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Einzelkommentar zu:
Lindner wirft Grünen "Fake News" bei "sicheren Herkunftsstaaten" vor


#30 advocatus diaboliAnonym
  • 22.02.2019, 16:34h
  • Antwort auf #27 von YAnnick
  • Die Nennung des persönlichen Asylgrundes schützt genau dann nicht vor Abschiebung, wenn der Asylbegehrende eben nicht glaubhaft machen konnte, dass er in seinem Herkunftsstaat wegen seiner Homosexualität individuell verfolgt wird - und daher sein Asylantrag abgelehnt wurde.

    Aber wie du schon schreibst, ist das eben sowohl aktuell als auch mit dem neuen Gesetz der Fall.

    Und warum ein abgelehnter Asylbewerber an Integrationskursen teilnehmen sollte, erschließt sich mir ebenfalls nicht.

    Das mag jetzt hart klingen: Aber wenn man etwas von einer (staatlichen) Institution will, muss man nun mal seinen Anspruch irgendwie begründen und glaubhaft machen. Egal ob man jetzt Hartz IV will, oder Wohngeld, oder eine Rückzahlung vom Finanzamt, oder z.B. auch eine Psychotherapie oder eine Suchtbehandlung oder eine Erwerbsminderungsrente. Und das muss man auch dann, wenn man traumatisiert ist oder sonstwie von seiner Sozialisation her vorbelastet. Auch als Deutscher kann das, je nach persönlichem Hintergrund, äußerst schwierig werden. Und beim Asylantrag gilt nun mal dasselbe.

    Wie soll es denn auch sonst funktionieren?
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