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Flugbuchung

Geschlechtervielfalt im Flieger: Mr, Mrs und Mx

Mit Air New Zealand, American Airlines, British Airways, Delta und United kündigen mehrere große Linien eine dritte Geschlechtsoption bei der Buchung von Flugtickets an – der Lufthansa-Konzern überlegt noch.


Passagiere verlassen eine British-Airways-Maschine: Ob sie sich auch wundern, warum das Geschlecht bei einer Flugbuchung überhaupt erfasst wird? (Bild: Pom' / flickr)

Mehrere große Fluggesellschaften wollen ihren Passagieren eine dritte Geschlechtsoption bei der Buchung von Tickets anbieten. So kündigten British Airways und Air New Zealand in der vergangenen Woche an, dem Beispiel der US-amerikanischen Linien American Airlines, Delta und United folgen zu wollen, die bereits entsprechende Vorbereitungen treffen.

Zuvor hatte der internationale Airline-Verband IATA Leitlinien für Fluglinien veröffentlicht, die ihren Passagieren weitere Geschlechtsoptionen anbieten wollen. Auf den in englischer Sprache formulierten Tickets könnte demnach beispielsweise ein "X" oder "undisclosed" (nicht bekanntgegeben) oder "Mx" statt "Mr" oder "Mrs" stehen.

Auch nicht-binäre Menschen sollen sich willkommen fühlen

"Wir wissen, wie wichtig es für alle unsere Kunden ist, sich wohl und willkommen zu fühlen", erklärte ein Sprecher von British Airways. "Wir arbeiten an Änderungen auf unserer Buchungsplattform, um dem nachzukommen." Air New Zealand wolle prüfen, wie weitere Geschlechtsoptionen in die verschiedenen digitalen Systeme des Unternehmens übernommen werden könnten.

Der Lufthansa-Konzern, zu der u.a. Lufthansa, Swiss und Austrian Airlines gehören, überlegt nach einer Meldung der Nachrichtenagentur noch, ob er am binären Buchungsmodell festhalten soll oder nicht. Eine Entscheidung werde auf jeden Fall einheitlich für alle Fluglinien der Unternehmensgruppe getroffen. (cw)



#1 Ketzer
  • 23.02.2019, 15:38h
  • Die LH überlegt noch?

    Höchstrichterliche Urteile spielen für die LH also offenbar keine Rolle? Was gibt es da zu überlegen?

    Die LH wird die Zeit nicht anhalten können.
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#2 Ralph
#3 Sukram712Anonym
  • 23.02.2019, 16:18h
  • Dass der Staat verpflichtet wird, ein drittes Geschlecht im offiziellen Melderegister und bei Personalausweisen einzuführen, ist natürlich völlig richtig.

    Aber ob man nun wirklich jedes Unternehmen verpflichten muss, bei Buchungen, Aufträgen und Bestellungen die Möglichkeit eines dritten Geschlechts anzubieten, ist eine interessante Frage... :)

    Im Flugzeug sitzen die Leute doch sowieso nicht nach Geschlechtern getrennt. Deshalb könnte man Betroffenen einfach die Auswahl lassen, ob ihnen gerade Frau oder Mann gerade lieber ist. Oder man macht daraus kein Pflichtfeld.

    Bisher gibt es in Restaurants auch nur zwei Toiletten und so einfach lässt sich das auch nicht ändern.

    Vielleicht sollte man die Angabe des Geschlechts grundsätzlich unterlassen. Auch bei Toiletten ist die Trennung zwischen Mann und Frau doch blödsinnig.
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#4 absolutAnonym
#5 andreAnonym
  • 23.02.2019, 16:48h
  • Antwort auf #3 von Sukram712
  • Bei der Bahn gibts nur eine Toilette und es geht auch. Das wärs. Eine Toilette, abschließbar, für alle. Ein Pissoir kann ja eingebaut sein. Hätte nichts dagegen und die Deppen-Diskussion wäre beendet. Ich persönlich benutze eh nur das WC und nicht das Pissbecken. Lasse mir ungern auf den Schwanz schauen. Ausnahme vesüffte, schmutzige, dunkle Gay Clubs. Aber die gibts ja kaum noch. Und aus dem Alter bin ich auch raus.
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#6 wahnhaftAnonym
  • 23.02.2019, 16:50h
  • Der eigentliche Irrsinn ist doch, dass man für alle möglichen Buchungen und Vorgänge, die mit dem Geschlecht nicht das Geringste zu tun haben, überhaupt ein Geschlecht ankreuzen muss.

    Der wirkliche "Genderwahn" gedeiht doch hier, und nicht bei den Leuten, die aus diesem obsessiven Quatsch endlich weitestmöglich aussteigen wollen.
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#7 HansAnonym
  • 23.02.2019, 17:12h
  • Antwort auf #3 von Sukram712
  • "Deshalb könnte man Betroffenen einfach die Auswahl lassen, ob ihnen gerade Frau oder Mann gerade lieber ist."

    Die Aufforderung zwischen zwei falschen Zuweisungen zu wählen ist keine "Auswahl" sondern Ignoranz.

    Die Lufthansa unterliegt deutschem Recht. Im deutschen Recht gibt es drei Personenstände. Es wäre wieder einmal ein schlechter Witz, wenn sich eine deutsche Firma nicht daran hält, während andere Airlines, in deren Ländern es eine solche Gesetzgebung (noch) gar nicht gibt angemessener und fortschrittlicher handeln. Die Lufthansa fliegt nicht nur deutsche Inlandsflüge. Sollte die Lufthansa das binäre System einhalten, wird sie auch international Proteste ernten, da diese Anpassung zum internationalen Standard werden wird und die Lufthansa überall auf der Welt gebucht wird.
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#8 ignorantAnonym
  • 23.02.2019, 17:29h
  • Antwort auf #3 von Sukram712
  • "Deshalb könnte man Betroffenen einfach die Auswahl lassen, ob ihnen gerade Frau oder Mann gerade lieber ist."

    Du hast offensichtlich nicht verstanden, was Nichtbinarität bedeutet und worin die Probleme nichtbinärer Menschen bestehen. Ich empfehle, dass du dich einfach erst mal ein bisschen ins Thema einarbeitest, bevor du weitere Vorschläge machst.
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#9 AnonymAnonym
  • 23.02.2019, 18:21h
  • In Deutschland gibt es 4 (vier) Geschlechtseintragungsmöglichkeiten, in Österreich 3 (drei). In einigen Ländern gibt es bereits schon seit einigen Jahren ähnliche gesetzliche Regelungen.

    Der Sitz der EASA ist in Köln und die sind für die Einhaltung der verfassungsrechtlichen Vorgaben in der Europäischen Union mitverantwortlich.
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#10 FredericAnonym
  • 23.02.2019, 18:29h
  • Anscheinend haben die Kommentatoren nicht verstanden, dass das Personenstandsgesetz nur gegenüber den Behörden und nicht gegenüber Dritten gelten.
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