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Kommentare zu:
Berliner CSD wiederholt Mottowahl für 2019


#1 Ith__Ehemaliges Profil
  • 22.02.2019, 09:24h
  • Als sei ein belangloses Motto nicht exakt das Passende für eine Veranstaltung, die als Demo angefangen hat und inzwischen mangels selbst empfundener Relevanz hauptsächlich aus Kommerz besteht. Klingt halt nach Karneval: Saufen, Fressen, Party. Hätten sie ruhig so lassen können.
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#2 Patroklos
  • 22.02.2019, 09:27h
  • Das hätten die Organisatoren auch einfacher haben können: Motti im Internet zur Auswahl stellen und darüber abstimmen lassen! Das mit den meisten Stimmen gewinnt! Sowas heißt Basisdemokratie!
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#3 LotiAnonym
  • 22.02.2019, 09:32h
  • Dieses ewige lamentieren darüber zu welchem Motto die Demo stattfinden soll geht mir echt auf den Senkel. Schaut doch mal wies die Gays in den USA machen. Kein langes Larifari oder hin und her. Da tun sich ALLE zusammen, selbst die Kriegsveteranen,Katholiken und andere und es läuft friedlich ab. Kein Wunder weshalb es in der Hauptstadt unterschiedliche Demos gibt und man sich uneins ist. Ätz.
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#4 Ralph
#5 Elm__Anonym
#6 KlopatronAnonym
#7 LotiAnonym
#8 TheDadProfil
  • 23.02.2019, 07:41hHannover
  • Antwort auf #6 von Klopatron
  • ""Es heißt Mottos, auch in deiner überalterteten Rechtschreibung.""..

    Jetzt braucht es nur noch Jemanden der erklärt, die Mehrzahl von Autos würde "Auti" lauten, dann ist das Absurde perfekt..

    Ein "eingeschliffenes" Unding wie "Mottos" ist auch dann noch nicht wirklich richtig, wenn es den weg in den Duden gefunden hat, bloß weil sich dem viele angeschlossen haben..
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#10 stromboliProfil
  • 23.02.2019, 13:21hberlin
  • schade das der bericht nicht auf die scheints deutlichen inhaltlichen auseinandersetzungen bei dieser veranstaltung im rauchschgold eingeht.

    Hinter der banalität des gekürten mottos steht auch die zukleisternd wollende haltung darüber, was zukünftig sich "queer-politik " nennen darf, und aus welchen konfliktzonen heraus "emanzipation" der verschiedens betroffenen betrieben sein will.

    Auch darüber, wer sich in der multiplen abgrenzung gegenüber einer geschlossen heteronormativen gegenwelt denn nun das sagen haben wird.
    Wer wird mit welchem "program denn nun mit den sachverwaltern unserer anliegen in den ministerien, den städtischen sozialbehörden, den geldgebern und sonstig gutgewillten verhandeln.
    Welche projekte in den jeweiligen interessensvordergrund schieben...
    Grundlegend: über was wird zukünftig verhandelt!
    Verhandeln wir strategisch weiter über eine bereits funktionierende assimilation, oder tragen wir wirklich einen gegenentwurf aus unseren jeweiligen untergrupierungen hinein in die gesamtgesellschaftlich anzustrebenden änderungen.

    Ist das heutige "ankommen sein " wirklich das, was stonewall-riots ( aufstand!) einstmals sich im "anders sein" vorstellte.
    Wo doch "alles" nach einer gesetzlich geregelten "normalität" strebt ohne dem verursachenden, grundsätzlich weiter den kampf anzusagen.

    Das sich im vormals berliner alternativ -csd der komerzielle begriff in den vordergrund stellte, und so den blick auf das zu verweigernde vernichtete, spiegelt sich in der nunmehr scheinheiligen posse vom > weg von kommerz, hin zu inhalten < wieder.
    Es werden die falschen antworten zu den falschen fragenstellungen gegeben.

    Wir schaffen uns so einen hype selbstreferentieller betriebsamkeit, die uns politischen aktivismus vorgaugelt dort, wo wir ans eigentlich relevante
    nicht rühren wollen.
    "integration" ins kleinbürgherliche schema.

    Erinnert mich momentan an den hype um die greta und ihr klima.
    Die da ohnehin alle bereits geöffneten türen nochmals medial wirksam öffnent ( rührend ein "kind mit soviel wahrheit...) , aber am verursachenden kapitalismus vorbei redet.
    Ich nenn das inzwischen reformeskapismus!

    Es ärgert mich, weil so wirklich wertvolle energien auf eine endlosschleife des reformismus geschickt wird...
    gesponsert von vw - nestle & montsanto-bayer...
    Oder wie hier ein user so mitfühlsam postet: die amis sind da viel pragmatischer... das maschieren die katholiken und kriegsveteranen mit..
    Vergessen wir nicht die polizei , die militärs und coca cola.

    Solange aber wir in deren marketingkonzept passen, sollten wir um unsere emanzipatorischen inhalte mehr als beunruhigt sein.
    Da sind wir bestenfalls aufgekauft worden und so harmloser zeitvertreib im spiel der eigentlichen spielemacher.
    So geschmeidig gemacht, sind wir allenfalls die bestätigung ihrer gesellschaftsform..
    Kleingehalten und wenns geht unsichtbar gemacht.
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#11 LotiAnonym
  • 23.02.2019, 17:39h
  • Antwort auf #10 von stromboli
  • Als der angesprochene User möchte ich etwas klarstellen zu den CSDemonstrationen in den USA. Alle die dort mitmaschieren erklären sich solidarisch mit der Gay Community. Ob das Kriegsveteranen und wie schon angeführt sogar Katholiken sind. Schwul/ Lesbische Polizisten haben der Community sehr viel zu verdanken, denn diese trat lange vorher für deren Rechte und Gleichstellung ein. Ich war selbst anwesend auf einer Demo 1975 in San Francisco wo es genau darum ging. Und Coca Cola ist dort unbeliebt bei den Gays. Diese stellte über lange Zeit keine Schwulen ein in ihren Fabriken.
    Auch hier zur Erinnerung die Doku von Rosa Praunheim über die homophobe Anita Braint, die Werbung für einen Orangensaft machte und zur Freude aller Beteiligten bekam ihr Mann während eines Interviews eine Torte ins Gesicht. Die Orangenfirma wurde boykottiert, bis A.B. gehen mußte.
    Was mich aber immer wieder besonders in S.F. beeindruckt hat, ist der große Zusammenhalt bei den Demonstrationen von Lesben und Schwulen. Ladys First und so führen bis heute die Dyks on Bikes die Parade in San Francisco an. Sehr bemerkenswert, wie ich finde und nicht wie hier in Berlin, wo die Lesben ihr eigenes Süppchen kochen und getrennt laufen.
    Soviel dazu.
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#12 FaktencheckAnonym
#13 LotiAnonym
#14 aehaehaehAnonym
#15 Ith__Ehemaliges Profil
  • 24.02.2019, 06:44h
  • Antwort auf #5 von Elm__
  • Das ist so geil, wie du mich gezielt misgenderst und transphob beleidigst, und alle gucken demonstrativ zu ^^
    Im Namen des ach-so-politschen CSD. Als sei nach der Homo-Ehe nicht vielleicht mal trans*-Akzeptanz so ein Thema, das die eigentliche politische Relevanz hat, bei all der Hetze, die man ertragen muss, und all den Rechten, die man nach wie vor nicht hat.

    Auch und vor allem Leute, die sonst immer so schön behaupten, mein Empfinden von mangelnder Solidarität sei irgendwie übertrieben oder falsch oder so, und die ganz genau wissen, dass ich mich nicht als weiblich identifziere, pflichten schweigend bei - ich bin immer wieder so begeistert davon, meine Vorurteile jedes Mal bestätigt zu bekommen, wenn ich hier lese und schreibe ^^

    Also, es mag ja politische CSDs in Berlin geben, das stell ich gar nicht in Abrede.. soll ja sogar solche geben, bei denen es Homosexuelle gibt, die Transsexualität akzeptieren und respektieren, und man nicht im eigenen, geschlossenen Block laufen muss, um keine Ablehnung und aktive Ausgrenzung zu erleben. Aber das ist dann halt nicht... DER CSD. Um den es im Artikel halt geht.

    Ist übrigens explizit die Ansicht von Berlinern, also Leuten, die da nicht bloß ggf. hinfahren, sondern das live regelmäßig mitbekommen... bloß halt von Berlinern... die trans* akzeptieren.

    Wird aber nach deiner eigenen Ansage ja schon klar, dass das ein Ziel ist, das du nicht für soweit wünschenswert hältst, dass es dir möglich wäre, es mitzutragen. Gedanklich, geistig. Passt also schon.
    Hast ja gerade eine politische Aussage getätigt, mir gegenüber. Wenn DAS die politischen Aussagen sind, die du dir für einen CSD wünschst, also, wenn das das Niveau ist, auf dem du dir LGBT*IQA-Politik wünschst... dann brauch ich mich unabhängig von meiner Herkunft ja nicht wundern, dass du eine Sauf-und-Fick-Party vorziehst.
    Solange sie sich halt auf Cis-Schwule beschränkt.
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#16 stromboliProfil
  • 24.02.2019, 08:35hberlin
  • Antwort auf #11 von Loti
  • "Alle die dort mitmaschieren erklären sich solidarisch mit der Gay Community."
    So umgeben von freundlichen feinden erstickt der widerspruch an die einem umgebenden an sich selbst...

    Zwischen der vom staat geforderten "treue und der treue gegenüber den rechten staatlich ausgegrenzter, besteht ein ernormes spannungsfeld.

    sicher, es entspannt zu wissen, dass es dortens auch glbt* in zuvor und teils heute noch glbt* feindlichen organisationen gibt, die so ein bild eines sich "reformierenden gemeinwesens uns vorgauckeln.
    Was aber schwule- lesben oder transmenschen dazu drängt in gruppenbezogen menschenfeindlichen apperaten "dienst " zu tun, ist mir weiterhin ein rätsel.

    Aber das ist auch nur eines von vielen sich häufenden widersprüchlichkeiten in unserem heutigen politischen anliegen.

    Klarer werden die wohl dann, wenn die absehbaren sozialen gesellschaftlichen zersplitterungen uns schlussendlich dann doch widerstand aufzwingt, an den dann die zuvor gefeierte "Corporate Identity" mit dem machtapperat auf der anderen seite der barrikaden stehen werden.

    Das amerikanische modell zeigt uns diesbezüglich die ersten einbrüche, siehe die angestrebten ausladungen von polizei&militär.
    Es geht eben nicht mehr um "ehe für alle", sondern um "überleben für alle".
    Zeit hierüber den nächsten dokufilm zu drehen.
    Die zeiten von anita und san francisco sind passé.
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#17 stromboliProfil
#18 KlopatronAnonym
#19 TheDadProfil
#20 KlopatronAnonym
  • 25.02.2019, 12:53h
  • Antwort auf #19 von TheDad
  • Dass der Duden oder irgendein Regelwerk an dir und Patrokloß in Gänze vorbeigehen, sieht jeder, der aus Versehen einen Kommentar von euch liest.

    Duden und Wahrig sind die maßgeblichen Instanzen, alles andere ist wie esoterischer Volksglauben, keine Wissenschaft.
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#21 TheDadProfil
  • 25.02.2019, 20:51hHannover
  • Antwort auf #20 von Klopatron
  • ""Duden und Wahrig sind die maßgeblichen Instanzen, alles andere ist wie esoterischer Volksglauben, keine Wissenschaft.""..

    Welchen Grund gäbe es sich für nur 2 Standardwerke entscheiden zu müssen, und andere Werke außer Acht lassen zu müssen ?
    Wie etwa :

    Deutsches Wörterbuch der Brüder Grimm
    Deutsches Wörterbuch von Moritz Heyne
    Deutsches Wörterbuch von Lutz Mackensen, siehe Mackensen (Wörterbuch)
    Deutsches Wörterbuch von Hermann Paul

    Und welchen Grund genau gäbe es sich in der Linguistik auf die Buchausgaben verschiedener Standardwerke zu berufen, die vorliegende Online-Fassung eines inzwischen ebenfalls als Standardwerkes angesehenen Wörterbuches mit genau welcher Begründung dann abzulehnen ?

    Nehmen wir noch eine andere Instanz hinzu ?
    Wie wäre es mit dieser hier :

    ""Dazu schreibt Wiktionary[Zitat]

    " .. Anmerkung zum Plural:
    Außer dem Plural Mottos wird gelegentlich auch der Plural Motti verwendet, der aber in wichtigen Wörterbüchern nicht verzeichnet ist .. Herkunft: Im 18. Jahrhundert wurde Motto vom italienischen motto (Denkspruch, Wahlspruch, älter auch: Wort) übernommen .. "

    Anmerkung von mir:
    Da haben wir wieder so einen typischen Fall. Wer kein Latein gelernt hat - und auch nicht Italienisch spricht - wird natürlich nicht wissen, warum Motto nicht so dekliniert wird wie jedes andere deutsche Substantiv.

    Und:
    Wieso es dann einen Plural "Motti" gibt, der wegen des Wortstammes die (einzige)sprachlich korrekte Form darstellt. Völlig unabhängig davon, was in den 'wichtigen Wörterbüchern' steht - denn da sitzen auch nur noch Praktikanten an den Computern die von der Sache nichts verstehen ....

    Das war es, was ich meinte, als ich zuvor vom ".. allgemeinen Verfall an Breite der Allgemeinbildung .. " schrieb.""..

    www.re-actio.com/wordpress/?p=83289

    Oder dieser :

    www.wortbedeutung.info/Motto/

    ""Begriffsursprung:

    Im 18. Jahrhundert wurde Motto vom italienischen motto (Denkspruch, Wahlspruch, älter auch: Wort) übernommen. Das italienische Substantiv ist entweder vom altfranzösischen mot (Wort) oder direkt vom spätlateinischen muttum (Muckser, das sich dann zur Bedeutung Wort hin entwickelte) entlehnt worden, welches seinerseits eine Bildung zum lateinischen Verb muttire (mucksen, murmeln, sprechen) oder zum mittellateinischen motire (erinnern) ist. Im Fall der unmittelbaren Entlehnung aus dem Spätlateinischen wäre dann lediglich eine semantische Beeinflussung durch das altfranzösische mot anzunehmen.""..

    ""Dass der Duden oder irgendein Regelwerk""..

    Offensichtlich ist für Dich der Duden "das einzige Regelwerk" welches Bedeutung hat..
    Für eine solche Annahme finden sich aber keinerlei nachvollziehbare Belege..
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