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Kommentare zu:
Barley will Stellung der Regenbogenfamilien stärken


#31 AlexAnonym
  • 14.03.2019, 09:12h
  • Das wird auch höchste Zeit, dass diese diskriminierende Gesetzeslücke endlich geschlossen wird.

    Ich hoffe, dass das spätestens bis zur Sommerpause umgesetzt ist.
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#32 MehrAnonym
  • 14.03.2019, 10:58h
  • Antwort auf #24 von Ingo
  • Darauf möchte ich gerne antworten, wenn du gestattest.

    Die Kommentare sind nicht latent agro, sondern in den Kommentaren ist zu lesen wie es der LSBTTIQ geht. Das sind zwei verschiedene paar Stiefel.

    Selbstverständlich macht Frau Barley keinen großen "Lärm" um die Arbeit, die sie macht. Sie ist hetero und hat die Lebensbedingungen der LSBTTIQ nicht. Sie ist Politikerin und verdient sehr gut.

    Die LSBTTIQ ist überwiegend nicht in der Politik und manche erhalten eine kleine Rente, sind zum Teil erkrankt, oder arbeiten für einen eher niedrigen Lohn. Sie bekommen ständig Aggressionen von homophoben Menschen ab, müssen täglich mit Diskretitierung und Demütigung klar kommen, und leben dauerhaft mit ihren Kräften in der Resilienz. Sie werden entweder diskriminiert oder gemobbt, zum Teil gewalttätig angegriffen.

    Ein Beispiel zur Verdeutlichung:
    Stelle dir vor, du steckst im Sumpf und es zieht dich nach unten. Du brauchst deine ganze Kraft um dich mit deinem Kopf über der Oberfläche zu halten. In der Ferne siehst du eine Person, die dir helfen könnte. Wie reagierst du? Darf ich davon ausgehen, dass du beginnst zu rufen, damit diese Person dich hört und sie zu dir geht um dir zu helfen?
    Nun stelle dir vor, diese Person geht zu dir und sagt: "Seien Sie doch nicht so latent agro," und sie geht an dir vorbei.

    Verstehst du, was ich damit sagen möchte? Es gibt Situationen, wo lauter werden nichts mit Aggression zu tun hat, sondern da "rufen" Menschen sozusagen um Hilfe = sie brauchen dringend Verbesserungen in ihren Lebenssituationen.

    Es geht also nicht um Lärm machen, sondern die LSBTTIQ macht ihre Situation deutlich und das gilt es einerseits zu verstehen und andererseits ernst zu nehmen. Die Suizidrate ist nicht umsonst höher als anderswo.
    Wenn diese Personen dann so manches von der CDU lesen, dann stehen ihnen die Haare zu Berge und die Belastungsgrenze ist am Ende. Was meinst du wieviel Frustrationstoleranz die LSBTTIQ täglich aufbringen muss, um die individuelle Situation ertragen zu können?

    Ein bisschen Einfühlungsvermögen hilft, um zu verstehen, in welcher Situation die LSBTTIQ ist. Wir sind Menschen, keine leblosen Gegenstände.
    Die Reaktionen hier sind alle menschlich und in unserer Situation kann niemand zusätzlich erwarten, dass wir noch still und ohne Emotionen bleiben sollen.

    Emotionen sind ein Teil der Menschen. Sie sind wichtig, um sich ausdrücken zu können. Sie schützen vor Gefahren und halten sogar auf Dauer gesund. Wer seine Emotionen unterdrückt, wird unweigerlich krank: Burnout oder Depression ist die logische Folge daraus.

    Ich denke nicht, dass du das wirklich uns wünschst.
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#33 andreAnonym
  • 14.03.2019, 11:53h
  • Antwort auf #7 von Andreas V
  • Wenn jemand promoviert, bedeutet das noch lange nicht Befähigung, wenn man nur kurz oder überhaupt nicht, den Beruf ausübte und sonst, überwiegend, "Parteisoldat" war. Aber das sind viele Politiker. Aber gut, in anderen Parteien ist man sogar ohne Ausbildung oder mit abgebrochenem Studium, befähigt für hohe Partei oder Regierungsämter. Einer der Gründe, warum ich, seit 89 nur einmal wählen war. Der Kandidat meines Wahlkreises, war zufällig offen schwul, mit Ausbildung und Rechtsanwalt.
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#34 Bonifatius49Anonym
  • 14.03.2019, 12:19h
  • Antwort auf #26 von TheDad
  • @The Dad
    Bisher ist der Gesetzentwurf nur vom Justizministerium veröffentlicht und zur Diskussion gestellt.

    Anstatt den Gesetzentwurf nun als Regierung in den Bundestag einzubrigen und dann im weiteren Gesetzesverfahren Beratungen in den Ausschüssen zu machen, kommt jetzt erst eine weitere "Runde", wo die Verbände, anderen Bundesministerien angeschrieben werden. Das ist "doppeltes Gelaber".

    Der Gesetzentwurf gehört jetzt sofort von der Bundesregierung in den Bundestag eingebracht und dort kann dann beraten werden !!!
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#35 goddamn liberalAnonym
  • 14.03.2019, 13:53h
  • Antwort auf #32 von Mehr
  • "Ein bisschen Einfühlungsvermögen hilft, um zu verstehen, in welcher Situation die LSBTTIQ ist. Wir sind Menschen, keine leblosen Gegenstände. "

    Wohl wahr, wobei mir unsere GegnerInnen wie AKK und Beatrix, die Naziministerenkelin, doch recht leblos und maskenhaft vorkommen.

    Frau Barley ist ein anderer Typ Politikerin.

    Und das ist doch schon mal was!
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#36 SenfohneQuatschAnonym
  • 14.03.2019, 14:03h
  • Antwort auf #32 von Mehr
  • "sie brauchen dringend Verbesserungen in ihren Lebenssituationen"

    Richtig. Aber wenn jemand Verbesserungen auf der rechtlichen Ebene einfordert, bekommt er hier auch noch schnippisch um die Ohren gehauen, dass er angeblich nur ganz persönlich daran schuld ist, wenn er "sich auf schlechte Bedingungen einlässt".
    Da hat jemand wohl die eigenen Belehrungen nicht so ganz verinnerlicht.
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#37 MehrAnonym
  • 14.03.2019, 16:21h
  • Antwort auf #35 von goddamn liberal
  • Wie? Wenn du Barley mit der AfD vergleichst, dann ist Barley aus deiner Sicht "schon mal etwas?"
    Oooh, da sparst du aber sehr mit deinem Lob. Da geht noch mehr, stimmt's?

    Barley ist aus meiner Sicht eine der besten Politikerinnen, die es in Deutschland gibt - auch im Vergleich zu männlichen Politikern. Ich halte sehr viel von ihr und könnte mir zusätzlich vorstellen, wie super es wäre, sie als Bundeskanzlerin erleben zu können.

    Trotzdem ist es erlaubt, zu schreiben, dass diese gesetzliche Verbesserung zu wenig ist für die LSBTTIQ. Das kritisiert nicht sie als Person, sondern ausschließlich das zu-wenig.
    Das kann man aus meinem Kommentar herauslesen, wenn man es denn möchte.

    Aber da du die CDU gewohnt bist, ist mir schon klar, dass du dich mit weniger als dem Mindeststandard zufrieden gibst, und weder "Muh" noch "Mäh" von dir gibst, Mr Goddamn Liberal ;-)
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#38 goddamn liberalAnonym
  • 14.03.2019, 20:47h
  • Antwort auf #37 von Mehr
  • "Aber da du die CDU gewohnt bist, ist mir schon klar, dass du dich mit weniger als dem Mindeststandard zufrieden gibst"

    Ich bin die CDU nicht gewohnt, sondern ich leide darunter, dass diese Mief-Partei in diesem Land durchweg als selbstverständliche Regierungspartei hingenommen wird.

    Die Standards werden bei mir aber nicht in Deutschland gesetzt.
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#39 QuatschMitSenfAnonym
#40 SenfohneQuatschAnonym

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