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Crowdfunding-Kampagne

Gentrifizierung in Berlin: Sonntags-Club bittet um Spenden

Der vor einem knappen halben Jahrhundert noch in der DDR gegründete queere Verein Sonntags-Club ist in Gefahr: Wegen einer Mieterhöhung fehlen rund 8.000 Euro im Budget.


Seit 1973 gibt es in Berlin den Sonntags-Club – nun ist die Institution in Gefahr

Der Berliner Sonntags-Club kämpft mit einer Crowdfunding-Kampagne um sein Überleben: "Exakt 7.854 Euro – das ist die Summe, die dem Sonntags-Club nach der Mieterhöhung fehlt, um die Vereinsarbeit 2019 und 2020 fortführen zu können", so die Organisation auf der Crowdfunding-Plattform Startnext. "Wir wollen unseren Verein vor der Gentrifizierung retten! Dafür bitten wir Euch um Unterstützung."

Der Spendenaufruf ist seit vergangenem Freitag (1. März) online – bis zum späten Mittwochnachmittag lag der Kontostand bei nur 452 Euro, das entspricht rund sechs Prozent des benötigten Betrages. Der Sonntags-Club hofft, die volle Summe bis Ende Mai zusammenzubekommen.

Bei größeren Spenden gibt es auch spezielle Geschenke: Ab einer Einzelspende von 100 Euro erhalten Geldgeber ein Premium-Paket per Post und ein Jahr lang zehn Prozent Getränkerabatt im Vereinscafé. Ab 500 Euro bekommt ein Spender eine persönliche Einladung zum Abschlussfest Anfang Juni.

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Der Sonntags-Club e.V. ist einer der ältesten Berliner Vereine für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans* und Intersexuelle. Er wurde 1973 in Ostberlin gegründet – nur fünf Jahre, nachdem die DDR Homosexualität legalisiert hat. Der Verein bietet im Prenzlauer Berg Beratungs- und Bildungsarbeit an. Das täglich geöffnete Café nutzen über 20 Gruppen aus dem LGBTI-Bereich. Die Veranstaltungen und kulturellen Events auf der Bühne sind größtenteils kostenlos und gut besucht. (cw)



#1 Gerlinde24Ehemaliges Profil
  • 07.03.2019, 09:48h
  • Als ich 1994 nach Berlin kam, brachte meine Partnerin mich zum Sonntagsclub, damals noch in anderen Räumlichkeiten. Ich habe die lockere Atmosphäre genossen und bekam dort wertvolle Tipps für mein Leben als Frau.
    Ich wünschte, ich wäre nicht arbeitslos, sondern könnte ihnen das Geld und mehr geben.
    So kann ich nur alle bitten, die Geld übrig haben, etwas für den Sonntagsclub zu spenden. Er ist es mehr als wert, erhalten zu werden!
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#2 g_kreis_adventProfil
  • 09.03.2019, 15:13hBerlin-Prenzlauer Berg
  • Jugendradio DT64 berichtet über das neue bizCafé des Sonntags-Club e.V.: Mit einen ersten Arbeitseinsatz am 17.03.1990 begannen die Vorbereitungen für ein erstes Beratungs- und Informationszentrum für Schwule und Lesben in der DDR. Am Ostersonntag, 15. April 1990 wurde es in einem ehemaligen Friseurladen in der (Ost-) Berliner Rhinower Straße 8 eröffnet. Heute befindet es sich in der Greifenhagener Straße 28
    Nachhören auf:

    youtu.be/EdZQqwZ6Ywg
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