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Satireshow

Kroymann gewinnt erneut Grimme-Preis

Hohe Ehre für Maren Kroymann: Ihre Satiresendung wird wie im Vorjahr von der Grimme-Jury geehrt. Auch die Amazon-Serie "Beat" erhält eine Auszeichnung.


Die Kabarettistin Maren Kroymann erhält eine weitere Trophäe (Bild: rbb)

Zum zweiten Mal in Folge erhält Schauspielerin und Kabarettistin Maren Kroymann für ihre Sketch-Comedysendung "Kroymann" den Grimme-Preis im Bereich Unterhaltung. Das gab das Grimme-Institut in Marl am Dienstag bekannt. Die 69-Jährige wird gemeinsam mit ihrem Chefautor Sebastian Colley ausgezeichnet. Die Grimme-Jury lobte, dass die satirischen Sketche in der zweiten Staffel von "Kroymann" gegen den Zeitgeist auf leise Töne setzten. "Am Ende eines Sketches schmunzelt man eher, als dass man sich auf die Schenkel klopft. Inmitten des Lärms von Social Media und Leitartikeln ist die Sendung deshalb im besten Sinne wohltuend."

Neben "Kroymann" erhält auch die Show "CATCH! Der große Sat.1 Fang-Freitag" von Luke Mockridge sowie die ZDFneo-Sendung "Lass dich überwachen! Die PRISM IS A DANCER Show" von Jan Böhmermann eine Auszeichnung in dieser Kategorie.

Jajaja. They did it again. Die Jury des Grimme-Preises hat Maren und den Head Writer Sebastian Colley zum zweiten Mal in Folge des Preises in der Kategorie Unterhaltung für würdig befunden. Hurra!

Gepostet von Maren Kroymann am Dienstag, 26. Februar 2019
Facebook / Maren Kroymann | Maren Kroymann freut sich auf Facebook über die Auszeichnung

Maren Kroymann ist seit ihrem Coming-out 1993 eine der bekanntesten lesbischen Frauen in Deutschland. Sie war in unzähligen TV- und Kinoproduktionen zu sehen, darunter mehreren "Tatorten", der RB-Serie "Nachtschwester Kroymann" oder im Kinderfilm "Wendy – Der Film". Ihre Sendung "Kroymann" läuft seit März 2017 im Ersten Programm der ARD. Die 30-minütigen Folgen werden in unregelmäßigen Abständen ausgestrahlt. Produziert wird "Kroymann" in Köln im Auftrag der Sender NDR, rbb, Radio Bremen und SWR. Bereits Ende Januar war "Kroymann" mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet worden.

Direktlink | Die neueste "Kroymann"-Folge

Preis für die erste Staffel von "Beat"

Außerdem ausgezeichnet wurde die Webserie "Beat" im Wettbewerb Fiktion. Die siebenteilige Reihe von Amazon Prime stammt aus der Feder des schwulen Regisseurs Marco Kreuzpaintner und handelt vom bisexuellen Partypromotor Robert "Beat" Schlag (queer.de berichtete). Die Grimme-Jury bezeichnete die Serie als einen "Anschlag auf alle Sinne" und lobte das "furiose Zusammenspiel von Drehbuch, Kamera und Regie". Neben "Beat" setzten sich auch die ZDF/arte-Koproduktion "Bad Banks", die TNT-Serie "Hackerville" sowie der ARD-Film "Familie Lotzmann auf den Barrikaden" durch.

Der seit 1964 vergebene Preis würdigt Produktionen und Fernsehleistungen, die "die spezifischen Möglichkeiten des Mediums Fernsehen auf hervorragende Weise nutzen und nach Inhalt und Methode Vorbild für die Fernsehpraxis sein können". Insgesamt wurden 70 Produktionen und Einzelleistungen für den 55. Grimme-Preis nominiert.

Die Auszeichnungen werden am 5. April im Theater der Stadt Marl (Nordhrein-Westfalen) verliehen. (dk)



#1 LesbenwitzAnonym
  • 26.02.2019, 18:04h
  • Damals in den frühen 1990ern bei "Nachtschwester Kroymann" hat sie mal eine ganz wunderbare Parodie geliefert zu so gitarreschrabbelnden Polit-Liedermacherinnen; auf die Melodie von "We Shall Overcome": "Ich bin gegen Krahankheit, Masern, Mumps und Gür-tel-ro-hohose ..."

    Und außerdem hat sie sich damals im ÖR getraut, ganz herzzerreißend den Hank-Williams-Klassiker "Lovesick Blues" auf ihre Weise zu interpretieren: "Well I'm in love, I'm in love with a beautiful girl - that's what's the matter with me".

    Damals waren das noch Aufreger.

    Die heutigen Sachen von ihr sind da (zu meinem persönlichen Bedauern) weitaus zurückhaltender; eben "leiser".

    In jedem Fall herzliche Glückwünsche zum zweiten Grimme-Preis!
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#2 geschliffenAnonym
#3 LesbenwitzAnonym
  • 26.02.2019, 19:35h
  • Antwort auf #2 von geschliffen
  • Die "Filterblasenentzündung" war o.k.

    Ansonsten sind mir die neueren Sachen von der Stoßrichtung her zu konsensorientiert; halt so die üblichen Themen und Anschauungen, auf die alle "irgendwie Progressiven" sich jederzeit einigen können. Naja.
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#4 geschliffenAnonym
  • 26.02.2019, 20:19h
  • Antwort auf #3 von Lesbenwitz
  • Ist aber dein Problem, wenn du diesem "irgendwie progressivem" Humor nicht zustimmen kannst.

    Die staubigen Witze reißen andere sogenannte "Comedians." Wie wäre es mit Nuhr? Müsste doch deiner Etage entsprechen.
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#5 LesbenwitzAnonym
#6 geschliffenAnonym
  • 26.02.2019, 21:03h
  • Antwort auf #5 von Lesbenwitz
  • Sagst ausgerechnet du mit deiner Äußerung "irgendwie progressiv."
    Du scheinst mit deinen Kommentaren hier andere Ziele zu verfolgen als ich.

    Dann noch viel Spaß mit deiner "durch den Dreck" Zieherei.
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#7 Patroklos
#8 LesbenwitzAnonym
  • 27.02.2019, 07:46h
  • Antwort auf #6 von geschliffen
  • Wo ich hier etwas "in den Dreck ziehe", wird wohl dein Geheimnis bleiben.

    Maren Kroymann mag ich im Übrigen: Sie ist nämlich charmant und intelligent.

    Erhellend finde ich allerdings, dass du ausgerechnet dieses "AfD positiv"-Video anführst (
    www.youtube.com/watch?v=t70TiEPxlPI):


    Auch ich finde die AfD hanebüchen. Aber politische Gegner als krank hinzustellen, ihnen sogar den Tod an den Hals zu wünschen ("Und ist das denn ... tödlich? - Leider nein." bei Minute 2:45) - das ist doch genau der Stil, der gern der AfD vorgeworfen wird.

    Ich halte es für nicht zielführend, sich als AfD-Gegner auf dieses Niveau zu begeben. Auch nicht in Form einer Satire. Es gibt ja nun wirklich genug Sachargumente, um AfD-Positionen zu widerlegen.
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#9 geschliffenAnonym
#10 LotiAnonym