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Nachschub

"Star Trek: Discovery" erhält 3. Staffel

Erst kürzlich gab es auf der Discovery die Wiedervereinigung des schwulen Paares Hugh und Paul. Jetzt gab CBS bekannt, dass das Raumschiff ein weiteres Jahr durchs All düsen wird.


Paul Stamets (Anthony Rapp) und Dr. Hugh Culber (Wilson Cruz) werden in Staffel 2 wieder vereint (Bild: CBS All Access)
  • 28. Februar 2019, 11:00h, noch kein Kommentar

Die in Deutschland auf Netflix gezeigte Science-Fiction-Serie "Star Trek: Discovery" wird eine dritte Staffel erhalten. Das hat der amerikanische Streamingdienst CBS All Access am Mittwoch mitgeteilt. CBS-Sprecherin Julie McNamara erklärte, die Serie sei ein "massiver Erfolg" gewesen. Hinter den Kulissen wird es allerdings erneut zu personellen Veränderungen kommen.

Für die dritte Staffel der im kanadischen Toronto gedrehten Webserie ist eine neue Showrunnerin vorgesehen, die für das Tagesgeschäft verantwortlich sein wird: Die bisherige ausführende Produzentin Michelle Paradise, die zuvor bei Serien wie "Hart of Dixie" oder "Rogue" gearbeitet hatte, soll künftig mit dem neuen Posten Serienerfinder Alex Kurtzman unterstützen.

Damit setzt sich die teils chaotische Geschichte hinter der Kulissen der "Discovery" fort: Die erste Staffel hatte CBS All Access zwei Mal verschieben müssen, weil der eigentlich vorgesehene Showrunner Bryan Fuller dem Projekt den Rücken kehrte. Auch seine Nachfolger warfen nach kurzer Zeit wieder das Handtuch.

Schwules Paar wieder vereint

"Discovery" zeichnete sich als erste Fernsehserie des "Star Trek"-Universums dadurch aus, dass offen homosexuelle Offiziere an Bord eines Raumschiffs dienten; der Schiffsarzt Hugh Culber (Wilson Cruz) und Chefingenieur Paul Stamets (Anthony Rapp) gingen als erstes schwules "Star Trek"-Paar in die TV-Geschichte ein.

Dann der Schock in Folge 10: Ein klingonischer Eindringling brach Hugh das Genick (queer.de berichtete). In sozialen Netzwerken führte das zu dem Vorwurf, dass die Macher ausgerechnet das schwule Paar zur tragischen Figur machten. Sie kritisierten, dass homosexuellen TV- und Kinofiguren nur selten ein Happy-End gegönnt sei und es zu wenig positive Rollenvorbilder für junge LGBTI gebe.

Vor Beginn der zweiten Staffel kündigten die Produzenten aber bereits an, dass Schauspieler Wilson Cruz zurückkehren werde – und beförderten ihn sogar vom "Recurring Cast Member" zu einer Hauptfigur. Durch die Magie von Science-Fiction landete seine Figur schließlich in in Folge 20 wieder quicklebendig auf der "Discovery".

Derzeit strahlt Netflix, das die weltweiten Senderechte außer für Nordamerika besitzt, jeden Freitag eine neue Folge der "Discovery" aus. In der zweiten Staffel spielt auch die lesbische Komikerin Tig Notaro eine Nebenfigur. (dk)