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Homophobie

Duterte: 40 Prozent der kommunistischen Terroristen sind schwul

Der Staatschef der Philippinen versucht mal wieder, seine politischen Gegner mit Homo-"Anschuldigungen" bloßzustellen.


Rodrigo Duterte bezeichnet seine politischen Gegner gerne als schwul

Der philippinische Präsident Rodrigo Duterte hat laut der Tageszeitung "The Philippine Star" behauptet, dass knapp die Hälfte der Mitglieder der Neuen Volksarmee (NPA) schwul seien. Die NPA ist der militärische Arm der nationalen Kommunistischen Partei und wird sowohl von der philippinischen Regierung als auch von der Europäischen Union und den USA als Terrororganisation eingestuft.

"Wusstet Ihr, dass 40 Prozent der NPA-Kämpfer schwul sind?", fragte der 73-Jährige auf einer Wahlkampfveranstaltung in Laguna im Norden des Landes. Duterte fuhr fort, dass die NPA kürzlich unbedingt gefangengenommene Soldaten an seinen Sohn Sebastian ("Baste") übergeben wollte, weil dieser so gut aussehend sei. "Ich habe mich gefragt, warum sie Soldaten an Baste übergeben wollten", so der stolze Papa. "Es hat sich rausgestellt, dass diese Narren scharf auf Baste waren."

Weiter behauptete Duterte, dass die NPA-Kämpfer "Baste" geküsst hätten. "Er sagte: 'Ja, jeder hat mich geküsst.' Das ist okay. Jetzt weiß er, wie es sich anfühlt, von Schwulen geküsst zu werden." Weitere Hintergründe zur angeblichen Gefangenenübergabe oder wie er auf die Zahl 40 Prozent kommt, machte Duterte nicht.

Duterte hatte immer wieder politischen Gegnern vorgeworfen, homosexuell zu sein. So bezeichnete er 2017 einen Menschenrechtler als schwul und pädophil (queer.de berichtete). Im vergangenen Monat beschimpfte er katholische Bischöfe, die seine Politik kritisierten, sowohl als Hurensöhne als auch als schwul (queer.de berichtete).

Kommunisten-Führer: Duterte-Äußerung ist "unglaublich"

José María Sison, der im niederländischen Exil lebende Gründer der Kommunistischen Partei der Philippinen, bezeichnete die Äußerungen Dutertes, dass 40 Prozent der NPA-Kämpfer schwul seien, als "extrem unglaublich". "Wie kann er so etwas behaupten, wenn sein Militär und die Lakaien der Polizei nicht mal tausende kommunistischer Kommandeure und Kämpfe an mehr als 110 Guerilla-Frontlinien aufspüren können?" Gleichzeitig sagte Sison, dass auch Schwule in der Miliz willkommen seien – sofern sie "revolutionäres Engagement" zeigten.

Duterte legte bislang einen Zickzackkurs hin, wenn es um LGBTI-Rechte geht. Mehrfach änderte er etwa seine Meinung über die Ehe für alle. Anfang 2017 sagte der frisch gewählte Staatschef, dass er die Gleichbehandlung von Schwulen und Lesben im Ehe-Recht ablehne, "weil wir Katholiken sind" (queer.de berichtete). Im Dezember 2017 war er dann wieder für die Ehe-Öffnung, zog diese Zusage aber im Juli 2018 zurück. Derzeit werden gleichgeschlechtliche Beziehungen in dem 100-Millionen-Einwohner-Land nicht rechtlich anerkannt.

Präsident Duterte gilt als Populist vom Stile Donald Trumps. Ihm werden massive Menschenrechtsverletzungen inklusive außergerichtlichen Tötungen in seinem Anti-Drogenkrieg vorgeworfen – innerhalb von drei Jahren sollen wegen der staatlichen Kampagne mehr als 20.000 Menschen zu Tode gekommen sein. Duterte heizte die Stimmung immer wieder mit populistischen Sprüchen an. So sagte er etwa: "Adolf Hitler hat drei Millionen (sic) Juden massakriert. Nun, wir haben drei Millionen Drogenabhängige. Ich würde sie gerne abschlachten." Seine Kritiker befürchten, dass der Präsident versuchen könnte, die Philippinen in eine Diktatur zurückzuverwandeln. (dk)



#1 GayofcultureAnonym
  • 27.02.2019, 16:21h
  • Versuchen könnte, in eine Diktatur umzuwandeln? Das hat er schon. Wo ist das Militär, dass diesen geisteskranken wegputscht und ins Exil auf die Vanuatu-Inseln verfrachtet? Diktator Marcos war schon schlimm, aber Diktator Duterte ist noch schlimmer, mir tun nur die Homosexuellen und anderen Opfer dieses Verrückten leid.
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#2 dellbronx51069Anonym
#3 daVinci6667
#4 überverwöhntAnonym
  • 27.02.2019, 18:14h
  • Der Typ war wohl ein zu sehr verwöhntes Söhnchen, der keine menschlichen Grenzen kennen gelernt hat.
    Anders kann ich mir sein Müll nicht erklären.
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#5 TheDadProfil
  • 27.02.2019, 22:31hHannover
  • Die Philippinen scheinen ein Tummelplatz für idiotische Diktatoren zu sein..
    Die hatten ja auch schon diesen Ferdinand Marcos und seine Schuh-fetischistische Gattin Imelda..
    Ihr gemeinsamer Sohn Ferdinand Jr. nahm 2016 an den Präsidentschaftswahlen teil, kam aber mit 34,5 % der Stimmen auf den zweiten Platz..
    Und legte Wahlbeschwerde ein..
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#6 alter schwedeAnonym
  • 28.02.2019, 11:13h
  • Na das ist doch aber eine schöne Nachricht Herr Duterte. 40% der NPA-Kämpfer schwul? Da läuft einem als Europäer ja das Wasser im Mund zusammen. Und geküßt wird man von den Jungs auch noch. Egal ob man scheiße aussieht oder so schön ist wie Baste?

    Die Terroristen in Europa küssen einen eher nicht. Egal ob Bevölkerung oder Politikerkind. Das wäre doch mal was. Küssende IS-Kämpfer auf den Straßen und Plätzen der europäischen Metropolen.

    Ich glaube tatsächlich ich buche meinen nächsten Urlauf für die Phillipinen. (Einschließlich Audienz beim gutaussehenden Baste). Pippi in Gagga-Guggu-Land.

    Allmählich bekomme ich wirklich das Gefühl das es irgendwo auf der Welt massenweise kostenlose und starke psychogene Drogen gibt und ich davon noch nichts mitbekommen habe.
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#7 mactorProfil
  • 28.02.2019, 11:17hBerlin
  • WOW 40 Prozent geile schwule Kommunistenschnitten!!!

    Ich wohne im falschen Land!

    Wobei - ich glaube doch nicht...
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#8 Ralph
  • 28.02.2019, 11:51h
  • Ja klar, deshalb sind ja auch die Länder, die von Kommunisten regiert werden oder lange von ihnen regiert wurden, das Schwulenparadies auf Erden: Russland, Polen, Rumänien, Nikaragua, Aserbaidschan, Venezuela, Nordkorea, China usw. usf.

    Unter den Nazis stand hinter den Feindmächten der Jude. Auf den Philippinen steht hinter ihnen der Schwule.
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#9 Homonklin44Profil
  • 28.02.2019, 15:08hTauroa Point
  • Dieser nasty Joker hat eine auffällig hohe Beschäftigung mit Schwulen und Inhalten über Schwule, dass es einem fast so vorkommen möchte, als hätte er selbst Fantasien in die Richtung.

    Wie er auf den Prozentsatz kommt, wäre ja interessant. Ob er sie untersuchen lassen hat? Urinproben und abschmecken? Ach nein, das war das mit dem Blutzucker.

    Langsam geht wohl die Fantasie mit dem Knilch durch.
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