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"Blaue Augenbrauen"

Sechs Autor*innen beschreiben ihre queeren Lebenswelten

Die Akademie Waldschlösschen ist unter die Verleger*innen gegangen und veröffentlicht in Kooperation mit Uitgeverij Oostenwind den ersten Band ihrer neuen "BuchLabs Series".


Die sechs Autor*innen präsentieren stolz ihr Buch "Blaue Augenbrauen", das sie innerhalb von nur einer Woche geschrieben haben

Was passiert, wenn sechs queere Autor*innen aufeinandertreffen? Dann wandern Sonnenmilchflaschen, tanzen Gurken-Madls und fallen Servietten herunter. Das neue Buch "Blaue Augenbrauen" ist das Ergebnis einer literarischen Woche vom 10. bis 15. Februar 2019, in der sich die Teilnehmer*innen austauschten und zusammen Geschichten schrieben.


Der Kurzgeschichtenband "Blaue Augenbrauen" mit 108 Seiten ist jetzt im Buchhandel erhältlich

Ob Mykonos, Küchentisch oder Sprungschanze – für die Gruppe kann eine Begegnung überall anfangen. Sie griffen auf die geteilten queeren Erfahrungen zurück und geben einer Welt Ausdruck, die manche so nicht kennen. Die Autor*innen spielen dabei mit Identitäten und Rollen, mischen Ideen und schmieden diese zu spannenden Erzählungen. So teilen sie die vielfältigen Erlebnisse aus ihren queeren Lebenswelten untereinander und mit ihren Leser*innen. Das macht dieses Buch relevant, prägend und unübersehbar.

"Blaue Augenbrauen" enthält Kurzgeschichten von Rupert Bacher, Casjen Griesel, Florian Kirchhoff, Hardy Krüger, Tobias Reichelt und Frederick Wyrwich. Die sechs Autor*innen stammen aus verschiedenen Teilen Deutschlands und sind auch zu unterschiedlichen Zeiten aufgewachsen. So entsteht ein buntes Bild queerer Lebenserfahrungen. Das Buch wurde in einer intensiven Woche geschrieben. Eine erste Kleinauflage war direkt am Ende dieser Woche fertig. Eine größere Auflage ist jetzt im Buchhandel erhältlich.

"Blaue Augenbrauen" ist der erste Band der "BuchLabs Series", einer gemeinsamen Initiative der Akademie Waldschlösschen und des niederländischen Verlags Uitgeverij Oostenwind mit Unterstützung der European Cultural Foundation. (cw/pm)

Infos zum Buch

Rupert Bacher, Casjen Griesel, Florian Kirchhoff, Hardy Krüger, Tobias Reichelt & Frederick Wyrwich: Blaue Augenbrauen. Kurzgeschichten. 108 Seiten. Taschenbuch. BuchLabs Series. Reinhausen/Amsterdam 2019. Verkaufspreis: 10 €. ISBN 978-94-93149-01-4.


#1 GayofcultureAnonym
  • 06.03.2019, 19:47h
  • Tolle Sache, mal was ganz anderes auf dem queeren Buchmarkt, der ja oft nur noch von Liebesromanen professioneller Autoren überschwemmt ist. Das hier unbekannte, queere Autoren eine Stimme bekommen, war hoffentlich nicht das erste und das letzte mal?! Als viellesender Mensch eine weitere Option für meine Bibliothek. Und danke queer.de, das ihr darüber berichtet, denn viele queere Medien tun das nicht!
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#2 Ith__Ehemaliges Profil
  • 06.03.2019, 20:10h
  • Preview auf Amazon überzeugt mich leider schon sprachlich überhaupt nicht, und hält sich recht knapp, zeigt außerdem höchstens ein bisschen Homo- und vielleicht Bi-Tendenz.

    Mag jemand berichten, ob das * bei der Autorenliste bloß Kosmetik ist, oder gerechtfertigt dadurch, dass inter* und trans*-Perspektiven tatsächlich im Buch vorkommen?
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#3 FaktencheckAnonym
#4 NonBinaryAnonym
  • 06.03.2019, 21:16h
  • Antwort auf #2 von Ith__
  • Seit wann steht das Sternchen nur für "inter" und "trans"? Und wird Dich überhaupt jemals irgendetwas oder irgendjemand ausreichend überzeugen?

    Wenn Du Dich schon immer über die Unsichtbarkeit von Inter- und Transmenschen beschwerst, dann mache bitte nicht selbst andere Identitäten unsichtbar. Dankeschön.
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#5 FaktencheckAnonym
#6 Ith__Ehemaliges Profil
  • 07.03.2019, 08:00h
  • Antwort auf #4 von NonBinary
  • Gut, dann hätte ich gern aber immer noch eine Antwort: Also kommt inter* und trans* nicht vor, aber gelebtes Non-Binary als Alltagserfahrung definitiv halt doch? Denn ansonsten wär's ja nicht ich der* hier irgendwas unsichtbar macht, durch Verschweigen, und du wärst gut beraten, dich bei den Leuten zu beschweren, die Mächtiger sind als ich: Den Leuten nämlich, für die man hier Werbung macht.

    Ich mein ja nur... falls du's gelesen oder mitgeschrieben haben solltest, wäre die Antwort "selbstverständlich werden nicht-Cis-Perspektiven mitbehandelt, sonst würden wir's ja nicht als queer bewerben. Kommt in so-und-soviel Geschichten vor, und der Anteil insgesamt sieht ungefähr so aus *geschätzter Wert*" kein Problem gewesen. Und dass du sicher bist, dass non-binary-Perspektiven vorkommen, erscheint mir als das einzige redliche Motiv für eine solche Reaktion auf meine Nachfrage.

    Da du mir stattdessen vorwirfst, dass ich auf einem Portal, dessen Umfragen immer wieder deutlich zeigen, dass man's hier ziemlich ausschließlich mit Cis-Männern zu tun hat und sich trotzdem als "queer" betrachtet, überhaupt kritisch mit der Mutmaßung umgehe, dass man das Wort "queer" bloß verwendet, wenn tatsächlich mehr als Homo- und Bisexualität abgehandelt wird, kannst du mir ja nun wirklich nicht vorwerfen. Ehrlich betrachtet.

    Aber danke für die indirekte Zustimmung zu AKKs Weltbild ;-) Immer diese nervigen Leute, die sich künstlich aufregen halt.

    Und zum Faktencheck: Von "queeren" Erfahrungen zu schreiben, wenn bloß Bi- und Homosexualität vorkommen sollten, betrachte ich als verfälschend.
    Und nun... stimmt, das Sternchen kann auch Non-Binary einschließen. Es steht symbolisch für "nicht-cis", soll heißen, wenn von einer Gruppe von Autor*innen die Rede ist, ist das erstmal die Behauptung, mindestens eine Person sei nicht Cis.
    Macht ja schließlich auch wenig Sinn, eine Gruppe von cis-männlichen Autoren als "Gruppe von AutorInnen" zu bewerben, und würde an der Stelle ausbleiben.

    Abgesehen davon war's eine ernstgemeinte Frage, im Hinblick auf Kaufempfehlung, insofern könnt ihr euch mal alle die Feindseligkeit sparen. Dass man Nicht-Cis-Perspektiven nicht mit einschließt, selbst wenn man queer dranschreibt, ist ja nicht aus der Luft gegriffen von mir. Sondern ein Erfahrungswert.
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#7 NonBinaryAnonym
  • 07.03.2019, 11:13h
  • Antwort auf #6 von Ith__
  • Du schießt halt schon wieder mal mit einigem weit übers Ziel hinaus, und eigentlich wollte ich gar nicht antworten. Nun aber doch ein paar Punkte.

    Ich als NB darf mich hier durchaus bei Dir beschweren, wenn Du das Sternchen nur als Inter und Trans interpretierst. Wer hier ständig über das eigene Unsichtbargemachtwerden schreibt (und ich kritisiere nicht, dass, aber oft genug, in welchem Ton), ist eben schlecht beraten, genau denselben Mechanismus anzuwenden und dann zu hoffen, dass es niemandem auffällt, sodass es nicht kritisiert wird.

    Was ist überhaupt "gelebtes Non-Binary"? Welche Kriterien muss mensch dafür erfüllen, um their Non-Binary-Sein von Dir als "gelebt" und nicht als "leblos", "tot" oder evtl. "de facto nicht vorhanden" oder "de facto irrelevant" eingestuft zu bekommen?
    Scheint ja nur zu zählen, wenn es auch auf irgendeine zu definierende Weise "gelebt" wird, und nicht einfach, wenn es da ist. (Warum kommt mir da nur die Schwurbelei der RKK über "gelebte Homosexualität" in den Sinn?)

    Ich habe das Buch (noch) nicht gelesen und auch nicht mit geschrieben. Weshalb ich mich gemeldet hatte, habe ich soeben oben noch einmal erläutert.

    Übrigens wird "queer" von manchen Leuten - durchaus auch solchen in der Community - als Oberbegriff für diverseste Identitäten eingesetzt. Nach dieser Definition sind z.B. auch Cis-Schwule und Cis-Lesben queer. Auch diese Definition ist - wenn ganz offensichtlich auch nicht Deine - eine gängige.

    Darauf, dass Du mir unredliche Motive unterstellst und mich auf AKK-Niveau ansiedelst, näher einzugehen, ist mir nun leider wirklich zu dumm. Passt aber ja zu dem Ton, den mensch hier von Dir leider immer wieder mal lesen muss.

    Auch mir ist übrigens nicht entgangen, dass hier vorwiegend Cis-Schwule kommentieren. Aber eben nicht nur. Manchmal nervt mich das auch, aber es ist eben, wie es ist, und die Bezeichnung "queer" ist dennoch statthaft (wie oben soeben beschrieben).

    Übrigens halte ich es, wie oben bei "gelebtes Non-Binary" schon angedeutet, mit "Faktencheck": was für "Beweise" müssen Dir als geneigter lesender Person denn in einem solchen Bericht wie diesem hier vorgelegt werden, damit Du zufrieden bist bzw. inter, trans, NB etc. als "gelebt" genug qualifizierst und damit überhaupt anerkennst?
    Erwartest Du allen Ernstes in einer solchen Buchbeschreibung die genaue Aufschlüsselung aller Autor_innen nach Identität und Orientierung, und dann auch nochmal eine Zertifizierung danach, wie sehr dies auch "gelebt" wird, damit es für Dich als ausreichend gilt?

    Tja... solche Kreise kann es ziehen, wenn man Leuten selbst ständig nur Vorwürfe macht, dann aber selbst genauso handelt und eben ANDERE Identitäten unsichtbar macht. Wer ständig derart massiv austeilt wie Du, muss zumindest auch mal die Mitteilung ertragen, dass Du genau denselben Fehler gerade selbst gemacht hast.

    Nein: niemand ist fehlerlos. Auch ich selbstverständlich nicht. Und ich erwarte auch keine Entschuldigung. Im Gegenteil, ich habe absolut keinen Bock, sich da jetzt in tagelange Diskussionen zu verstricken. Aber loswerden musste ich es eben dann doch.
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#8 FaktencheckAnonym
#9 FaktencheckAnonym
#10 TheDadProfil
  • 10.03.2019, 11:55hHannover
  • Antwort auf #6 von Ith__
  • ""Ich mein ja nur... falls du's gelesen oder mitgeschrieben haben solltest, wäre die Antwort "selbstverständlich werden nicht-Cis-Perspektiven mitbehandelt, sonst würden wir's ja nicht als queer bewerben. Kommt in so-und-soviel Geschichten vor, und der Anteil insgesamt sieht ungefähr so aus *geschätzter Wert*" kein Problem gewesen. Und dass du sicher bist, dass non-binary-Perspektiven vorkommen, erscheint mir als das einzige redliche Motiv für eine solche Reaktion auf meine Nachfrage.""..

    ""Kommt in so-und-soviel Geschichten vor, und der Anteil insgesamt sieht ungefähr so aus *geschätzter Wert*" kein Problem gewesen.""..

    Wer sein Interesse an einer Prozentzahl an Beteiligung oder Erwähnung festmachen will, soll das gerne tun, darf dann aber auch nicht erwarten über andere Sparten mitbedient zu werden..

    Hier stehen sich dann Forderungen gegenüber, die sich auf
    "wir kommen nicht vor"
    versus
    "wir schreiben nicht selbst"
    verengen lassen, und sich der Front gegenüber sehen, die dann
    "wir wollen nicht das andere über uns schreiben"
    lauten..

    "" Da du mir stattdessen vorwirfst, dass ich auf einem Portal, dessen Umfragen immer wieder deutlich zeigen, dass man's hier ziemlich ausschließlich mit Cis-Männern zu tun hat und sich trotzdem als "queer" betrachtet, überhaupt kritisch mit der Mutmaßung umgehe, dass man das Wort "queer" bloß verwendet, wenn tatsächlich mehr als Homo- und Bisexualität abgehandelt wird, kannst du mir ja nun wirklich nicht vorwerfen. Ehrlich betrachtet.""..

    Ehrlich betrachtet ist die Behandlung Intergeschlechtlicher und Trans*-Menschen betreffender Thematiken gegenüber ihrem Anteil in der Bevölkerung hier ausgesprochen hoch..
    Gerade in den letzten 2 Jahren ist der Anteil hier sehr deutlich gestiegen..

    Nun kann man sich noch darüber beschweren Bisexuelle Menschen betreffende Themen würden zu Stiefmütterlich behandelt..

    Ob daß dann dazu reicht ein
    "och, wieder nichts für mich"
    als Aussage zu machen, ist eine andere Frage, denn die eigenen Interessen müssen ja nicht von anderen geteilt werden, und so entdecken hier auch immer sehr viele andere Menschen aus anderen Gruppen sehr vieles, was sie nicht interessiert..
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