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Berlinale

Teddy Award: Ein queeres Alien räumt ab

Das argentinische Drama "Breve historia del planeta verde" von Santiago Loza wurde am Freitag als bester queerer Spielfilm ausgezeichnet und erhielt außerdem den Readers' Award der queer.de-Leser*innen-Jury.


Szene aus "Breve historia del planeta verde" (Bild: Berlinale)

Die Geschichte einer trans Frau, die mit zwei Freunden und einem lilafarbenen Alien, das bei ihrer verstorbenen Großmutter gelebt hat, durch das ländliche Argentinien reist, ist am Freitagabend in der Berliner Volksbühne mit dem Teddy Award als bester queerer Spielfilm ausgezeichnet worden. "Breve historia del planeta verde" von Santiago Loza erhielt außerdem den Teddy Reader's Award, der in diesem Jahr erstmals von einer von queer.de ausgewählten Leser*innen-Jury vergeben wurde.

"Breve historia del planeta verde" sei "junges, erfrischendes, kreatives Kino fernab von Genre- und Erzählkonventionen", heißt es in der Begründung der Leser*innen-Jury. "Das Alien als vielschichtiges und äußerst queeres Wesen hat eine große Symbolkraft weit über die ersten Lacher hinaus. 'Ich weiß, dass sie existieren, aber ich habe noch nie eines gesehen', sagt eine Person zum Beispiel über das Alien – ein Satz, der sonst eher über queere Menschen gesagt wird."


Preisträger*innen und Künstler*innen am Ende der Teddy-Gala (Bild: Teddy Award)

"Lemebel" ist der beste queere Dokumentarfilm

Als bester Dokumentarfilm wurde "Lemebel" von Joanna Reposi Garibaldi ausgezeichnet – ein Porträt des 2015 gestorbenen chilenischen Künstlers Pedro Lemebel, der mit seinen scharfzüngigen, poetischen Texten und seinen provokanten Performances zu den wichtigsten zeitgenössischen Stimmen Südamerikas gehörte. Den Teddy für den besten Kurzfilm erhielt der Animationsfilm "Entropia" der Ungarin Flóra Anna Buda über drei Frauen in einem sexuellen Farbenmeer.

Den Spezialpreis der Teddy-Jury erhielt das chinesische Drama "A Dog Barking at the Moon" von Xiang Zi über einen heimlich schwulen Ehemann und Familienvater. Die Ehrung des Theaterregisseurs und Dramatikers Falk Richter mit dem Special Teddy Award war schon im Vorfeld bekanntgegeben worden (queer.de berichtete). Die Laudatio hielt mit Shermin Langhoff die Intendantin des Maxim Gorki Theaters. (cw)

Direktlink | Aufzeichnung der Teddy-Gala bei ALEX Berlin



#1 FredinbkkProfil
  • 16.02.2019, 13:44hBangkok
  • Ich weiß, dass sie existieren, aber ich habe noch nie eines gesehen',

    ich bin eines ,wie alle visapflichtigen Auslaender hier in Thailand----
    ,aber nicht lila....
    Auf meinem Meldeformular der Thai-Non-Immigration Polizei steht dick und fett
    90 Tage -Meldung fuer Aliens welche in Thailand leben.
    bis zu meiner Uebersiedlung nach Thailand dachte ich immer ich sei ein menschliches Wesen ...und kein IT oder dreiaeugiges Marsmaenchen....aber die Thais sehen das wohl anders ???
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#2 LotiAnonym
#3 g_kreis_adventProfil
  • 16.02.2019, 18:38hBerlin-Prenzlauer Berg
  • Nur gut, dass queer.de nichts über die Übertragung aus der Berliner Volksbühne im TV-Kalender eingetragen hatte. Zur Recht haben sich wohl auch die Öffentlich-Rechtlichen einer Berichterstattung verweigert. Warum werden die nur Deutschsprachigen so diskriminiert? Eine TV Sendung nur in englischer Sprache und das in Berlin. NEIN! Haben die Veranstalter den Verstand verloren? Dann ist es das Ende!
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