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Kommentare zu:
Malaysias Eigentor


#1 michael008
  • 08.03.2019, 13:56h
  • Auch ganz unabhängig von der LGBTI Problematik würde ich ein Land nicht betreten, welches israelischen Staatsbürgern aufgrund ihres Passes pauschal die Einreise verweigert.
    Das gilt auch für den IRAN.
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#2 goddamn liberalAnonym
#3 michael008
#4 WadimAnonym
  • 08.03.2019, 14:41h
  • Man kann den Leuten nicht vorschreiben, nach welche Länder sie reisen dürfen und nach welche nicht.
    Trotzdem ärgert es mich, dass viele LGBTI sich überhaupt keine Gedanken darüber machen, ob das Land antidemokratisch und homophob ist. Noch schlimmer ist, dass sie diesen Ländern sogar Werbung machen, in dem sie Fotos und begeisterte Kommentaren veröffentlichen.
    Ich persönlich meide soweit es möglich sogar die Ware aus China oder der Türkei zu kaufen, obwohl es nicht so leicht ist.
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#5 JanekAnonym
  • 08.03.2019, 15:03h
  • Dass SPD, Grüne und Linke als in Berlin (dem Land Berlin gehört zu über 99% die Messe Berlin) regierende Parteien nichts unternommen haben, um dem Land wenigstens den Partnerstatus zu entziehen, ist ein Armutszeugnis.

    Und dass die grüne Senatorin, obwohl schon seit einem halben Jahr darauf hingewiesen, nichts anderes tut, als nicht hinzugehen und auch das erst, nachdem der mediale Aufschrei zu groß war, ist nicht minder armselig.
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#6 Mal ne FrageAnonym
#7 gute FrageAnonym
#8 goddamn liberalAnonym
#9 AFD-WatchAnonym
  • 08.03.2019, 18:20h
  • "It's not our culture"? Komisch, dass man sich der lateinischen Schrift und einer Religion bedient, die ebenfalls nicht ihrer Kultur entstammen...
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#10 tchantchesProfil
#11 JanekAnonym
  • 09.03.2019, 13:34h
  • Nicht nur Malaysia hat sich international blamiert, sondern auch Deutschland, indem dieses antisemitische, homophobe Land zum offiziellen Partnerland gekürt wurde und selbst nach Kritik keinerlei Konsequenzen gezogen wurden.

    Welches seiöse Unternehmen und welches zivilisierte Land will es sich in Zukunft noch leisten können, auf so einer Messe wie der ITB aufzutreten, die mit Antisemitismus und Homohass kein Problem hat?!
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#12 Mein Gott WalterAnonym
  • 09.03.2019, 13:57h
  • Antwort auf #11 von Janek
  • Du glaubst doch nicht allen Ernstes, dass irgendein Land in Zukunft die ITB wegen dieser Sache meiden wird.
    Welchen Realitätsverlust muss man erlitten haben, um zu glauben, dass LGBTI-Interessen für Politiker und Unternehmen so wichtig wären, dass wirtschaftliche Interessen dafür hintangestellt werden.
    LGBTI-freundliche Politik oder Unternehmensentscheidungen gibt es nur, wenn der taktische oder wirtschaftliche Nutzen höher ist als die Nachteile durch irgendwelche Sanktionen oder Boykotte.

    Und das alles gilt ja auch für die Hofierung und Bevorzugung von ausserhalb des LGBTI Bezuges menschenrechtswidrig agierenden Unrechtsregimen.

    Was erwartest Du?
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#13 JanekAnonym
#14 Mein Gott WalterAnonym
#15 TheDadProfil
  • 10.03.2019, 15:58hHannover
  • Antwort auf #2 von goddamn liberal
  • ""Die unverschämte Forderung, mal solle den Antisemitismus als 'kulturelle Eigenart' respektieren, belegt also, wie stark der Antisemitismus auch ohne Juden sein kann.""..

    Bitte keine eigenwilligen Konstrukte zu einer Haltung stilisieren !

    Der malaysische Staats-Antisemitismus basiert ja nicht auf den
    "wenigen einheimischen Menschen jüdischer Abstammung oder Herkunft",
    um das mal plump, aber "politisch korrekt" zu formulieren, sondern auf den politischen Allianzen Malaysias mit anderen islamisch beeinflußten Ländern..
    (um hier dann auch mal den Begriff der "prägung" zu vermeiden)

    Denn solchen Dogmatikern muß man zunächst einmal entgegen halten, sie haben ihren Koran entweder nicht gelesen, oder wahlweise nicht verstanden, wenn sie wahrheitswidrig behaupten, jüdische oder christliche Menschen seien ihre "Feinde"..

    Ob nun wirtschaftliche Allianzen mit Staaten wie dem Oman oder Saudi Arabien, oder gar die "religiöse Prägung" der Regierungs-Organe wie diesem "Tourismus-Minister", der alle Qualitäten eines Bockes, den man zu einem Gärtner bestellt hat in sich vereinigt, die wahren Gründe hinter dem bestehendem Antisemitismus stehend sind, ist eigentlich unerheblich, denn noch immer kann und darf es nicht NUR darum gehen, ob sich Queere Touristen in einem Land irgendwie "gefahrlos" bewegen könnten, sondern darum, ob Queere Menschen in ihrem Heimatländern rechtlos bleiben, oder ob für sie auch die universellen Menschenrechte gelten ?

    Wie unlängst der Ägyptische Präsident Abd al-Fattah as-Sisi sich auf der gemeinsamen Konferenz zwischen EU und der Arabischen Liga anmaßte ins Mikrofon zu hassen :

    "ihr habt eure auffassung von menschenrechten, wir haben unsere"..

    Was dann immer noch nicht für besonders große Empörung sorgte..
    Und auch die Staatsanwälte des Internationalen Gerichtshofes für Menschenrechte nicht dazu veranlasste, sofort einen internationalen Haftbefehl gegen diesen Leugner "universeller Werte" auszustellen, und ihn auf die Fahndungslisten zu setzen..

    Denn nur so kann man solcher Despoten dann auch habhaft werden, und sie mittels Urteil eines Besseren belehren..
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#16 LorenProfil
#17 TheDadProfil
  • 10.03.2019, 18:16hHannover
  • Antwort auf #16 von Loren
  • ""Überraschend finde ich viel mehr, dass darüber offenbar nur selten (oder ungern?) berichtet wird.""..

    Das finde ich nun wieder nicht überraschend..
    Eher absurd das diese Erklärung von Kairo inklusive "Gottesbezug" und dem erklärtem Willen in den Artikeln 24 und 25 ausschließlich die Scharia als Gesetzesgrundlage gelten zu lassen, überhaupt als eine Art "Gegen-Modell" zu den AEMR angesehen werden könnte..

    Vor allem weil sich die Erklärung damit in sich selbst widerspricht :

    ""c) Solange Gott dem Menschen das Leben gewährt, muss es nach der Scharia geschützt werden.""..

    Damit setzt diese Erklärung die Todesstrafe in allen islamisch beeinflußten Ländern außer Kraft, und setzt aber gleichzeitig die Gültigkeit der Scharia, die die Todesstrafe ja erlaubt, über die Erklärung..

    Oxymorone taugen aber weder als Scharia, noch als Gegenmodell zur AEMR..
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#18 Solanacea-FlowerAnonym
  • 11.03.2019, 07:08h
  • Antwort auf #4 von Wadim
  • Ich habe jedes Mal Tränen in den Augen, wenn meine Frau wieder so begeistert von einigen Ländern ist, in denen gerade Freunde oder Bekannte unterwegs sind.

    Ich bin Trans*,a MzF. Und sie schwärmt von Ländern, in denen ich verhaftet, ausgepeitscht oder gelyncht werden würde.

    Und auch diese "Freunde" schwärmen mir von der Schönheit und Gastfreundschaft vor. Und ich verblute innerlich, weil ich nicht genug Courage habe, ihnen entgegen zu treten.

    Leider interessiert es niemanden, was mit uns ist. Niemand den ich kenne interessiert das auch nur im geringsten. Und das empfinde ich als ernitrigend.
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#19 michael008
  • 11.03.2019, 11:06h
  • Antwort auf #18 von Solanacea-Flower
  • Vielleicht solltest Du, bei allem Respekt, Deiner Frau und ihren Freunden mal zu verstehen geben, was Du empfindest, wenn die alle so ignorant und begeistert über diese Länder sprechen.
    Es ist in der Tat peinlich und erniedrigend sich solchen Käse als Betroffener anhören zu müssen.
    Ich hatte einen guten Bekannten, man konnte es auch Freund nennen, der fährt obwohl selbst schwul ständig in den Iran und verteidigt das mit eben genau wie die Freunde Deiner Frau mit den netten Leute, den tollen kulturellen Dingen etc.pp.
    Nach mehrfacher Aufforderung an mich und meinen Mann, ihn doch in dieses Land zu begleiten ist uns der Kragen geplatzt.
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