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Filmstart: 30. Mai

Neuer Trailer für "Rocketman" veröffentlicht

Nach "Bohemian Rhapsody" kommt dieses Jahr mit "Rocketman" eine weitere Biografie über einen der größten musikalischen Superstars der britischen Inseln in die Kinos. Jetzt gibt es einen Vorgeschmack auf den Film.


Taron Egerton spielt in der britisch-amerikanischen Coproduktion die Hauptrolle (Bild: Universal Pictures)

Noch sind es über drei Monate, bis der Elton-John-Biografiefilm in die deutschen Kinos kommen soll – doch Universal Pictures heizt die Vorfreude weiter an: In einem zweiten Trailer werden mehr Einblicke in den Film gegeben. In dem zweieinhalbminütigen Trailer wird auch über die Homosexualität des Briten gesprochen – und aufgezeigt, wie problematisch diese sexuelle Orientierung im Musikgeschäft der homophoben Siebzigerjahre noch war.

Wer die englische Originalfassung bevorzugt, kann den Trailer hier ohne Synchronisierung sehen:

Im Herbst 2018 war bereits ein kurzer einminütiger Teaser-Trailer veröffentlicht worden.

Hauptdarsteller Taron Egerton freundete sich mit Elton John an

Die Hauptrolle in dem Film spielt der heterosexuelle Waliser Taron Egerton, der sich im Laufe der Dreharbeiten mit dem echten Elton John angefreundet hat – und der vom 71-Jährigen bereits viel Lob erhalten hat, besonders über seinen Gesangstalent (Egerton singt im Film selbst). Der Schauspieler selbst betonte, dass er sich viel Mühe gegeben habe, möglichst realistisch schwule Sexualität darzustellen: "Es war mir sehr, sehr wichtig, sicherzugehen, dass die körperliche Intimität mit Männern wirklich glaubwürdig ist und dass es schön aussieht, nicht irgendwie auf die Hollywood-Art gemacht oder entschärft", so Egerton im Januar.

In weiteren Rollen zu sehen sind Jamie Bell ("Billy Elliot"), Bryce Dallas Howard ("Jurassic World") und Richard Madden ("Game of Thrones"). Regie führt Dexter Fletcher ("Eddie the Eagle – Alles ist möglich"). Fletcher hatte bereits die letzten zwei Wochen Dreharbeiten für "Bohemian Rhapsody" geleitet, nachdem US-Regisseur Bryan Singer angeblich wegen Abwesenheit gefeuert wurde – Singer ist derzeit wegen Missbrauchsvorwürfen mehrerer Männer eine umstrittene Person in Hollywood (queer.de berichtete).

"Rocketman" soll am 24. Mai in die britischen Kinos kommen. Eine knappe Woche später, am 30. Mai, sollen auch deutsche Filmfans in den Genuss des Biopics kommen. (dk)



#1 YannickAnonym
  • 22.02.2019, 16:01h
  • "Es war mir sehr, sehr wichtig, sicherzugehen, dass die körperliche Intimität mit Männern wirklich glaubwürdig ist und dass es schön aussieht, nicht irgendwie auf die Hollywood-Art gemacht oder entschärft"

    Wollen wir hoffen, dass da wirklich nichts "entschärft" wird oder so....
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#2 againAnonym
  • 22.02.2019, 16:20h
  • Hätte mir besser gefallen, wenn ein Schwuler die Hauptrolle spielt.
    Das ist einfach meine eigene Sichtweise und deshalb äußere ich sie.
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#3 CharlieAnonym
  • 22.02.2019, 17:22h
  • Antwort auf #2 von again
  • "Wollen wir hoffen, dass da wirklich nichts "entschärft" wird oder so.... "

    Ich habe den Eindruck, für einen Hollywood-Film müssen schwule Szenen häufig gar nicht extra entfernt werden, da sie - anders als hetero Szenen - von vornherein weniger explizit sind. Die Zuschauer_innen - ob schwul bzw. queer oder nicht - haben sich bloß dermaßen an zweierlei Maßstäbe in der Darstellung gewöhnt, dass ihnen der Unterschied kaum noch auffällt.

    Generell würde ich mir bei schwulen/queeren Filmen endlich mal mutige(re) neue Plots wünschen, in denen Schwulsein oder Queersein weder explizit herausgestellt, noch in irgendeiner Form problematisiert wird. Aber das ewige Leidensnarrativ ist offensichtlich doch publikumswirksamer...
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#4 CharlieAnonym
#5 againAnonym
#6 Patroklos
#7 TheDadProfil
  • 23.02.2019, 22:24hHannover
  • Antwort auf #3 von Charlie
  • ""Generell würde ich mir bei schwulen/queeren Filmen endlich mal mutige(re) neue Plots wünschen, in denen Schwulsein oder Queersein weder explizit herausgestellt, noch in irgendeiner Form problematisiert wird.""..

    Mach doch mal den Versuch das Anhand der Lebensgeschichte von Elton John durchzuspielen..

    Das wird nicht funktionieren, denn ohne diese Explizität und ohne die Problematisierung kann man ein solches Leben nicht erzählen..
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#8 CharlieAnonym