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Kommentare zu:
Barley will Stellung der Regenbogenfamilien stärken


#1 Simon HAnonym
  • 13.03.2019, 16:00h
  • Dann hoffe ich, dass das nicht nur Gerede angesichts der anhaltend miserablen Umfragewerte ist oder Vorbereitung von Neuwahlen, sondern dass die SPD das wirklich zeitnah umsetzt.

    Wir werden das sehr genau beobachten, ob die SPD diesmal Wort hält.
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#2 SoSoAnonym
#3 andreAnonym
  • 13.03.2019, 16:33h
  • Antwort auf #1 von Simon H
  • Sollte es gut laufen für die Frau ist die, in wenigen Wochen weg. Sie ist die Spitzenkandidatin der SPD für Brüssel. Sie hat sogar schon eine Nachfolgerin. Komme jetzt nicht auf den Namen, aber die "Winke-Winke-gute Laune- Dame" aus Berlin glaube ich, die, schlagartig, befähigt ist, das Justizministerium zu leiten. Ich meinte davon gehört zu haben. Persönlich glaube ich, daraus wird nichts. Ahne Böses für die SPD zur Europawahl.
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#4 Simon HAnonym
#5 HansAnonym
  • 13.03.2019, 17:13h
  • Antwort auf #1 von Simon H
  • "Wir"

    Wer ist das "Wir"?

    "Der Gesetzentwurf ist die zweite am Mittwoch bekannt gewordene Initiative des Bundesjustizministeriums zu queeren Menschen..."

    Auf jeden Fall nicht Eltern, die Trans sind. Offensichtlich zählen ihre Interessen, die mit Füßen getreten werden, für das Bundesjustizministerium nicht. Sie werden immer noch mit falscher Identität und falschem Namen eingetragen. Oder Trans zählen für das Ministerium nicht zu "queeren Menschen".
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#6 SoSoAnonym
  • 13.03.2019, 17:17h
  • Antwort auf #4 von Simon H
  • Wieso muss man Dir eigentlich ständig erklären, worauf man mit seiner Anmerkung hinauswill. Fehlt Dir da vielleicht ein wenig Abstraktionsvermögen.
    Zum Mitschreiben:
    Du sprichst dreist von wir, obwohl Du nur Dich und Deine Gleichgesinnten meinen kannst.
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#7 Andreas VAnonym
#8 Simon HAnonym
  • 13.03.2019, 17:28h
  • Antwort auf #6 von SoSo
  • Ich habe geschrieben, dass "wir" (alle, die sich für das Thema interessieren) das genau im Auge halten werden.

    Wenn Dich das Thema nicht interessiert, brauchst Du es nicht weiter zu beobachten. Ich habe nirgends geschrieben, dass auch Leute, die sich nicht dafür interessieren, das weiter im Blick haben müssen.
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#9 Julian SAnonym
  • 13.03.2019, 17:31h
  • Dass die Lücke im Abstammungsrecht geschlossen wird, ist nichts, was besondetres Lob verdient, sondern das sollte selbstverständlich sein.

    Denn durch eine unglückliche Formulierung hat die Eheöffnung dazu geführt, dass lesbische Eltern gegenüber schwulen Eltern und Hetero-Eltern diskriminiert werden.

    Das ist ja wohl selbstverständlich, dass diese Lücke der Eheöffnung geschlossen werden muss. Und ich frage mich eher, warum das nicht schon längst geschehen ist (z.B. bei den letzten Gesetzesnovellen, die eine Anpassung an die Eheöffnung waren).

    Anstatt immer nur davon zu reden, dass das jetzt angegangen werden muss, sollte die Regierung das einfach mal angehen und umsetzen.
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#10 SoSoAnonym
#11 SoSoAnonym
#12 Julian SAnonym
#13 Julian SAnonym
  • 13.03.2019, 17:47h
  • Antwort auf #10 von SoSo
  • Kapierst Du wirklich nicht, was Simon Dir geantwortet hat? Oder willst Du nur wieder mal trollen?

    Simon hat niemanden "vereinnahmt", wenn er schreibt, dass diejenigen, die sich dafür interessieren, das weiter beobachten. Alles andere wäre ja auch sonderbar.

    Und erwartest Du wirklich, dass irgend wer Hans nochmal dieselbe Frage beantwortet?

    Wir alle hier (ja, wir) durchschauen Deine Intention. Aber so langsam machst Du Dich echt lächerlich. Wenn Du wirklich Deinem Ziel nützen willst, kann man das auch raffinierter machen.
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#15 SoSoAnonym
#16 Eisenprinz123Anonym
  • 13.03.2019, 18:00h
  • Dieser Gesetzesentwurf ist nichts halbes und nichts ganzes!
    Es wäre wichtig, die klassische Zwei-Eltern-Regelung endlich an moderne Gegebenheiten anzupassen, davon profitieren übrigens auch Hetero-Eltern.
    Soll heißen:
    Als schwuler Mann, der ein leibliches Kind zeugen möchte, hat man immer das Problem, dass die allerallermeisten lesbischen Paare möchten, dass der biologische, schwule Vater seine Rechte komplett abgibt. Sprich: Die lesbische Parternin der Frau, mit der Mann das Kind zeugst, möchte das Kind adoptieren. Als Vater bleibt man somit komplett außen vor. Mit etwas Glück darf man zu Weihnachten und zum Geburtstag ne Karte schreiben oder einen Besuch abstatten.
    Besser wäre meiner Meinung nach drei oder sogar vier Elternteile zu ermöglichen, nämlich:
    - biologische Mutter
    - biologische Vater
    - + Stiefmutter/Stiefvater
    Und dass man dann auch als leiblicher Vater gewisse Rechte (und Pflichten hat). In oben beschriebenen Fall hat man nämlich null Rechte!
    Für Hetero-Eltern, die in Trennung leben übrigens auch interessant eine solche Regelung.
    Sind hier Scheidungskinder? Hat der neue Partner/Partnerin von Mutter/Vater euch dann adoptiert, und ein leiblicher Elternteil damit komplett auch seine Rechte verzichtet? Ich gehe stark davon aus, dass das nur in den seltensten Fällen der Fall ist.
    Bei der Kombi: schwuler Mann + lesbisches Paar leider gang und gäbe.
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#17 HansAnonym
#18 QuatschMitSenfAnonym
  • 13.03.2019, 18:30h
  • Antwort auf #16 von Eisenprinz123
  • Wer schreibt dir denn vor, dass du mit einem lesbischen Paar ein Kind bekommen sollst?!?
    Für ein schwules Paar sowie auch für ein lesbisches Paar gibt es zum Glück Möglichkeiten, auch außerhalb Deutschlands.
    Übrigens ist es deine persönliche Sache, wenn du dich auf für dich schlechte Bedingungen einlässt.
    Es gibt sowohl schwule Paare als auch lesbische Paare, die den Kontakt zum jeweiligen biologischen Elternteil halten.
    Ich hörte sogar von einer Konstellation, wo alle zusammen wohnen.

    Geht nicht? Doch, das gibt es!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #16 springen »
#19 TimonAnonym
#20 MehrAnonym
  • 13.03.2019, 18:47h
  • Freut mich, dass Frau Barley für eine höhere Gleichstellung sorgt. Für Trans* und Inter* ist es immerhin ein Schritt vorwärts.

    Grundsätzlich würde ich mich aber über einen größeren Einsatz freuen - von der ganzen SPD. Sich auf einen bestimmten Baustein zu konzentrieren, ist zu wenig. Das wäre im Vergleich so, als würde ein Arbeiter auf dem Bau täglich nur einen Stein setzen. Wie lange dauert es dann, bis das Haus fertig wird? Eben, es ist zu wenig.

    Es ist nicht zu viel verlangt, eine umfassendere Planung aufzustellen und für mehrere Verbesserungen gleichzeitig zu sorgen. Der Grund: Menschen leben nicht ewig: sie werden älter und haben ihre jeweiligen individuellen Lebenssituationen. Die Rechte der LSBTTIQ sind DRINGEND, weil sie seit langem blockiert werden. Weil ihre Belastung um vielfaches höher ist. Weil ihre Bedingungen um vielfaches schlechter sind,... - die Liste ist lang!

    Bitte, gebt Gas - das Gaspedal einfach mal voll durchtreten - eure Partei hat das nötige "PS" und der "Motor" läuft noch. Selbst die "Bereifung" wurde erneuert.
    Also, worauf warten? Besser als jetzt wird das "Wetter" in dieser Legislaturperiode nicht :-)
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#21 SenfohneQuatschAnonym
  • 13.03.2019, 19:05h
  • Antwort auf #18 von QuatschMitSenf
  • "Übrigens ist es deine persönliche Sache, wenn du dich auf für dich schlechte Bedingungen einlässt. (...) Ich hörte sogar von einer Konstellation, wo alle zusammen wohnen."

    Die können zusammen wohnen, aber die können nicht einfach frei verhandeln, wer z.B. alles das Recht hat, der jeweiligen Arbeitsstelle fernzubleiben, wenn das Kind mal akut krank ist. oder wer den Kitavertrag unterschreiben darf.

    Du lässt leider außer acht, dass bei Elternschaften die individuell verhandelbaren Möglichkeiten zu einem sehr erheblichen Teil davon abhängig sind, was der Gesetzgeber zulässt und was nicht.

    In Deutschland sind Mehrelternschaften gesetzlich nicht vorgesehen. Das ist inzwischen für viele (potentielle) Familien ein Problem, das man nicht einfach auf die individuelle Ebene verschieben kann. Da müssen gesetzliche Änderungen eingefordert werden.
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#22 NachfrageAnonym
  • 13.03.2019, 19:08h
  • Antwort auf #20 von Mehr
  • "Freut mich, dass Frau Barley für eine höhere Gleichstellung sorgt. Für Trans* und Inter* ist es immerhin ein Schritt vorwärts."

    Aha. Inwiefern diese Entscheidung etwas an der Situation von Trans* und Inter* ändert, die Eltern sind, kannst Du sicher auch wie erklären?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #20 springen »
#23 Patroklos
#24 IngoAnonym
  • 13.03.2019, 20:53h
  • Irgendwie bin ich manchmal schon irritiert, wie (latent) agro viele Kommentare sind. Vor allem wenn - zumindest für mich - gar kein Sachzusammenhang zwischen Bericht und starker Emotion besteht. Ich meine, es ging hier nicht um etwas LGBTI-feindliches.
    Ich habe Frau Barley als sehr sachliche und pragmatische Politikerin kennengelernt, die im Rahmen ihrer Möglichkeiten versucht, Probleme Schritt für Schritt anzugehen und/oder zu lösen. Sie macht da nicht viel Lärm drum, ist keine große Selbstdarstellerin, sondern eher eine "Polit-Arbeiterin" mit Geduld und Frustrationstoleranz.
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#25 Bonifatius49Anonym
#26 TheDadProfil
#27 Eisenprinz123Anonym
  • 13.03.2019, 23:49h
  • Antwort auf #18 von QuatschMitSenf
  • @QuatschmitSenf:

    Ich habe nirgends behauptet, dass mir vorgeschrieben wird, mit einem lesbischen Paar ein Kind zu haben. Bitte les vielleicht meinen Beitrag nochmal genauer durch.
    Ich weiß nicht, inwieweit du dich mit dem Thema schon einmal beschäftigt hast?
    Meine praktischen Erfahrungen zu der Thematik:

    - Als schwuler Mann eine Hetero-Dame zu finden, die mit einem ein Kind bekommt, wird sehr schwierig. Wieso sollte sie das auch machen? Die möchten ein Kind mit ihrem Partner.

    - Realistischer ist da nun mal, eine lesbische Frau, oder ein lesbisches Paar zu finden.

    Geschätzt 90% der lesbischen Single-Damen mit denen ich sprach, wollten warten, bis sie eine Partnerin haben, als Single sei das für sie kein Thema.

    Die Paare wiederum wollten ebenfalls grob zu 90% eine Stiefkindadoption seitens der Partnerin. Zwar hatten die allermeisten kein Problem damit, dass ich als biologischer Vater den Nachwuchs hin und wieder sehen darf, mehr aber auch nicht.
    Und genau das ist das was mich stört: In der Praxis heißt das nämlich, dass ich - da ich bei einer Adoption sämtliche (!) Reche aufgeben würde, alleine auf die Launen des lesbischen Paares angewiesen wäre. Hätten die mal keine Lust mehr, dass ich mein Kind sehe, dann hätte ich das Nachsehen. Rechtlich einfordern könnte ich nach derzeitiger Rechtslage dann nämlich nichts.
    Und hier sollte der Gesetzgeber meines Erachtens nach endlich ansetzen, nämlich: Die Möglichkeit der Mehrelternschaft.
    Natürlich ist es nicht unmöglich, ein Paar zu finden, dass keine Stiefkindadoption möchte, aber wiegesagt: Das ist wie die Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Eine Gesetzesänderung hin zu einer Mehrelternschaft würde es etlichen potenziellen Eltern wesentlich einfacher machen.

    Was der Verweis auf das Ausland soll verstehe ich übrigens nicht. Ich will kein Kind aus dem Ausland adoptieren, sondern ein leibliches. Oder spielst du auf Leihmutterschaft an?
    Davon halte ich persönlich gar nichts, denn dann hat das Kind zwar mich als Vater, aber was ist mit der Mutter?
    Ich habe in meinem Leben schon genug Leute getroffen, die einen oder sogar beide biologischen Eltern aus den unterschiedlichsten Gründen nicht kannten. Oder denen ein Elternteil bewusst vorenthalten wurde.
    Es gibt zu diesem Thema auch genügend seriöse Fernsehdokus (und sicherlich auch Studien) von Betroffenen. Also Erwachsene, die per Leihmutterschaft oder (anonymer) Samenspende zut Welt kamen. So dankbar sie ihren Eltern dafür sind, dass es sie gibt, so dreht sich in ihrem Leben nichtsdestotrotz tagtäglich alles um die Frage: Wo sind meine Wurzeln? Wer ist mein Vater? Wer ist meine Mutter?
    Das sind Fragen, auf die einige der Beteiligten nie eine Antwort bekamen, und man sieht ihnen an, dass ihnen das sehr viel Kummer bereitet und ihr Leben ziemlich vereinnahmt.
    Solch ein Schicksal möchte ich meinem Nachwuchs ehrlich gesagt ersparen.
    Und überhaupt geht das ganze am eigentlichen Thema vorbei, da es hier nicht um Leihmutterschaft geht.
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#28 Eisenprinz123Anonym
#29 duesseldorfAnonym
  • 13.03.2019, 23:56h
  • Ich würde gerne Frau Ministerin Barley einmal persönlich zuhören. Ich habe diesmal auch nicht vor, negativ aufzufallen. Die Handwerkskammer wäre z.B. ein denkbarer Rahmen, weil sie mit Chartres, Tours und Blois kooperiert. Hat jetzt nichts mit Regenbogenfamilien zu tun, aber es gibt sogar schwule Schreiner ;)
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#30 goddamn liberalAnonym
  • 14.03.2019, 08:41h
  • Antwort auf #1 von Simon H
  • "Dann hoffe ich, dass das nicht nur Gerede angesichts der anhaltend miserablen Umfragewerte"

    Ach Gottchen, in diesem Land kann man solchen wichtigen Initiativen keine Umfragewerte in die Höhe schießen lassen.

    In diesem Land gilt die homophobe Schmuddelwitz-Figur AKK als liberal.

    Kommt doch endlich in der Realität an!

    Und gerade in der leistet die Volljuristin Barley gute Arbeit.
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#31 AlexAnonym
  • 14.03.2019, 09:12h
  • Das wird auch höchste Zeit, dass diese diskriminierende Gesetzeslücke endlich geschlossen wird.

    Ich hoffe, dass das spätestens bis zur Sommerpause umgesetzt ist.
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#32 MehrAnonym
  • 14.03.2019, 10:58h
  • Antwort auf #24 von Ingo
  • Darauf möchte ich gerne antworten, wenn du gestattest.

    Die Kommentare sind nicht latent agro, sondern in den Kommentaren ist zu lesen wie es der LSBTTIQ geht. Das sind zwei verschiedene paar Stiefel.

    Selbstverständlich macht Frau Barley keinen großen "Lärm" um die Arbeit, die sie macht. Sie ist hetero und hat die Lebensbedingungen der LSBTTIQ nicht. Sie ist Politikerin und verdient sehr gut.

    Die LSBTTIQ ist überwiegend nicht in der Politik und manche erhalten eine kleine Rente, sind zum Teil erkrankt, oder arbeiten für einen eher niedrigen Lohn. Sie bekommen ständig Aggressionen von homophoben Menschen ab, müssen täglich mit Diskretitierung und Demütigung klar kommen, und leben dauerhaft mit ihren Kräften in der Resilienz. Sie werden entweder diskriminiert oder gemobbt, zum Teil gewalttätig angegriffen.

    Ein Beispiel zur Verdeutlichung:
    Stelle dir vor, du steckst im Sumpf und es zieht dich nach unten. Du brauchst deine ganze Kraft um dich mit deinem Kopf über der Oberfläche zu halten. In der Ferne siehst du eine Person, die dir helfen könnte. Wie reagierst du? Darf ich davon ausgehen, dass du beginnst zu rufen, damit diese Person dich hört und sie zu dir geht um dir zu helfen?
    Nun stelle dir vor, diese Person geht zu dir und sagt: "Seien Sie doch nicht so latent agro," und sie geht an dir vorbei.

    Verstehst du, was ich damit sagen möchte? Es gibt Situationen, wo lauter werden nichts mit Aggression zu tun hat, sondern da "rufen" Menschen sozusagen um Hilfe = sie brauchen dringend Verbesserungen in ihren Lebenssituationen.

    Es geht also nicht um Lärm machen, sondern die LSBTTIQ macht ihre Situation deutlich und das gilt es einerseits zu verstehen und andererseits ernst zu nehmen. Die Suizidrate ist nicht umsonst höher als anderswo.
    Wenn diese Personen dann so manches von der CDU lesen, dann stehen ihnen die Haare zu Berge und die Belastungsgrenze ist am Ende. Was meinst du wieviel Frustrationstoleranz die LSBTTIQ täglich aufbringen muss, um die individuelle Situation ertragen zu können?

    Ein bisschen Einfühlungsvermögen hilft, um zu verstehen, in welcher Situation die LSBTTIQ ist. Wir sind Menschen, keine leblosen Gegenstände.
    Die Reaktionen hier sind alle menschlich und in unserer Situation kann niemand zusätzlich erwarten, dass wir noch still und ohne Emotionen bleiben sollen.

    Emotionen sind ein Teil der Menschen. Sie sind wichtig, um sich ausdrücken zu können. Sie schützen vor Gefahren und halten sogar auf Dauer gesund. Wer seine Emotionen unterdrückt, wird unweigerlich krank: Burnout oder Depression ist die logische Folge daraus.

    Ich denke nicht, dass du das wirklich uns wünschst.
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#33 andreAnonym
  • 14.03.2019, 11:53h
  • Antwort auf #7 von Andreas V
  • Wenn jemand promoviert, bedeutet das noch lange nicht Befähigung, wenn man nur kurz oder überhaupt nicht, den Beruf ausübte und sonst, überwiegend, "Parteisoldat" war. Aber das sind viele Politiker. Aber gut, in anderen Parteien ist man sogar ohne Ausbildung oder mit abgebrochenem Studium, befähigt für hohe Partei oder Regierungsämter. Einer der Gründe, warum ich, seit 89 nur einmal wählen war. Der Kandidat meines Wahlkreises, war zufällig offen schwul, mit Ausbildung und Rechtsanwalt.
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#34 Bonifatius49Anonym
  • 14.03.2019, 12:19h
  • Antwort auf #26 von TheDad
  • @The Dad
    Bisher ist der Gesetzentwurf nur vom Justizministerium veröffentlicht und zur Diskussion gestellt.

    Anstatt den Gesetzentwurf nun als Regierung in den Bundestag einzubrigen und dann im weiteren Gesetzesverfahren Beratungen in den Ausschüssen zu machen, kommt jetzt erst eine weitere "Runde", wo die Verbände, anderen Bundesministerien angeschrieben werden. Das ist "doppeltes Gelaber".

    Der Gesetzentwurf gehört jetzt sofort von der Bundesregierung in den Bundestag eingebracht und dort kann dann beraten werden !!!
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#35 goddamn liberalAnonym
  • 14.03.2019, 13:53h
  • Antwort auf #32 von Mehr
  • "Ein bisschen Einfühlungsvermögen hilft, um zu verstehen, in welcher Situation die LSBTTIQ ist. Wir sind Menschen, keine leblosen Gegenstände. "

    Wohl wahr, wobei mir unsere GegnerInnen wie AKK und Beatrix, die Naziministerenkelin, doch recht leblos und maskenhaft vorkommen.

    Frau Barley ist ein anderer Typ Politikerin.

    Und das ist doch schon mal was!
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#36 SenfohneQuatschAnonym
  • 14.03.2019, 14:03h
  • Antwort auf #32 von Mehr
  • "sie brauchen dringend Verbesserungen in ihren Lebenssituationen"

    Richtig. Aber wenn jemand Verbesserungen auf der rechtlichen Ebene einfordert, bekommt er hier auch noch schnippisch um die Ohren gehauen, dass er angeblich nur ganz persönlich daran schuld ist, wenn er "sich auf schlechte Bedingungen einlässt".
    Da hat jemand wohl die eigenen Belehrungen nicht so ganz verinnerlicht.
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#37 MehrAnonym
  • 14.03.2019, 16:21h
  • Antwort auf #35 von goddamn liberal
  • Wie? Wenn du Barley mit der AfD vergleichst, dann ist Barley aus deiner Sicht "schon mal etwas?"
    Oooh, da sparst du aber sehr mit deinem Lob. Da geht noch mehr, stimmt's?

    Barley ist aus meiner Sicht eine der besten Politikerinnen, die es in Deutschland gibt - auch im Vergleich zu männlichen Politikern. Ich halte sehr viel von ihr und könnte mir zusätzlich vorstellen, wie super es wäre, sie als Bundeskanzlerin erleben zu können.

    Trotzdem ist es erlaubt, zu schreiben, dass diese gesetzliche Verbesserung zu wenig ist für die LSBTTIQ. Das kritisiert nicht sie als Person, sondern ausschließlich das zu-wenig.
    Das kann man aus meinem Kommentar herauslesen, wenn man es denn möchte.

    Aber da du die CDU gewohnt bist, ist mir schon klar, dass du dich mit weniger als dem Mindeststandard zufrieden gibst, und weder "Muh" noch "Mäh" von dir gibst, Mr Goddamn Liberal ;-)
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#38 goddamn liberalAnonym
  • 14.03.2019, 20:47h
  • Antwort auf #37 von Mehr
  • "Aber da du die CDU gewohnt bist, ist mir schon klar, dass du dich mit weniger als dem Mindeststandard zufrieden gibst"

    Ich bin die CDU nicht gewohnt, sondern ich leide darunter, dass diese Mief-Partei in diesem Land durchweg als selbstverständliche Regierungspartei hingenommen wird.

    Die Standards werden bei mir aber nicht in Deutschland gesetzt.
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#39 QuatschMitSenfAnonym
#40 SenfohneQuatschAnonym
#41 TheDadProfil
  • 15.03.2019, 22:28hHannover
  • Antwort auf #34 von Bonifatius49
  • ""Bisher ist der Gesetzentwurf nur vom Justizministerium veröffentlicht und zur Diskussion gestellt.""..

    Ja, das macht man so..
    Denn es ist allgemein üblich..
    Danach wird der Entwurf am Kabinettstisch beraten, und dann im Bundestag zur Beratung und zur Abstimmung gestellt..

    Wo ist jetzt Dein konkretes Problem mit dem Gesetzgebungsverfahren ?

    Das Du schon in einer so frühen Phase der Gesetzgebung davon erfährst, und es nicht erst mit der Dritten Lesung zur Kenntnis nehmen kannst, scheint Dich irgendwie zu überfordern ?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #34 springen »

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