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Mehr queere Preisträger

Berlinale: Silberner Bär für Stricher-Doku

Der Kurzfilm "Blue Boy" über die gleichnamige Berliner Bar wurde am Samstag im Hauptprogramm der Berlinale ausgezeichnet. Auch der Goldene Bär ging an einen leicht queeren Spielfilm.


Klares Statement bei der Preisverleihung: "Blue-Boy" Regisseur Manuel Abramovich und Produzent Bogdan Georgescu (Bild: Ali Ghandtschi / Berlinale)

Queere Filme auf der Berlinale wurden nicht nur am Freitag beim Teddy Award ausgezeichnet. Auch im Hauptwettbewerb der 69. Filmfestspiele gab es am Samstagabend gleich mehrere queere Sieger.

So gewann das Drama "Synonymes" des israelischen Regisseurs Nadav Lapid mit dem Goldenen Bären den wichtigsten Spielfilm-Preis der Berlinale. Der Film, der auch zur Teddy-Auswahl gehörte, erzählt die Geschichte eines jungen Israeli, der nach Paris flüchtet und sich dort mit einem jungen und sexuell neugierigen Paar anfreundet.


Szene aus "Synonymes" (Bild: Berlinale)

Preise für François Ozon und Wieland Speck

Der große Preis der Jury ging an François Ozon für seinen Film "Grâce à Dieu" (Gelobt sei Gott) über Missbrauch in der katholischen Kirche. Das Drama handelt von einem Priester in Frankreich, der in den Achtzigerjahren gegen Dutzende Kinder übergriffig geworden sein soll. Die Opfer fordern Jahre später die Aufarbeitung ein.


Szene aus "Grâce à Dieu" (Bild: Jean-Claude Moireau)

Mit einem Silbernen Bären wurde der Kurzfilm "Blue Boy" von Manuel Abramovich ausgezeichnet. Die ungewöhnliche Hommage an die legendäre Blue Boy Bar im Berliner Regenbogenkiez, in der rund um die Uhr Jungs aus aller Welt auf einsame ältere Herren warten, lässt erstmals die Sexarbeiter zu Wort kommen.


Szene aus "Bue Boy" (Bild: Berlinale)

Bereits am vergangenen Sonntag war der langjährige Panorama-Leiter und Teddy-Gründer Wieland Speck mit der Berlinale Kamera ausgezeichnet worden (queer.de berichtete im Berlinale-Blog). (cw)



#1 andreAnonym
  • 17.02.2019, 15:11h
  • Was ich schade finde, das "Berlinale-Filme" incl. "Teddy-Award", es niemals zum großen Blockbuster schaffen. Also einer großen Öffentlichkeit bekannt werden. Die Filme verschwinden meistens in Studio.-und Nischenkinos. Einzige, mir bekannte Ausnahme ist "Strike a Pose" von 2016, den es jetzt immer noch bei Netflix gibt. Allerdings kenne ich auch keine Gewinnerfilme vom Festival in Venedig. Ich empfinde das jedenfalls so.
    "Strike a Pose" schaue ich immer dann, wenn mir nach heulen ist, auch wegen dem bekannten Thema im Film. Noch dazu ist die Doku saugut.
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#2 sanscapote
  • 18.02.2019, 20:54h
  • Le film de François Ozon "Grâce à Dieu" sur la pédophilie dans l'Eglise...

    Der mit dem silberenen Bären ausgezeichnete Film von François Ozon " Grâce à Dieu" über die Mißbrauchsfälle in der Kirche, katholischen Kirche wohlgemert...

    La Parole Libérée ist die Gruppe, die sich aufgrund der Missbrauchsfälle in Lyon gegründert hatte. Die Seite ist in Deutsch einsehbar.

    Sie beginnt so:
    Liebe Besucher und Freunde,
    wir sind zutiefst dankbar dafür, dass Sie unsere Seite besuchen. Wir hoffen wirklich, dass Sie nicht von ihrer Entdeckung enttäuscht werden und hier die Informationen finden, die Sie suchen...

    www.laparoleliberee.fr/other-languages/deutsch/
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