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Rede beim CSU-Fischessen
AKK erklärt "Witz"-Debatte für beendet – und haut noch mal drauf
Für CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer ist die politische Linke nicht in der Lage, die wirklichen Fragen in Deutschland zu thematisieren. "Der Spiegel" verbreitet unterdessen Verschwörungstheorien.

Die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer sprach am Freitagbend erstmals beim politischen Fischessen der CSU in Nürnberg
- 9. März 2019, 09:45h 2 Min.
Die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer hat die Debatte über ihre diskriminierenden Karnevals-Äußerungen zur Einführung von "Toiletten für das dritte Geschlecht" für beendet erklärt. Die Diskussion habe gezeigt, dass die linke politische Seite nicht mehr in der Lage sei, die wirklichen Fragen in Deutschland zu thematisieren, sagte sie am Freitag beim politischen Fischessen im CSU-Heimatverband von CSU-Chef Markus Söder in Nürnberg.
"Glauben Sie, dass die Menschen uns gewählt haben, damit wir uns tagelang über nichts anderes unterhalten, wer welchen Witz an Karneval macht, wer welches Kostüm an Karneval trägt und wer was dazu sagt?", fragte die CDU-Chefin. "Die Menschen haben uns gewählt, damit wir uns um die Fragen kümmern, die sie umtreiben und die unsere Zukunft angehen."
Söder lobt "neue Form der Zusammenarbeit" mit AKK
Rot-grün halte sich derzeit "an allem Möglichen krampfhaft fest" und versuche, daraus eine große Debatte zu machen, so AKK weiter. Das zeige auch die Debatte darüber, ob Kinder als Indianer oder als Scheich verkleidet Karneval feiern dürfen, nachdem diese Kostüme in einer Hamburger Kita für unerwünscht erklärt worden waren.
/ heuteshow | Kommentar der "ZDF heute show" zum "Scherz" von AKKAKK hat aus Versehen eine Art Staatskrise ausgelöst mit ihrem Witz über Toiletten für das dritte Geschlecht. Muss man als CDU-Vorsitzende und kommende Kanzlerin bei schlechten Gags vorsichtiger sein als andere? Oder schließen sich Karneval und gute Gags aus? #heuteshow pic.twitter.com/yMZsorqfkZ
ZDF heute-show (@heuteshow) March 8, 2019
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Bayerns Ministerpräsident und CSU-Chef Söder betonte: "Political Correctness kann man schon machen. Aber wenn man es so macht, dass man an dem, was Menschen empfinden, vorbeiredet, dann brauchen wir uns nicht zu wundern, wenn ein Teil der Bevölkerung diese Politik nicht mehr ernst nimmt." An Kramp-Karrenbauer gewandt sagte er: "Ich glaube, da ist eine neue Form der Zusammenarbeit zwischen uns beiden am Entstehen."
Der grüne Bundestagsabgeordnete Sven Lehmann warf der CDU-Vorsitzenden nach ihrem Auftritt beim CSU-Fischessen vor, "nach einem klassischen Muster des rechten Populismus" zu agieren. "Erst zündeln, dann sich über den Brandgeruch beschweren und dann alle, die 'Feuer!' rufen, als hysterisch beschimpfen", schrieb er auf Twitter.
Geschickt gesteuerter Shitstorm?
Das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" verbreitete unterdessen Verschwörungstheorien über die Kritik an Kramp-Karrenbauer und den Einfluss queerer Aktivisten. Im neuen Heft heißt es über die CDU-Chefin: "Ihre Leute haben dann mal dort nachgeschaut, wie der Shitstorm entstanden ist, und hatten den Eindruck, hier hätten Aktivisten eine Welle ausgelöst, die geschickt gesteuert wurde und deshalb wuchs und wuchs." (mize/dpa)















Also sind Intersexuelle keine richtigen Menschen.
Und irgendwie selbst schuld, wenn AKK aus freien Stücken peinliche Pinkel-Witze über sie reißt.
Und wenn man sich darüber beschwert, dann ist man Teil der queeren Weltverschwörung.
Das Land des rosa Winkels im Jahre 2019!