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Kommentare zu:
Sigmar Gabriel warnt vor "Humorpolizei"


#1 goddamn liberalAnonym
  • 08.03.2019, 08:12h
  • Auch Arbeiter/innen nutzen die Ehe für alle, Goslar ist keine Humorhochburg und homophobe Polit-Rentner sollten Ruhe geben.

    Zumal andere in der SPD das anders sehen:

    www.spiegel.de/

    Man muss übrigens kein fanatischer Gendersternchen-Fan sein, um eine finstere Gestalt mit Inzest- und Urinfantasien nicht für kanzlertauglich zu halten.

    Das kann dann die 'christliche Nächstenliebe' von Frau Göring-Eckardt eher erledigen.

    Die kennt ja "keine Obergrenze".
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#2 Ith__Ehemaliges Profil
  • 08.03.2019, 08:19h
  • Der Mensch sitzt halt dieser Idee auf, dass es sich bei LGBT*QIA ausschließlich um Menschen auf seiner eigenen Einkommensstufe oder der darüber handelt.

    Dass Dinge wie Ehe für alle überhaupt irgendwen betreffen könnten, der*die seit Jahren unter anderem aufgrund gesellschaftlicher Vorurteile keinen Job findet und/oder am Aufstieg im Job behindert wird, findet auf seinem Radar nicht statt. Genausowenig wie auf dem einer Wagenknecht.

    Aber was soll's. Das ist halt immer noch dieselbe SPD, die mit HartzIV den Weg freigemacht hat für den deutschen Niedriglohnsektor. Dass eine zweite CDU kein Arbeiter in diesem Staat braucht, ist jemandem mit einem Einkommen von 10k im Monat aber halt nur schwer zu vermitteln.
    Politiker sind es, die nicht mehr anders als elitär denken können, aus gegebenem Anlass. Von sich auf andere zu schließen und stets zu glauben, dass andere das automatisch auch so machen, also vorgeben, Rechte zu wollen, die sie selbst längst genießen, ist aber dann halt schon einigermaßen dreist.
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#3 Ith__Ehemaliges Profil
  • 08.03.2019, 08:30h
  • Antwort auf #1 von goddamn liberal
  • "Man muss übrigens kein fanatischer Gendersternchen-Fan sein, um eine finstere Gestalt mit Inzest- und Urinfantasien nicht für kanzlertauglich zu halten."

    Hauptsache, du hast nochmal klargestellt, dass auch du es durchaus für angebracht hältst, Gender-"wahn"sinnige als Fanatiker zu betrachten, aka Anhänger eines Glaubenssystems, bei dem es schon in Ordnung ist, es nicht zu mögen *thumbup

    Dass das derselbe Mechanismus ist, mit dem eine Wagenknecht den AfD-Wählern entgegenkommt, und ihnen erstmal versichert, dass sie schon okay sind und man einfach mal nach Gemeinsamkeiten mit IHR suchen könnte, fällt dir wahrscheinlich nichtmal auf.
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#4 goddamn liberalAnonym
#5 myysteryAnonym
  • 08.03.2019, 08:43h
  • Gabriel hat seit seinem Ende als SPD-Chef und Außenminister wohl zu viel Frust aufgeladen.
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#6 stephan
  • 08.03.2019, 08:58h
  • "Der Streit um Kramp-Karrenbauers Bemerkung sei eine typische elitäre Debatte zwischen Politik und Medien, die weit entfernt von der Lebenswirklichkeit der normalen Menschen sei und damit zur Entfremdung zwischen Parteien und Wählern beitrage, sagte Gabriel weiter."

    Wo lebt denn dieser Mann jetzt? Offenbar hat Gabriel nichts mitbekommen und möchte mit einer dummen Bemerkung nur wieder einmal schnell um Aufmerksamkeit betteln! Keinesfalls ging es hier um Politik und Medien, sondern die Empörung ging durch weite Teile der Bevölkerung und Betroffene fühlten sich beleidigt und - nach der bekundeten Grundeinstellung von AKK - empörten sich viele LGBTIs und solidarische Menschen. Es geht nicht um eine Humorpolizei (oder sonstigem Unsinn, der aus unterbeschäftigten Politikergehirnen quillt), sondern darum Minderheiten, die ohnehin schon einen schweren Weg der Selbstfindung hinter sich haben und vielleicht noch täglich Diskriminierung erleben, nicht von der Narrenbühne aus noch einmal hinterher zu treten! Ist das so schwierig zu verstehen? Man muss völlig abgehoben sein, wenn man das nicht sieht!
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#7 LarsAnonym
  • 08.03.2019, 09:13h
  • Es gibt eine alte Filmszene von Loriot, wo ein Verein in den 80er Jahren die "ganz heißen Eisen" Frauen und Umwelt in den Karnevalsgedanken einbeziehen will.

    Man könnte bei dem Film auch sagen, er sei frauenfeindlich gewesen oder er hätte sich über die Umweltaktivisten lustig gemacht (oder über queere Männer, denn der Name Winkelmann ist eine Anspielung darauf) , aber ich denke nicht, dass das der Fall war. Der Film mokiert sich über eine gescheiterte und in sich selbst kreisende Kommunikation.

    Es ist eine interessante Frage, wie Loriot die gegenwärtige Situation aufgegriffen hätte. Wie beziehen man den Queer- und Gendergedanken in den Karneval ein (unter Nichtauslassung der Umwelt und der Feuchtbiotope)?

    www.youtube.com/watch?v=QJ4bqY9NAq0

    www.youtube.com/watch?v=l475PdFXt6w
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#8 feli491Anonym
#9 marcocharlottenburgAnonym
  • 08.03.2019, 09:19h
  • Und wieder einer, der es nicht verstanden hat. Warum muss man Witze auf Kosten von Minderheiten machen. Gibt es keine anderen Themen?... Ich mag den Vergleich nicht sonderlich, aber dennoch ist er passend. Bei Witzen gegen Juden oder Schwarze, da wäre der Aufschrei aber riesig. Richtig so, aber gegen Queere, völlig in Ordnung...
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#10 KetzerEhemaliges Profil
  • 08.03.2019, 09:31h
  • Aha. Wenn sich diskriminierte Minderheiten wehren, gerieren sie sich "elitär".

    Die Probleme diskriminierter Minderheiten sind also Luxusprobleme, für die "normale" Menschen natürlich kein Verständnis haben. Die sollen sich jetzt mal nicht so aufregen, wenn man auf sie einschlägt.

    Ist alles genauso folgerichtig, wie dass die SPD eine "sozial-demokratische" Partei sei.

    Die SPD hat spätestens seit Schröder jeglichen Bezug zum "kleinen Mann" verloren. SIE ist es, die sich elitär geriert. Arbeitslose wurden und werden als durchweg faul stigmatisiert, und Minderheiten, auf denen die Mehrheit höhnisch lachend herumtrampelt, sollen sich gefälligst nicht so anstellen.

    Für mich hat die SPD längst ihre Wählbarkeit verloren - und wird sie mit solchem Verhalten auch für weitere Jahrzehnte nicht wieder gewinnen.

    Liebe "S"PD, wenn Ihr immer noch nicht verstanden habt, warum Euch die Wähler_innen in Scharen davonlaufen und Ihr, wenn es so weitergeht, bald unter der 5-Prozent-Hürde landen werdet, ist Euch wirklich nicht mehr zu helfen.

    ICH will Euch auf jeden Fall schon seit sehr langem nicht mehr helfen.

    ***

    P.S. Letztens der SPD-OB meiner Wahlheimatstadt: "Wozu brauchen wir denn überhaupt all die Bezeichnungen wie trans, inter etc.? Das ist doch alles viel zu kompliziert". Gabriel ist also weiß G**t kein Einzelfall.
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#11 goddamn liberalAnonym
#12 FinnAnonym
  • 08.03.2019, 10:17h
  • Auch die SPD scheint nicht zu verstehen, dass es nicht lustig ist, Witze auf Kosten Schwächerer zu machen.

    Es nehmen sich so viele Trans- und Intersexuelle vor Verzweiflung das Leben. Da sollte man keine Humorpolizei brauchen, sondern das sollte einem das eigene Gewissen sagen, dass man sie nicht noch weiter lächerlich macht.

    Aber für eine Partei ohne Gewissen, wie die SPD, ist das wohl kaum verständlich. Da kriechen die lieber weiter der Union in den Arsch.
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#13 LorenProfil
  • 08.03.2019, 10:35hGreifswald
  • Ob er bei Menschen, die sich über einen Judenwitz an Karneval zu Recht echauffieren, auch von einer "Humorpolizei" sprechen würde? Da sind wohl einige Maßstäbe gewaltig verrutscht. Gut, wenn dieser Mann zukünftig weder in seiner Partei noch überhaupt in der Politik eine Rolle spielen würde. Obwohl, da kann man sich hierzulande nicht sicher sein.
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#14 ChristineAnonym
  • 08.03.2019, 10:39h
  • Ich denke, die machen gerade alle ein Fass (siehe auch BILD heute) auf, um von den für sie gefährlicheren Themen (Gewalt gegen Frauen, sexuelle Minderheiten, Judenhass, Homophobie, religiöser Fanatismus, politischer Extremismus, steigende Mieten, Armut, Dieselverbot, Terroranschläge, Brexit, Rezession, Dauerstau auf den Straßen, drohendes Auseinanderfallen Europas, zerbröckelnde Infrastruktur, überforderte und renovierungsbedürftige Schulen und und und) abzulenken.
    Indianerfastnachtskostüme und (berechtigte) Kritik an Kramp-Karrenbauer und ihren verschiedenen unmöglichen Äußerungen blasen sie einfach auf und versuchen die gesellschaftlichen Opfer oder Benachteiligten oder deren Verteidiger als Überempfindliche, Humorpolizei oder sonstwas lächerlich zu machen.
    Achtung: das Lächerlichmachen ist meistens Teil einer größeren politischen Strategie, wenn man sich nicht mehr ernsthaft auseinandersetzen will und auf Abwegen der Auseinandersetzung unterwegs ist. Denkt an die Weimarer Zeit und die Folgen. Alle schön wachsam bleiben!
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#15 kuesschen11Profil
  • 08.03.2019, 10:40hFrankfurt
  • Herrn Gabriels Aussagen von "Humorpolizei" zeugen von wenig Intelligenz.

    Er tickt eben anders in seiner Partei.
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#16 LorenProfil
  • 08.03.2019, 10:41hGreifswald
  • Antwort auf #6 von stephan
  • Es ist derselbe Mann, der seinerzeit PEGIDA durch seinen pressebegleiteten Besuch (vermeintlich als "Privatmann" und nicht als SPD-Vorsitzender, ja ja) aufwertete. Bei so einem wundere ich mich über gar nichts, wenn es um Grund- und Menschenrechte und die Würde des Menschen (jedes Menschen) geht.
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#17 Bonifatius 49Anonym
#18 tchantchesProfil
#19 LorenProfil
#20 LotiAnonym
#21 George73Anonym
  • 08.03.2019, 13:40h
  • Mhh. "Närrische Freiheit" .

    Das heißt also auf Deutsch, dass man im nächsten Jahr ruhig gegen Juden hetuen kann, den Holocaust und die Schwulenverfolgung leugnen oder gar fordern kann. Das Alles vielleicht noch ein wenig witzig untermalen und ab geht's.
    Schön für die AFD und andete Hatervereine. Sie legen ihre Parteitage und Versammlungen auf die Karnevalshochzeit, gestalten es ein wenig bunter und ab geht die Post.
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#22 michael008
  • 08.03.2019, 13:41h
  • Also, wenn Sigmar Gabriel zurückkommt in die SPD Politik, dann brauchen wir uns wirklich keine Gedanken mehr um irgendeine Kanzlerschaft unter der Führung der SPD in absehbarer Zeit zu machen.
    Diese Type hat schon als Ministerpräsident von Niedersachsen nichts getaugt, nichts als Minister und erst Recht nichts als SPD-Vorsitzender.
    Er wäre vielleicht besser das geblieben, zu dem Gerhard Schröder seinen Spannmann aus Pöstchenschieberei gemacht hat: Pop- Beauftragter
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#23 Homonklin44Profil
  • 08.03.2019, 19:08hTauroa Point
  • Ach der dicke Sigi mal wieder.

    Einen Teil der Kern-ArbeiterInnen wurde von denen viel früher schon im Stich gelassen, bzw. eine Wertklasse tiefergelegt. Das kam nicht erst über andere Themen zustande, oder über die Berücksichtigung auch der Belange von Minderheiten.

    Ja man wäre gespannt gewesen, wie die Humorpolizei angesprungen wäre, hätte es einen schlechten Witz über Christen, Löwen und die Arena gegeben, oder vielleicht über heimliche Nebeneinkünfte politischer Personen...
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#24 NormannAnonym
  • 08.03.2019, 19:11h
  • Annegret Kramp-Karrenbauer wendet bewusst die Strategien der Rechtspopulisten an: Andere attackieren und beleidigen - bevorzugt Minderheiten. Dann die Kritik und das Echo in den Medien abwarten. Schließlich mitteilen, dass es irgendwie nicht so gemeint war - und vor allem sich selbst als armes Opfer ins Szene setzten. Nein AKK muss nicht Schutz genommen werden. Ihr geschmackloser Toilettenwitz war wohl kalkuliert.
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#25 Patroklos
#26 KerzmanProfil
#27 ChristineAnonym
  • 09.03.2019, 09:43h
  • AKK hat es schon wieder gebracht.
    Beim politischen Fischessen der CSU gestern Abend:

    Glauben Sie, dass die Menschen uns gewählt haben, damit wir uns tagelang über nichts anderes unterhalten, wer welchen Witz an Karneval macht, wer welches Kostüm an Karneval trägt und wer was dazu sagt?, fragte die CDU-Chefin. Die Menschen haben uns gewählt, damit wir uns um die Fragen kümmern, die sie umtreiben und die unsere Zukunft angehen.
    Rot-grün halte sich derzeit an allem Möglichen krampfhaft fest und versuche, daraus eine große Debatte zu machen.
    Ich sehe es als Aufgabe der CDU und der CSU an, eine Politik zu machen, die es Kindern ermöglicht, frei und unbeschwert aufwachsen zu können, dass sie eine Umgebung haben, in der sie Cowboy und Indianer spielen können, erklärte Kramp-Karrenbauer.
    (aus der FAZ)

    www.faz.net/aktuell/politik/inland/politisches-fischessen-de
    r-csu-kramp-karrenbauer-redet-tacheles-16079748.html


    Bitte beachtet die Strategie, AKK-Kritiker ins Lächerliche zu ziehen und zu behaupten, die CDU kümmere sich um die "großen Themen" ohne zu erklären, was sie wirklich vorhat.
    AKKs Beharren auf Abrechnung mit den Toilettenwitz-Kritikern und die ständige Thematisierung des Indianerkostüms, über das sich nun wirklich niemand aufregt, sprechen Bände.
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#28 angelofdespairAnonym
  • 10.03.2019, 04:05h
  • es gibt ein gewisses spannungsfeld in der linken politik allgemein, die der spd im speziellen:

    die (scheinbare) unvereinbarkeit zwischen allgemeiner gesamt-gesellschaftlicher progressivität (dh fortschritt in arbeit, gesellschaft, sexualität, etc pp) und dem Vertreten des "Weltbildes, des einfachen Arbeiters", dessen Progressivitätsanspruch sich auf das Arbeitsumfeld (löhne, Arbeitsbedingungen, Ausbildung) zu beschränken scheint.

    Soll heißen: eigentlich muss linke politik den Arbeiter "progess-ieren" - nicht nur dessen Bedingung (die Arbeit). dies ist keine leichte Aufgabe, denn: man muss politisch nicht nur die zu grunde liegenden Bedigungen der Wählerschaft verbessern, sondern parrallel den Wähler aus genau dem (Denken, Handeln und den Umständen) herausholen, die seine Unterdrückung begründen und zementieren. Dazu gehört auch das Weltbild des "einfachen Arbeiters" zu verändern (denn dieses Unterscheidet sich grade in "Rand"themen leider nicht so sehr vom rechten Weltbild - denn der einfache Arbeiter ist zumeist eher "traditionalistisch") - nicht gleich losschreien: es war schon immer klar, dass "der einfache Arbeiter"der "common Man" (also jene, die einfache Arbeiten tätigen, weniger gelegenheiten für Bildung hatten und haben, etc pp) schon immer genau zwei politische Fluchtpunkte hatte, wo er seine Interessen, sein Weltbild als Arbeiter (zumindest bestimmte Teile davon) vertreten fand: links und rechts! der Unterschied? rechts werden traditionalistische "einfache" Weltbilder bedient, links sollten sie transformiert werden. konservatismus zementiert das Weltbild des Arbeiters und hält ihn somit auch in seinem Elend fest, links wird progressi-viert. Dies hat die SPD mitlerweile mit der CDU gemeinsam: den konservatismus. konservatismus ist aber das zentrale, zu grunde leigende problem des Arbeiters: die Umstände, die seine Situation konservieren!!!

    sowohl die linke als auch die spd versagen dort. die linke versucht und scheitert - die spd hat sich entschieden es nichtmehr zu versuchen: ihre politik ist gewissermaßen "links-konservativ" geworden. dh sie konzentriert sich politisch auf die verbesserung (auch schon eher nichtmehr seit hartz-fear) bzw erhaltung von ertragbaren Arbeitsbedingungen, sie wird zum "Beschützer" der "zu beschützenden" Arbeiter. (leider Konserviert ein klassischer beschützer aber auch immer den Zustand, den er beschützt!) - sie unternimmt eben deshalb keine anstalten mehr, den Arbeiter zu "enablen", sein Weltbild zu verändern. Deswegen sind gesellschafts-progressive Themen für die SPD tot: denn sie würden das simple Weltbild des "einfachen Arbeiters" der spd wählt "überfordern". Sie hält ihn nun, konservativ, konservierend, in dem Zustand, der ihn "schutzbedürftig" macht. Sie hält den Arbeiter in dem Zustand, den es urpsrünglich zu überwinden!!! galt!

    ziel linker progressiver politik (und es gibt eben linke politik nur mit progressivität im ganzen) muss es aber auch sein, den "einfachen Arbeiter" selbst zu überwinden, nicht nur die einfache Arbeit. Sklaverei bekämpfen ist nichts, wenn ich nicht daran arbeite, den ehemaligen Sklaven zum Herren seiner selbst zu machen, sondern ihn einfach nur seiner "blanken" unversklavtheit (bewusst nicht freiheit! geschrieben) überlasse.

    (mir ist klar, dass ich mit dem Begriff des "einfachen Arbeiters" hier eine grobe Verallgemeinerung bis hin zur Beleidigung schüre, die auf die aller- wenigsten SPD Wähler zutrifft, aber es beschreibt das "Phantom" für das die SPD scheinbar Politik gestalten zu gedenkt. dieses Bild des "einfachen Arbeiters" scheint die SPD bedienen zu wollen, ob es das nun gibt oder nicht, wohl nicht - sonst wären sie ja nicht bei 10% ... der Begriff soll eigentlich nur jene Wählerschaft umgreifen, die zwar Arbeitspolitisch "eher links", aber definitiv leider weniger Weltoffen progressiv sind, sondern im Weltbild eher "konservativ, traditionalistisch")
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