte es unter dem Link funktionieren

Mit welchem Lied Marimi in Tel Aviv auftritt, wird noch entschieden und in den nächsten Wochen bekannt gegeben. Wie etwa bei Vorjahressiegerin Netta dürfte ein Lied auf ihn perfekt zugeschnitten werden. In den Shows hatte er sich vor allem mit Balladen hervorgetan. Netta, die im Finale mit ihrem neuen Song "Bassa Sababa" auftrat, hatte ihn als ihren Favoriten bezeichnet.

Der Junggeselle aus Ramat Gan

Nicht nur wegen seines Aussehens war Marimi von der israelischen wie auch der ausländischen Presse mit Freddie Mercury verglichen worden. Allerdings gilt er anders als das Vorbild als schüchtern und introvertiert: In Interviews sprach er häufig vom Lampenfieber, das ihn auf der Bühne überkomme. Viel ist noch nicht über ihn bekannt, das dürfte sich aber in den nächsten Tagen und Wochen ändern. Geboren und aufgewachsen in Ramat Gan in direkter Nachbarschaft zu Tel Aviv zog er später in die Metropole, ging an eine Schauspielschule und arbeitete unter anderem in einer Cocktail-Bar. Das israelische Wikipedia führt ihn als "Junggesellen".

Direktlink | Im Finale trat Marimi u.a. mit diesem Beatles-Cover an

Beim ESC in Tel Aviv nehmen 42 Länder teil, an den beiden Halbfinals am 14. und 16. sowie beim Finale am 18. Mai. Derzeit läuft die Vorentscheid-Saison, bis ca. Mitte März müssen die Länder ihre jeweiligen Beiträge an die Europäische Rundfunkunion gemeldet haben. Der direkt ins Finale einziehende deutsche Beitrag wird am Freitag nächster Woche (22. Februar) aus sieben Kandidatinnen und Kandidaten bestimmt. Der Vorentscheid "Unser Lied für Israel" wird live im Ersten übertragen. (nb)



#1 qwertzuiopüAnonym
  • 12.02.2019, 23:32h
  • wow, aber nich auszuhalten, wie er das schöne Lied mit Pathetik übergießt.

    Da war mir Netta doch ein ganzes Stück lieber.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 Patroklos
#3 FanderleisenTöneAnonym
#4 DominikAnonym
  • 13.02.2019, 06:58h
  • Es erinnert nur sein Aussehen ein wenig an Freddie. In Sachen Gesangsqualität aber liegen da wirklich Welten dazwischen, und ich würde hier doch eher von einem zweitklassigen Musical-Sänger sprechen.

    Ob der nun auch schwul ist, nur weil er mit 27 keine Beziehung hat, halte ich für rein spekulativ. Übrigens: Freddie Mercury war auch eine schüchterne Persönlichkeit. Extrovertiert gab er sich zwar auf der Bühne und wir alle wissen noch, wie unglaublich da die Post abging; privat hingegen soll aber auch er sehr schüchtern und, das Zeigen seiner Gefühle betreffend, eher introvertiert gewesen sein.
  • Antworten » | Direktlink »
#5 andreAnonym
  • 13.02.2019, 14:25h
  • Sein Titel hat, ganz sicher nicht, "Ohrwurmqualität". Hatte der Titel der quietschenden Nervensäge Netta, vom letzten Jahr, auch nicht. Aber Israel hat, sehr oft, gute Sänger mit Ohrwurm.-und Sahneschnittchen-Qualität. Boaz Mauda zum Beispiel wow. Oder ein anderer, nicht ganz so bekannt, weil beim israelischen Vorentscheid rausgefallen. Sein Name Judah Gavra. Mein lieber Mann aber auch. Den gibts sogar, halbnackt, wenn man googlt.
    Also Israel hat sehr viel schöne Menschen. Selbst Menschenrechtsaktivisten sehen bei denen gut aus. Mohammad Zoabi zum Beispiel. Das ist aber ein muslimischer Israeli.
  • Antworten » | Direktlink »
#6 Lys AsAnonym
#7 Patroklos