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Einzelkommentar zu:
Sechs Autor*innen beschreiben ihre queeren Lebenswelten


#6 Ith__Ehemaliges Profil
  • 07.03.2019, 08:00h
  • Antwort auf #4 von NonBinary
  • Gut, dann hätte ich gern aber immer noch eine Antwort: Also kommt inter* und trans* nicht vor, aber gelebtes Non-Binary als Alltagserfahrung definitiv halt doch? Denn ansonsten wär's ja nicht ich der* hier irgendwas unsichtbar macht, durch Verschweigen, und du wärst gut beraten, dich bei den Leuten zu beschweren, die Mächtiger sind als ich: Den Leuten nämlich, für die man hier Werbung macht.

    Ich mein ja nur... falls du's gelesen oder mitgeschrieben haben solltest, wäre die Antwort "selbstverständlich werden nicht-Cis-Perspektiven mitbehandelt, sonst würden wir's ja nicht als queer bewerben. Kommt in so-und-soviel Geschichten vor, und der Anteil insgesamt sieht ungefähr so aus *geschätzter Wert*" kein Problem gewesen. Und dass du sicher bist, dass non-binary-Perspektiven vorkommen, erscheint mir als das einzige redliche Motiv für eine solche Reaktion auf meine Nachfrage.

    Da du mir stattdessen vorwirfst, dass ich auf einem Portal, dessen Umfragen immer wieder deutlich zeigen, dass man's hier ziemlich ausschließlich mit Cis-Männern zu tun hat und sich trotzdem als "queer" betrachtet, überhaupt kritisch mit der Mutmaßung umgehe, dass man das Wort "queer" bloß verwendet, wenn tatsächlich mehr als Homo- und Bisexualität abgehandelt wird, kannst du mir ja nun wirklich nicht vorwerfen. Ehrlich betrachtet.

    Aber danke für die indirekte Zustimmung zu AKKs Weltbild ;-) Immer diese nervigen Leute, die sich künstlich aufregen halt.

    Und zum Faktencheck: Von "queeren" Erfahrungen zu schreiben, wenn bloß Bi- und Homosexualität vorkommen sollten, betrachte ich als verfälschend.
    Und nun... stimmt, das Sternchen kann auch Non-Binary einschließen. Es steht symbolisch für "nicht-cis", soll heißen, wenn von einer Gruppe von Autor*innen die Rede ist, ist das erstmal die Behauptung, mindestens eine Person sei nicht Cis.
    Macht ja schließlich auch wenig Sinn, eine Gruppe von cis-männlichen Autoren als "Gruppe von AutorInnen" zu bewerben, und würde an der Stelle ausbleiben.

    Abgesehen davon war's eine ernstgemeinte Frage, im Hinblick auf Kaufempfehlung, insofern könnt ihr euch mal alle die Feindseligkeit sparen. Dass man Nicht-Cis-Perspektiven nicht mit einschließt, selbst wenn man queer dranschreibt, ist ja nicht aus der Luft gegriffen von mir. Sondern ein Erfahrungswert.
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