Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://queer.de/?33158

"Was ist das für ein Wahnsinn"

Guido Maria Kretschmer wünscht AKK zwei schwule Söhne

Im Interview mit der "WAZ" kritisiert der schwule Designer die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer für ihre anhaltende Ablehnung der Ehe für alle.


Der Modedesigner Guido Maria Kretschmer ist vor allem als Moderator der Dokusoap "Shopping Queen" bekannt, die seit 2012 auf Vox ausgestrahlt wird (Bild: Philipp Meinwelt, MEINWELT Photography / wikipedia)

Der TV-Star und Modedesigner Guido Maria Kretschmer hat die ablehnende Haltung der CDU-Vorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer gegenüber der Ehe für alle als "Wahnsinn" bezeichnet. "Es ist mir unbegreiflich, wie man sich heute hinstellen kann und das sagen kann, die Ehe zwischen Mann und Frau ist heilig", meinte der 53-Jährige in einem am Samstag veröffentlichten Interview mit der "WAZ".

AKK hatte 2015 als saarländische Ministerpräsidentin die Ehe für alle mit der Legalisierung von Polygamie und Inzest verglichen und seitdem ihre Ablehnung einer rechtlichen Gleichstellung von Lesben und Schwule immer wieder bekräftigt (queer.de berichtete). "Ich habe nichts gegen Frau Kramp-Karrenbauer", meinte Kretschmer in dem Interview, "aber ich wünsche ihr sehr, dass sie mal zwei schwule Söhne bekommt, das wäre mein größter Traum. Dann würde sie spüren, was das mit einem macht, wenn der Sohn darum bittet, heiraten zu können."

Homosexualität sei "kein Ausbildungsberuf", so der Designer. "Man sucht sich das nicht aus. Und wenn man anständig lebt, wieso soll ich nicht die Chance haben, dass ich allen zeigen kann, dass Frank und ich zusammengehören?" Kramp-Karrenbauer sollte sich eher freuen, "dass es so viele gibt in diesem Land, die aufpassen, die die Fahne für Demokratie, für Anstand und solche Dinge hochhalten", sagte Kretschmer. Die Ehe für alle sei eine "Errungenschaft von Menschlichkeit".

Seit 34 Jahren in einer festen Beziehung

Mit seinem zehn Jahre älteren Partner Frank Mutters, der als Maler tätig ist, ist der Modemacher seit 34 Jahren liiert. Im September letzten Jahres ließen sie ihre 2012 geschlossene Lebenspartnerschaft in eine Ehe umwandeln und feierten eine pompöse Hochzeit auf Sylt (queer.de berichtete).

Direktlink | Bericht von Kretschmers Hochzeit auf Sylt TV

Guido Maria Kretschmer wurde insbesondere durch seine Fernsehauftritte bekannt. Seit 2012 ist er Moderator und Juror bei der Doku-Soap "Shopping Queen" auf Vox. Er war auch zwei Staffeln lang Juror bei der RTL-Castingshow "Das Supertalent" und moderierte die RTL-Realityreihe "Deutschlands schönste Frau". (cw)



#1 StaendigAnonym
#2 feli491Anonym
  • 09.03.2019, 19:08h
  • Sehr abstruses Gedankenspiel...

    Ich denke, wenn DIE ein schwules, lesbisches, bisexuelles, trans*, inter oder sonst wie queeres Kind hätte, wäre der Schaden ganz eindeutig bei dem Kind... Der Krampf-Knarrenbauer traue ich es durchaus zu, dass sie ihr Kind zur Konversions"therapie" oder sonstigen religiösen Schwachsinn zwingen würde und letzten Endes dafür sorgt, dass sich das Kind sein Leben lang schlecht fühlen würde...
  • Antworten » | Direktlink »
#3 Homonklin44Profil
  • 09.03.2019, 21:40hTauroa Point
  • Ich denke auch, dass sich einer dieser Söhne aus dem Gedankenspiel vermutlich umbringen könnte, wemm er in einer so frömmeligen Umgebung groß werden soll, weil es schon für nur 1 schwulen Sohn schwer genug wäre, so etwas zu überleben - auch in sich selbst mit all dieser Ablehnuntg, die ihm da entgegen gebracht würde.

    Was Aufbringung bei religioten Katholiban, und wie das so abläuft, anrichtet, und wie es diese oh so Christlichen darauf anlegen, das Selbstwertbild eines unerwünscht vereigenschafteten Kindes zugrunde zu richten, darüber könnte ich das ein oder andere traurige Lied singen.

    Deshalb : Mir täten diese Söhne sehr Leid, ich würde der Frau eher wünschen, selbst einmal bisexuelle oder lesbische Gefühle zu empfinden, denn man versteht's eher, was man selbst erfährt.
  • Antworten » | Direktlink »
#4 TomDarkProfil
  • 09.03.2019, 22:09hHamburg
  • Antwort auf #3 von Homonklin44
  • "... ich würde der Frau eher wünschen, selbst einmal bisexuelle oder lesbische Gefühle zu empfinden, denn man versteht's eher, was man selbst erfährt."

    Wer weiß, ob Krank-Narrensauer mit ihrer Haltung nicht vielleicht ihre eigenen latenten Anteile verdrängen will...

    =)
  • Antworten » | Direktlink »
#5 IronikerAnonym
#6 Patroklos
#7 Gerlinde24Profil
  • 10.03.2019, 05:10hBerlin
  • Guido, Du bist "Knorke", wie man hier in Berlin sagt. Und 34 Jahre zusammen? Das schaffen heute nicht mal die meisten Heteropaare! Bleibt die Frage, was AKK mit zwei schwulen Söhnen machen würde? Ich vermute, die würde sie aus dem Haus verbannen, wenn sie nicht in der Öffentlichkeit stehen würde. So würde sie diese vermutlich versuchen, totzuschweigen oder zu ignorieren.
  • Antworten » | Direktlink »
#8 Gerlinde24Profil
#9 Ketzer
  • 10.03.2019, 05:34h
  • Antwort auf #8 von Gerlinde24
  • Anständig zu leben, bedeutet, auch Intoleranten gegenüber Toleranz zu zeigen?

    Dann bedeutet "anständig leben" kriecherisches Duckmäusertum. Intoleranz ist nichts anderes als Diskriminierung, und Diskriminierung müssen wir NICHT aushalten! Die Zeiten sind vorbei.

    Keine Toleranz der Intoleranz! Niemals!
  • Antworten » | Direktlink »
#10 tobiasProfil
  • 10.03.2019, 08:14hbremerhaven
  • braucht es erst einen Suizid? -prayers for bobby- bevor Menschen erkennen was sie anrichten?
    ich danke meinen Eltern und meinen Kindern für ihre weltoffene tolleranze Einstellung!
  • Antworten » | Direktlink »