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Heimkino

Die Sehnsucht des jungen Sexarbeiters

Jetzt bei Salzgeber auf DVD: Das französische Drama "Sauvage" von Camille Vidal-Naquet steht in der stolzen Tradition empfindsamer Stricherfilme wie "My Private Idaho".


Der 22-jährige Léo geht anschaffen, weil er Geborgenheit sucht (Bild: Edition Salzgeber)

Léo ist 22, lebt in Straßburg und verkauft seinen Körper. Nachts lässt er sich durch die Stadt treiben, tagsüber schläft er irgendwo für ein paar Stunden. Wenn es Ärger mit Freiern gibt, hilft ihm sein bester Freund Ahd.


Die Edition Salzgeber hat "Sauvage" mit deutschen Untertiteln auf DVD veröffentlicht

Aber der Partner, nach dem Leo sich sehnt, der Mann, in dessen Armen er einschlafen darf, kann Ahd nicht für ihn sein. Leos rastlose Suche geht immer weiter. Sein Herz schlägt wild dabei…

Der Debütfilm "Sauvage" von Regisseur Camille Vidal-Naquet ist ein intensives, zutiefst berührendes Porträt. Für seine kompromisslose Darstellung eines jungen Mannes zwischen Verlorenheit, körperlicher Selbstausbeutung und einer unstillbarer Sehnsucht nach menschlicher Nähe wurde Léo-Darsteller Félix Maritaud ("120 BPM") bei dem Filmfestspielen in Cannes mit dem Rising Star Award der Louis Roederer Foundation ausgezeichnet und als neue Hoffnung des französischen Kinos gefeiert.

Mit seiner zarten Rohheit steht das Drama in der stolzen Tradition der empfindsamen Stricherfilme von Patrice Chéreau ("Der verführte Mann"), André Téchiné ("Ich küsse nicht") und Gus Van Sant ("My Private Idaho"). (cw/pm)

Direktlink | Offizieller deutscher Trailer

Infos zum Film

Sauvage. Spielfilm. Frankreich 2018. Regie: Camille Vidal-Naquet. Darsteller: Félix Maritaud, Éric Bernard, Nicolas Dibla, Philippe Ohrel. Laufzeit: 99 Minuten. Sprache: französische Originalfassung, Untertitel: Deutsch (optional). FSK 16. Edition Salzgeber
Galerie:
Sauvage
12 Bilder


#1 mactorProfil
#2 Simon HAnonym
  • 01.03.2019, 14:33h
  • Wunderschöner Film, der sich wirklich in keinem Aspekt vor Genre-Klassikern wie "My Private Idaho" verstecken muss.
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#3 Simon HAnonym
  • 01.03.2019, 14:38h
  • Antwort auf #1 von mactor
  • Der Darsteller war beim Dreh 25, also nicht so weit von 22 entfernt. Manche sehen halt mit 30 noch wie ein Milchbubi aus und andere sehen schon mit 18 sehr maskulin aus.

    Und - um im Plot zu bleiben: er hat ja als Stricher sicher schon viel durchgemacht, was auch schneller altern lässt. Da ist dann eben die Haut nicht mehr so glatt und taufrisch.

    Aber ich finde ihn auf jeden Fall sehr attraktiv.

    Das ist übrigens schon der dritte Film mit schwuler Thematik, wo er mitspielt. Und ich hoffe, nicht der letzte...
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#4 YannickAnonym
  • 01.03.2019, 18:20h
  • Antwort auf #3 von Simon H
  • "Das ist übrigens schon der dritte Film mit schwuler Thematik, wo er mitspielt. Und ich hoffe, nicht der letzte..."

    Ja, das hoffe ich auch.

    Und auch seine beiden anderen schwulen Filme ("120bpm" und "Jonas - Vergiss mich nicht") sind absolut sehenswert und echte Film-Juwelen.

    Französische Filme haben einfach ihren ganz eigenen Charme und sprechen mich oft mehr an als irgendwelche Hollywood-Filme.
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#5 lindener1966Profil
  • 01.03.2019, 19:02hHannover
  • Sehr intensiver, aber auch sensibler Film mit einem überragenden Hauptdarsteller. Félix Maritaud hat einen Nachwuchspreis in Cannes für seine Darstellung bekommen. Manchmal sehr heftig anzuschauen, dann aber wieder mit Momenten großer Zärtlichkeit. Habe ihn mir zweimal im Kino angeschaut. Die Hauptfigur Leo scheint manchmal wie Engel auf Erden zu wandeln.
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#6 Vater
#7 KommentarAnonym
#8 GerritAnonym
#9 schwulenaktivist