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Kommentare zu:
Karl-Heinz Brunner ist neuer SPD-Sprecher für Schwule und Lesben


#31 NachfrageAnonym
  • 14.03.2019, 13:57h
  • Antwort auf #28 von Hokuspokus
  • "Brunner wird Politik für ältere Schwule und Lesben machen. Nicht für Queers unter 30 Jahren."

    Mal ein bisschen ketzerisch gefragt: War das bei Kahrs anders?

    Wünschenswert wäre es ja gewesen. Aber war ernsthaft zu erwarten, dass in der SPD jemand nachrücken würde, der die Vielfalt der Community wirklich kennt und adäquat berücksichtigt?

    Und ist das eigentlich in anderen Parteien der Fall? Oder auch nur beim LSVD?
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#32 HokuspokusAnonym
  • 14.03.2019, 13:59h
  • Antwort auf #30 von goddamn liberal
  • Du hörst mir nicht zu und gehst in keiner Weise auf meine Ausführungen ein.

    Hier offenbart sich das von mir angesprochene Kernproblem leider erneut.

    Stattdessen beginnst Du eine Strohmann-Argumentation und unterstellst mir "Abwertung von Erfahrungen von alten Menschen" und "Jugendkult". Beides hat nicht stattgefunden. Off topic.

    Ich bin zu alt und zu erfahren, um mich darauf einzulassen.
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#33 HokuspokusAnonym
  • 14.03.2019, 14:10h
  • Antwort auf #29 von Ehrliche Haut
  • "Jeder egal welchen Alters sollte sich auch mit den Problemen und der Lebenssituation der anderen Generationen auseinandersetzen.
    Nur der Kontakt und der Austausch lässt generationsübergreifendes Handeln möglich werden.
    Und nach meiner Erfahrung profitieren Jung und Alt von einem solchen Austausch."

    "...sollte..." Konjunktiv.

    Schöner Anspruch. Mehr nicht. Hohles Bekenntnis ohne Konsequenz. Aber dieser Austausch mit den jüngeren Generationen findet durch die Älteren nicht statt. Sie sind nicht in der Lage, die Köpfe aus ihren Blasen zu heben. Stattdessen entstand tatsächlich eine komplette Entfremdung.
    Das ist das einzige, was hier sch... ist, aber ganz bestimmt nicht mein Satz, der die Katastrophe benennt.

    Brunner-wer? ...Nie gehört.

    "Sprecher für Lesben und Schwule der SPD"? ...Nie gehört.

    Mensch, ihr seid alle so jenseits von Gut und Böse.
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#34 Ehrliche HautAnonym
#35 goddamn liberalAnonym
  • 14.03.2019, 14:20h
  • Antwort auf #32 von Hokuspokus
  • "Hier offenbart sich das von mir angesprochene Kernproblem leider erneut."

    Was meinst Du mit Kernproblem?

    Du definierst hier eine ganze Generation und behauptest, dass man diese ab einem gewissen Alter nicht verstehen könne.

    Und das geht angesichts der Vielfalt als sozialer Realität eben nicht.

    Nicht alle nicht-heterosexuellen Menschen unter 30 sind hip.

    Aber alle sind in dieser AKK-Republik massiver Marginalisierung ausgesetzt.

    Und das ist dann für mich das Kernproblem.
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#36 HokuspokusAnonym
  • 14.03.2019, 14:23h
  • Antwort auf #31 von Nachfrage
  • "Mal ein bisschen ketzerisch gefragt: War das bei Kahrs anders?"

    Nein.
    Deshalb wird hier auch nur eine "Figur" durch eine andere "Figur" ersetzt. Inhaltlich genau die Gleiche. Dafür hat Brunner lang genug unter Kahrs als Partei-Soldat "gedient".
    Erneut: Brunner hat keinerlei Plan, Visionen oder Ambitionen.

    "Und ist das eigentlich in anderen Parteien der Fall? Oder auch nur beim LSVD?"

    Nein. Die gesamte deutsche Politik-Landschaft ist hoffnungslos ALT.

    Deswegen sage ich es ja. Es ändert und bewegt sich nichts: Es bleibt beim Stillstand. Und Stillstand bedeutet Rückschritt.
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#37 HokuspokusAnonym
  • 14.03.2019, 15:00h
  • Antwort auf #30 von goddamn liberal
  • ""Nicht für Queers unter 30 Jahren"

    Kevin Kühnert ist unter 30 und wie definiert er sich?

    Als Schwul!"

    Deshalb ist Kühnert auch in der SPD.

    Brunner hat keinerlei Ahnung von jungen lesbischen Kulturen, in denen jenseits von binären Weltbildern frauenliebende Frauen zu Männern transitionieren, weil sie einen erweitertes Bild von "Geschlecht" jenseits des Binären entwickelt haben.

    Brunner hat keinerlei Ahnung von stark empowerten und wachsenden frauenliebenden Femme-Kulturen, die das alte Bild von Dyke-Kulturen "Feminin=minderwertig=schwach" in das Gegenteil einer starken empowerten und selbstbewußten Femininität umgedeutet haben, die weiß, was sie will und das unbeirrt verfolgen.

    Brunner hat keine Ahnung von den, im Gegensatz zu älteren Menschen, vorbehaltlosen Communities von jungen frauenliebenden Cisfrauen und Transfrauen, die hier nicht einmal mehr einen Unterschied machen oder transphob dünkelbehaftet sind. Brunner hat keinerlei Ahnung von den Verschränkungen von L und T, die längst in jungen Kulturen gelebte Normalität sind.

    Hinzu kommt, daß er T überhaupt nicht in Bezug auf junge frauenliebende communities auf dem Schirm hat. Er hat T überhaupt nicht auf dem Schirm.

    Brunner hat keine Ahnung, wie frauenliebende Frauen aus jüngeren Generationen längst weltweite Frauen-Bewegungen in ihrer Lebensrealität bereits umgesetzt und integriert haben, da geht es nicht mehr um "Homoehe" oder "Familie".

    Brunner hat keine Ahnung von den immer größer werdenden jungen frauenliebenden Kulturen, die selbstbewußte polyamouröse Lebensbilder entwerfen und längst leben.

    etc p.p....

    Hat er nicht mitbekommen. Error. Er ist ahnungslos und kann sie nicht vertreten. Brunner ist rückwärtsgewandt. Er kennt nur das klassische "Schwul" und "Lesbisch".
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#38 HeckmeckAnonym
  • 14.03.2019, 15:18h
  • Antwort auf #36 von Hokuspokus
  • Ich kann mal wieder nur meinen Kopf schütteln. Das Sprecher*innenamt für die Belange von LGBTI ist eine Positon, die innerhalb der SPD-Bundestagsfraktion vergeben wird, damit ein/e Parlamentarier*in sichtbar Ansprechpartner dafür ist. Kevin Kühnert wurde hier als geeigneter Mensch genannt, nur leider gehört er dem Bundestag gar nicht an. Mir wäre keine Persönlichkeit in der Fraktion bekannt, die U30 und schwul/lesbisch, trans oder inter wäre. Der Kreis der potenziellen Kandidat*innen ist also begrenzt. Soll man deshalb auf die Besetzung des Amtes verzichten? Das Geschreie wäre groß und würde sofort als Ausweis dafür interpretiert, dass die SPD-Bundestagsfraktion mit LGBTI-Themen nichts zu tun haben will.

    Die Einwände, die hier gegen Brunner angebracht werden, erinnern mich eher an Rabulistik denn an eine sachliche Argumentation. Wer, wenn nicht Brunner mit seiner Vita, verkörpert den Queerness-Gedanken so beispielhaft? Mir ist auch nicht bekannt, dass man nur "queer" sein kann, wenn man unter 30 ist. Mein Eindruck ist, dass da jemand viel über "Queer" schreibt, ohne sich jemals mit der Queer-Theory wirklich beschäftigt zu haben. Jedenfalls ist es kein Exklusivanspruch, der nur auf junge Leute begrenzt wäre. Ich bin völlig erstaunt, dass hier im Forum ausgerechnet die Leute, die sonst am lautesten nach der Auflösung alt hergebrachter Kategorien schreien, über ihre eigenen Füße stolpern. Überheblich, elitär und die Moral ausschließlich auf der eigenen Seite wissend.... sorry, aber so werdet Ihr Schiffbruch erleiden. Euer anmaßendes Verhalten sorgt höchstens dafür, dass sich immer mehr Leute abwenden.
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#39 DoppelstandardAnonym
  • 14.03.2019, 15:38h
  • Antwort auf #38 von Heckmeck
  • Anderen Unsachlichkeit vorwerfen, aber selber wesentliche Informationen, die zur geforderten Versachlichung beitragen könnten, zurückzuhalten, weil man es irgendwie unterhaltsamer findet, andere in ihrer Unkenntnis auszulachen, das ist allerdings auch ein gewisser Selbstwiderspruch.
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#40 HokuspokusAnonym
  • 14.03.2019, 15:53h
  • Antwort auf #38 von Heckmeck
  • "Mir wäre keine Persönlichkeit in der Fraktion bekannt, die U30 und schwul/lesbisch, trans oder inter wäre."

    Na sowas. Könnte dieses "Symptom" vielleicht die Ursache für das gesamte Drama sein, das ich hier versuche zu skizzieren?!

    " Wer, wenn nicht Brunner mit seiner Vita, verkörpert den Queerness-Gedanken so beispielhaft?"

    Bitte was?

    "Mir ist auch nicht bekannt, dass man nur "queer" sein kann, wenn man unter 30 ist."

    Mir auch nicht. Habe ich auch nirgendwo geschrieben.

    "Überheblich, elitär und die Moral ausschließlich auf der eigenen Seite wissend"

    Ich habe mich weder "überheblich" noch "elitär" geäußert, ich schildere hier schlichte Tatsachen. Wo bei mir ein "moralischer" Ansatz zu sehen ist, ist mir nun komplett schleierhaft.

    Was macht Dir die Auseinandersetzung auf argumentativer Ebene und unter Einbeziehung tatsächlicher Lebensrealitäten unmöglich? Warum greifst Du mich stattdessen persönlich an?

    "anmaßendes Verhalten"

    Schon klar. Menschen, die erwarten, daß man endlich die Realität zur Kenntnis nimmt, sind natürlich "anmaßend".

    Das alles ist unsachlich und wenig hilfreich. Ein Angriff auf der persönlichen Ebene anstatt auf der inhaltlichen repräsentiert eine Verweigerungshaltung.

    Das ist für mich dann auch Anlaß genug, das jetzt hier zu lassen.
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