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Vanguard Award

Engagement für queere Rechte: Beyoncé und Jay-Z erhalten Auszeichnung

Beyoncé und Jay-Z gehören zu den erfolgreichsten Künstlern Amerikas – und setzten sich dabei auch noch für LGBTI-Rechte ein. Dafür werden sie jetzt von GLAAD gewürdigt.


Beyoncé und Jay-Z sind seit 2008 verheiratet – und gelten beide unabhängig voneinander als Superstars

Das Pop-Ehepaar Beyoncé und Jay-Z erhält in diesem Jahr den Vanguard Award der amerikanischen LGBTI-Organisation GLAAD. Die beiden Künstler sollen am 28. März bei einer Gala-Veranstaltung in Los Angeles mit dem jährlich vergebenen Preis geehrt weren. Mit dem Vanguard Award werden Mitglieder der Unterhaltungsindustrie geehrt, die sich auf herausragende Weise für LGBTI-Rechte und Gleichstellung engagiert haben.

In einer Pressemitteilung erklärte GLAAD, die beiden Künstler seien "langjährige Verbündete und Unterstützer der LGBTQ-Community, die ihre globalen Plattformen nutzen, um Botschaften zu verbreiten, die inspirierend sind und die Welt besser machen". Die 37-jährige Beyoncé habe sich etwa offen gegen das homo- und transphobe Gesetz HB 2 im Bundesstaat North Carolina ausgesprochen. Außerdem verwies GLAAD darauf, dass die queere Organisation den 49-jährigen Jay-Z bereits im letzten Jahr mit einem Spezialpreis für den Song "Smile" ausgezeichnet habe, der von seiner lesbischen Mutter handelt.

Im letzten Jahr zeichnete GLAAD die Sängerin Britney Spears mit dem Vanguard Award aus (queer.de berichtete). Zu den Preisträgern gehören auch Superstars wie Cher, Whoopi Goldberg, Elizabeth Taylor, Janet Jackson und Antonio Banderas.

Auch die LGBTI-Organisation Human Rights Campaign vergibt jedes Jahr einen Preis für Promis aus der heterosexuellen Mehrheitsgesellschaft, die sich für queere Rechte engagieren. In diesem Jahr erhält Sängerin Christina Aguilera den "Ally for Equality"-Award (queer.de berichtete).

GLAAD vergibt auch Filmpreise

GLAAD wird Ende März und bei einer weiteren Veranstaltung im Mai in New York City auch Preise für Filme, TV-Sendungen, Bühnenstücke und Medienberichte vergeben, die durch eine faire und realitätsnahe Darstellungen von Lesben, Schwulen, Transpersonen und der queeren Community zur gesellschaftlichen Akzeptanz beitragen. Im Januar sorgte die Organisation für Schlagzeilen, weil sie die Nominierung von "Bohemian Rhapsody" in der Kategorie bester Film zurückzog. Grund waren die Missbrauchsvorwürfe gegen Regisseur Bryan Singer (queer.de berichtete).

Bei den diesjährigen Media Awards wird GLAAD zudem den schwulen Schauspieler Sean Hayes ("Will & Grace") mit dem Stephen F. Kolzak Award auszeichnen. Damit ehrt die Organisation ein Mitglied der LGBTI-Community, das sich dem Kampf gegen Homophobie verschrieben hat.

Über diese Preisverleihungen wird in den US-Entertainmentmedien viel berichtet, auch weil in den letzten Jahren immer viele Prominente bei den Galas anwesend waren. In diesem haben sich in Los Angeles unter anderem Allsion Janney, Nico Santos, Jameela Jamil und Dan Reynolds von der Musikband Imagine Dragons angekündigt. (dk)