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Kommentare zu:
Tourismusbörse weiter ohne Regeln für Menschenrechte


#1 TheDadProfil
  • 11.03.2019, 09:07hHannover
  • ""Darin heißt es, der Senat sei der Auffassung, dass "Tourismus in Ländern mit einer schwierigen Menschenrechtslage ein Instrument sein kann, den Austausch zwischen Menschen zu fördern und so Veränderungen in Gesellschaften herbeizuführen".""..

    Ach ?
    Dann hätte eine Art "Massenurlaub" von jüdischen Menschen aus aller Welt die Menschenrechtslage im Deutschem Reich nach 1933 nachhaltig beeinflussen können ?

    Und die Olympischen Spiele 1936 waren eine Art
    "Einladung an die Welt"
    das Regime von seinem Irrweg abzubringen ?
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#2 FinnAnonym
  • 11.03.2019, 09:13h
  • Wie immer:
    Erst viel ankündigen, aber sobald das Thema aus den Medien raus ist, passiert nichts.
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#3 FinnAnonym
#4 YannickAnonym
  • 11.03.2019, 10:04h
  • "Reisen nach Malaysia, wo Lesben gefoltert wurden, seien förderlich für das Land. So offen antwortet der Berliner Senat auf die kritischen Fragen zum ITB-Skandal."

    Ja, förderlich für das Regime, dass sich dank der Devisen in Sattel halten kann.

    Solche durchgeknallten, weltfremden Aussagen belegen, dass SPD, Grüne und Linkspartei NICHTS begriffen haben.
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#5 ReisekaufpersonAnonym
  • 11.03.2019, 10:14h
  • Das irre ist ja, dass es etliche Schwule und Lesben gibt, die in diesen Ländern auch noch freiwillig Urlaub machen und damit die Henker ihrer Community finanzieren. Wer so reist, hat meinen Respekt vollständig verloren.
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#6 Carsten ACAnonym
  • 11.03.2019, 10:45h
  • "Im kommenden Jahr ist Oman Partnerland der ITB"

    Und dabei soll es wirklich bleiben?

    Naja, dann erzählen SPD, Linke und Grüne uns demnächst, dass wir da hin fahren sollen und uns da in den Knast stecken lassen sollen, damit das Land sich ändert...
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#7 Ratloser GastAnonym
  • 11.03.2019, 10:56h
  • Antwort auf #6 von Carsten AC
  • So sieht es dann wohl aus mit Deutschland, dem historischen Land des rosa Winkels. Da bleibt allerdings nicht mehr viel individueller Handlungsspielraum, wenn alle Parteien von rechts nach links Menschenrechte für LGBT*IQ als Randthemen abhandeln und als Erstes unter den Tisch fallen lassen, wenn Geld oder Druck von anderer Seite kommt. Ich kann nur allen LGBT*IQ in Doitschland raten, immer einen Koffer mit dem Nötigsten gepackt bereitzuhalten.
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#8 Julian SAnonym
  • 11.03.2019, 11:14h
  • Antwort auf #6 von Carsten AC
  • Ja, zuerst wird behauptet, man würde aus dem Skandal lernen und dann ist das nächster Partnerland der Oman. Das nächste homophobe und antisemitische Land.

    Und dann müssen wir uns auch noch die zynische Aussage des rot-rot-grünen Senats anhören. Halten die uns für komplett verblödet?

    Man kann schon Geld über Menschenrechte stellen... Aber dann sollen SPD, Linkspartei und Bündnis90/Die Grünen uns eben nicht für dumm verkaufen und uns weismachen, es ginge ihnen um LGBTI-Rechte und um Menschenrechte. Denn letztlich verkaufen auch diese Parteien offenbar ihr Gewissen, wenn die Kohle stimmt... Dann kann auch Rot-Rot-Grün auf LGBTI und Menschenrechte scheißen.
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#9 LorenProfil
  • 11.03.2019, 11:25hGreifswald
  • Es geht da wohl primär um Profit. Und wenns ums Geld geht, gehen manche (ganz unabhängig von ihrem Parteibuch) bekanntlich auch über Leichen, ob in Sachen Tourismusförderung, bei großen Sportveranstaltungen, in der Unterhaltungsbranche, bei der Ausbeutung von Arbeitskräften ...
    Schöne neue Welt? Nö, ganz die alte.
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#10 Ralph
  • 11.03.2019, 11:33h
  • Genau das Gleiche wie bei der Vergabe großer Sportveranstaltungen wie Olympische Spiele oder Fußball-WM. Die werden in neuerer Zeit mit Vorliebe in menschenverachtenden Diktaturen abgehalten und das dann damit begründet, dass der Besuch so vieler Menschen aus dem Westen zu einer Verbesserung der Menschenrechtslage führen werden - siehe China oder Katar. Sehr witzig...
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#11 AlexAnonym
  • 11.03.2019, 12:42h
  • Antwort auf #8 von Julian S
  • Was auch wieder mal beweist, dass wir uns auf KEINE Partei verlassen können. Vielleicht sollten wir wieder mal die Piraten in die Parlamente bringen, nichts würde die mehr ärgern als das, weil das wirklich die Zusammensetzungen und finanziellen Zuwendungen verändert.
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#12 alter schwedeAnonym
  • 11.03.2019, 12:58h
  • Es fehlte eigentlich nur noch als großes volkstümliches Abschluss-Event, ein bunter malaysischer Abend im Olympiastadion, mit großer, folkloristischer Schwulen-Schaufolterung.

    Medienwirksam mit dem bekifft lächelnden 14-köpfigen ITB-Fachbeirat auf der mit Schrumpfköpfen, traditionell dekorierten, Ehrentribühne, in Szene gesetzt.
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#13 SoSoAnonym
  • 11.03.2019, 13:02h
  • Antwort auf #11 von Alex
  • "Vielleicht sollten wir wieder mal die Piraten in die Parlamente bringen..."

    Welch selbstüberschätzende Forderung.
    Wir schafften es bei der Menge der wahlberechtigten LGBTI nur wenn so gut wie ALLE mitmachen würden.

    Es gelingt uns ja noch nicht einmal, dass alle LGBTI nicht CDU und vor Allem nicht AfD wählen.

    Aber in der Tat wird eines wieder deutlich.
    Unsere Interessen sind bei ALLEN sich derzeit in Macht befindlichen Parteien nur Verhandlungsmasse, welche jederzeit über Bord geworfen wird, wenn "wichtigere" sprich vor Allem wirtschaftliche oder machtstrategische Überlegungen etwas anderes empfehlen.

    Es gab hier vor einigen Jahren mal einen User, der hat ständig Grossdemos für die Eheöffnung angemahnt.
    Obwohl ich das damals etwas penetrant empfand, muss ich doch konstatieren:

    Wenn unsere Interessen, wenn unsere physische und psychische Gesundheit auf dem Spiel steht, werden wir gegebenfalls über außerparlamentarische Massnahmen in grossem Stil nicht herumkommen.
    Grossdemos wirken manchmal deutlich mehr als die diffuse Drohung, jemanden nicht mehr zu wählen.
    Und selbst wenn nur ein größerer Teil der LGBTI an diesen Veranstaltungen teilnimmt ist die Aussenwirkung nicht unbedeutend.
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#14 Simon HAnonym
#15 SoSoAnonym

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