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Kommentare zu:
Für Lesben und Schwule nur Trauungen zweiter Klasse


#11 TheDadProfil
  • 10.03.2019, 17:42hHannover
  • ""Die Evangelische Kirche versteht diese Verbindung allerdings nur als "eheanalog" und hält am "Verständnis der Ehe als der auf lebenslange Treue angelegten Lebensgemeinschaft von Mann und Frau" fest. Diese sei in der Heiligen Schrift und dem kirchlichen Bekenntnis begründet, heißt es in dem Beschluss der Synode.""..

    Man weiß zwar gar nicht woher das kommt, begründet es aber erstmal mit der Bibel, und untermauert es zur Sicherheit noch mit einem verschwurbeltem "Bekenntnis der Kirche", was nichts weiter aussagt als :

    Es muß alles so bleiben, weil es schon immer so war..

    ""Der Bischof ist "persönlich zufrieden" ""..

    Selbstzufrieden..
    Denn :

    "" "Ich bin persönlich zufrieden mit diesem Beschluss", sagte der Bischof. Der Kompromiss verdiene großen Respekt. "Dass viele mitgestimmt haben, die ursprünglich skeptisch waren sonst hätten wir nicht die Zweidrittelmehrheit erreicht zeigt, dass der Diskussionsprozess gut verlaufen ist",""..

    Sprich :
    Man hatte nicht viel Aufwand mir den Gegnern, die mehr wollten als "erreicht" wurde, und man stellt sich nun als "Weltoffen" zur Schau..

    Doch ein "Kompromiss" auf Kosten derjenigen, die jetzt im Staat die gleichen Rechte genießen wie alle anderen Erwachsenen Bürger*innen auch, die sich aber in und durch diese "Kirche" weiterhin als "Menschen zweiter Kasse" behandelt sehen müssen, ist alles andere als ein Fortschritt..
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#12 dellbronx51069Anonym
  • 10.03.2019, 17:43h
  • Wer das braucht ! Ich brauche es nicht .Selbst als Hetero käme es für mich nicht in Frage
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#13 TheDadProfil
#14 TheDadProfil
  • 10.03.2019, 17:54hHannover
  • Antwort auf #10 von Lars
  • ""Oder ich bin grundsätzlich gegen religiöse und kirchliche Gemeinschaften, weil ich Queersein und z.B. christliche Tradition für unvereinbar halte (im besten Einvernehmen mit den Hardlinern von der Gegenseite). .""..

    Och ?
    Welch Abgründe im Denken tun sich denn gerade hier auf ?

    Eingedenk der Tatsache das "Queer-Sein" keine Entscheidung ist, sondern ebenso wie "Mensch-sein" nicht frei gewählt ist, erkennst Du hier also an das "Mensch-sein" mit
    ""z.B. christliche Tradition [...] unvereinbar""
    sein könnte ?

    Kuck mal einer an..

    ""Zum besseren Verständnis würde ich das Gespräch suchen.""..

    Mal abgesehen davon daß man nicht wirklich verstehen wollen muß, wieso sich andere Menschen nicht aus den Fängen einer "Religion" lösen wollen oder können, ist ein solches "Gespräch suchen" die Vorstufe zum Abbruch einer freundschaftlichen Beziehung zu diesen Menschen, die es nicht leiden können werden, daß man ihre "freiwillige Entscheidung" hinterfragt..

    ""Man kann ja kaum glaubwürdig solidarisch mit queeren Kirchenmitgliedern sein, wenn man sie insgeheim für ihre Kirchenmitgliedschaft verachtet, oder?""..

    Ohaa..
    Und immer wieder wird schön auf die persönliche Ebene verschoben..
    Das man die Mitgliedschaft, deren Bestehen man sich nicht erklären kann, mit der Verachtung dieser Menschen, die in dieser Mitgliedschaft gefangen sind gleichsetzt, ist schon eine sehr dreiste Unterstellung..
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#15 JosephMartinProfil
  • 10.03.2019, 19:32hBraunschweig
  • Antwort auf #7 von Bonifatius49
  • "Lobenswert" finde ich nicht den richtigen Ausdruck bei etwas, was ich unter aufgeklärten Menschen für eine Selbstverständlichkeit halte. Und wie schon angedeutet: Segnungen mögen zwar eine pragmatische Lösung darstellen, um den Laden zusammenzuhalten, aber theologisch sind sie ein schrecklich wurstiger Kompromiss. Ehrlicher fände ich es, wenn die Kirche sagen würde: "Wir müssen uns erst darüber einig werden, was wir in Zeiten, da selbst die heterosexuelle Ehe sozial, ökonomisch und emotional eine völlig andere Rolle spielt als zu den Zeiten des Neuen Testaments oder des Mittelalters, an Traditionen in die Jetztzeit übernehmen wollen. Bis dahin verzichten wir darauf, homosexuellen Paare zu segnen und erkennen dafür an, dass sich bei ihnen die Partner gegenseitig segnen."
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#16 TheDadProfil
  • 10.03.2019, 19:46hHannover
  • Antwort auf #15 von JosephMartin
  • ""Ehrlicher fände ich es, wenn die Kirche sagen würde:""..

    Ehrlicher ?

    Ehrlicher wäre es, die "Kirche" würde zu ihrem begangenem Unrecht stehen, und sich dazu entscheiden entweder gar keine Hochzeiten mehr durchzuführen, oder eben Hochzeiten für ALLE Paare die das wollen !
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#17 AlexAnonym
  • 10.03.2019, 23:02h
  • Wer so eine Schein-"Ehe" eingeht und sich so selbst herabwürdigt, dem ist nicht mehr zu helfen...
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#18 weddingAnonym
#19 Ralph
  • 11.03.2019, 11:50h
  • Antwort auf #14 von TheDad
  • Immer wieder höre und lese ich, die Welt kenne nicht nur schwarz und weiß, sondern habe dazwischen viele Grautöne. In Bezug auf Menscnehnwürde und Grundrechte glaube ich das nicht, und Du siehst es anscheinend genauso. Entweder alle werden gleich behandelt - oder es liegt Diskriminierung vor. Kompromisse gibt es da nicht. Mir kommt das -vielleicht ein etwas schräges Beispiel- so vor, wie wenn zwei Gruppen um die Todesstrafe streiten, wobei die eine Seite sie abschaffen und die andere sie beibehalten will. Am Ende kommt der Kompromiss heraus, dass nicht mehr gevierteilt, sondern per Giftspritze getötet wird, und alle sind begeistert von so viel Humanität.
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#20 TheDadProfil
  • 11.03.2019, 21:49hHannover
  • Antwort auf #19 von Ralph
  • ""In Bezug auf Menscnehnwürde und Grundrechte glaube ich das nicht, und Du siehst es anscheinend genauso. Entweder alle werden gleich behandelt - oder es liegt Diskriminierung vor.""..

    Exakt so ist es..
    Es kann keine "Abstufungen" darin geben ob eine Diskriminierung bei einem Menschen vorläge, und bei einem anderem Menschen nicht, denn diese Menschen haben exakt deshalb WEIL sie unterschiedliche Individuen sind exakt die gleichen Rechte..

    Wer das nicht versteht, oder hier dann wie man öfter lesen kann, von "gleichmacherei" daherschwafelt, und damit aufzeigt ein Dummkopf zu sein, kann nicht erwarten daß ich seine "geistigen Ergüsse" irgendwie ernst nehme..

    ""Mir kommt das -vielleicht ein etwas schräges Beispiel-""..

    Genau solche Diskussionen haben vor der Einführung des Elektrischen Stuhls, und auch bei der Einführung der Giftspritze stattgefunden, denn die zuvor angewendeten Methodiken wie Hängen oder "unerwarteter Nahschuß" wurden als "zu inhuman" unter anderem von Gerichten beurteilt..

    Derzeitige Befürworter der Todesstrafe beispielsweise in den USA "loben" die "Effektivität" dieser Methodik, spart sie doch dem Steuerzahler angeblich hohe Kosten für die lebenslange Unterbringung, Bewachung und Verpflegung..
    Letztlich geht es immer um Geld, Geiz und Gier auf verschiedenen Seiten der Medaille..
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