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Kommentare zu:
Kirche lässt sich Zeit mit Segen für Lesben und Schwule


#1 Sven100Anonym
#2 LotiAnonym
  • 14.03.2019, 09:51h
  • Die wollen doch nicht ihre Schäfchen nun völlig verunsichern. Ablenken von den wahren Problemen dieser Religioten nenne ich das.
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#3 Religiotenfascho-WatchAnonym
#4 JadugharProfil
#5 LarsAnonym
#6 Homonklin44Profil
  • 14.03.2019, 17:01hTauroa Point
  • Können die ja machen, wie sie wollen, die das brauchen.
    Eine vor dem Standesamt geschlossene Ehe dürfte das nicht minderwertig stellen können.

    Aber kann mal einer in verständlichen Worten erzählen, was das mit der 'Segnung' überhaupt bringen soll? Macht das diese Paare +10 Punkte mehr wert auf der evangelischen Qualitätsskala für Würde oder so?
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#7 Bonifatius49Anonym
  • 14.03.2019, 20:42h
  • Antwort auf #1 von Sven100
  • Das haben Sie gut und richtig nochmal dargestellt, Sven100.

    Lobenswert das auch in der lutherischen EKD Landeskirche in Bayern öffentliche Segnungsgottesdienste kirchenrechtlich erlaubt wurden. Gut das im Herbst diesen Jahres die liturgische Handreichung veröffentlicht wird.
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#8 LarsAnonym
  • 14.03.2019, 20:43h
  • Antwort auf #6 von Homonklin44
  • Eine Segnung (egal ob Partnerschafts- oder Ehesegnung) ist eigentlich kein Orden oder Abzeichen, was den eigenen Wert irgendwie erhöhen soll. In der Praxis spielt das natürlich eine Rolle, (irgendwo habe ich mal einen Schwulen sehr schön sagen hören: "Ich glaube nicht an die Ehe, aber an die Hochzeit, weil es die einzige Gelegenheit ist, wo alle Bekannten und Verwandten nur deshalb hinkommen, um zu sehen, wie schön man ist.")

    Auch wenn das gar nicht so falsch ist,
    gibt es meines Erachtens gibt es auch folgende, eher spirituelle Beweggründe, die Verbindung mit einem anderen Menschen "segnen" zu lassen:

    - Die Segnung stellt durch ihre Öffentlichkeit klar, mit wem und in welcher Form man seine Beziehung führt. (und erhöht wie jedes öffentliche Versprechen bewusst die Hürde, es sich einfach anders zu überlegen)
    - Die Kirche oder Gemeinde stellt durch ihre Zeugenschaft klar, dass sie dieses Beziehungsvorhaben grundsätzlich und solidarisch unterstützt.
    - Das dem Segen vorausgehende Versprechen schafft, ähnlich wie ein weltlicher Eid - größtmöglichste Verbindlichkeit beim Übernehmen von Rechten und Pflichten. Anders als beim Ehevertrag vor dem Standesamt stehen hier die emotionalen und psychologischen Aspekte im Vordergrund.
    - Anders als beim rein weltlichen Eid bringt die Bitte um den Segen aber zum Ausdruck, dass man diese Aufgabe nicht immer allein perfekt bewältigen kann. Man erhofft sich ein gutes Gelingen.
    - Der Segen selber ist also im Grunde eine von der jeweiligen (Werte-)gemeinschaft ausgesprochene Bitte und weder ein Gütesiegel noch eine Garantie, dass die Partnerschaft in dieser Form gelingt. (Es heißt ja nicht: Der Herr segne-t dich, sondern er segn-e dich.)
    - Eine Segnung hebt durch ihren festlichen Charakter den Tag derPartnerschaftsschließung (bzw. der Ehe) aus der Sphäre des Alltäglichen heraus. Durch die religiösen Rituale wird klar gemacht, dass es nicht einfach eine nette Party ist, sondern dass ein zentrales Ereignis im Leben gefeiert werden soll.
    - Die Segnung schafft den jeweiligen Angehörigen unter Umständen auch eine Möglichkeit, sich "verwandt" zu fühlen. Hierin besteht eigentlich der größte Unterschied zwischen Ehe und bloßer Partnerschaft und in der "Co-Homosexualität" der Angehörigen und der Gemeinde liegt wohl auch die größte Hürde beim Umsetzen der Vorhaben.

    Fazit: Politisch ist es nachvollziehbar, warum es bei der Ehe für alle oft um Statusfragen geht, aber eigentlich geht es am Kern (Klärung von Beziehungsfragen, auch zwischen Gemeinde und Paar) vorbei.
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#9 TheDadProfil
  • 15.03.2019, 22:41hHannover
  • Antwort auf #5 von Lars
  • ""Immer dieses kollektiv vereinnahmende "Wir" ...""..

    Interessanterweise stört Dich diese Vereinnahmung an vielen anderen Stellen überhaupt nicht..

    Und auch hier vereinahmst Du Andere, denn auch Du maßt Dir an in Namen dieser Anderen die Forderung zu formulieren, sie müßten das Recht haben dies selbst zu entscheiden..

    Nobel..
    Blöderweise wird den Schwulen und Lesbischen Paaren dann diese "Entscheidungsfreiheit" gar nicht erst gewährt..

    Isn't it quite absurd..
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#10 TheDadProfil
  • 15.03.2019, 22:47hHannover
  • Antwort auf #8 von Lars
  • ""Auch wenn das gar nicht so falsch ist,
    gibt es meines Erachtens gibt es auch folgende, eher spirituelle Beweggründe, die Verbindung mit einem anderen Menschen "segnen" zu lassen:""

    (nachfolgende Auflistung)..

    Wahnsinn..
    Die Zierrasen-Verordnung des Örtlichen Kleingarten-Verbandes könnte nicht romantischer daherkommen..
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#11 LarsAnonym
  • 16.03.2019, 12:45h
  • Antwort auf #9 von TheDad
  • "Und auch hier vereinahmst Du Andere, denn auch Du maßt Dir an in Namen dieser Anderen die Forderung zu formulieren, sie müßten das Recht haben dies selbst zu entscheiden.."

    Typischer Fall von "stille Post".

    Kirchenmitglieder haben schon jetzt das Recht zu entscheiden, ob sie in ihrer Kirche / Gemeinde bleiben wollen, um ihre Rechte in ihrem Tempo und nach ihren Vorstellungen zu vertreten und zu erkämpfen, oder ob sie diese Gemeinschaft verlassen wollen.

    In diesen Kommentarspalten herrscht ein Klima, in dem katholische queere Kirchenmitglieder gar nicht das Wort ergreifen, vermutlich, weil ihre Beweggründe und Konflikte hier von den meisten nicht nachvollzogen werden können.
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#12 SaftlarschAnonym
  • 18.03.2019, 10:50h
  • Antwort auf #11 von Lars
  • Larsch versucht ein Fazit: "Politisch ist es nachvollziehbar, warum es bei der Ehe für alle oft um Statusfragen geht, aber eigentlich geht es am Kern (Klärung von Beziehungsfragen, auch zwischen Gemeinde und Paar) vorbei."

    Bauernschlau formuliert. Wie dummdreist und unverschämt willst du dich noch aufführen?

    Bei der Aufhebung des Eheverbots für Schwule und Lesben geht es selbstverständlich nicht um "Statusfragen", sondern um das Verhältnis von zwei Privatmenschen zum Staat!

    Die von dir angesprochenen Beziehungsfragen sind ggf. von Paartherapeuten zu klären, nicht von "gläubigen" Ideologen und Funktionären, zumal solche Katholenpfaffen keinen Schimmer von ehrlicher Partnerschaft haben.
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#13 Saftlarsch IIAnonym
  • 18.03.2019, 10:53h
  • Antwort auf #11 von Lars
  • Das von dir bekrittelte "Klima" haben vor allem katholische Religioten selbst zu verantworten, da sie ihre und unsere Henker alimentieren und bespeicheln.

    Im Übrigen gibt es vermutlich hier so gut wie keine echten Gläubigen nach der Ideologie der Katholiban.
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#14 Tante BröseliseAnonym
  • 18.03.2019, 10:59h
  • Antwort auf #11 von Lars
  • Selbstverständlich haben Kirchenmitglieder das Recht, selbst zu entscheiden, ob sie drinbleiben und sich mitschuldig machen oder Rückgrat zeigen und austreten. Sie müssen aber, so wie du hier, selbstverständlich die Reaktionen ertragen, wenn sie sich entscheiden, Mittäter zu bleiben.
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#15 TheDadProfil
  • 18.03.2019, 19:45hHannover
  • Antwort auf #11 von Lars
  • ""Immer dieses kollektiv vereinnahmende "Wir" ... Ob jemand einen Segen, eine kirchliche Trauung oder spirituelle Begleitung braucht oder nicht, haben nicht andere zu entscheiden. Das müssen die Betreffenden schon unter sich aushandeln.""..

    Und was dann durch die Stille Post daraus wird :

    ""Kirchenmitglieder haben schon jetzt das Recht zu entscheiden, ob sie in ihrer Kirche / Gemeinde bleiben wollen, um ihre Rechte in ihrem Tempo und nach ihren Vorstellungen zu vertreten und zu erkämpfen, oder ob sie diese Gemeinschaft verlassen wollen.""..

    Aha..
    Wer also keinen Zugang zu solchen "Segnungen" erhält kann ja immer noch austreten..

    Wieso müßen sich LGBTTIQ*-Menschen ihre Rechte in den "Kirchen und Gemeinden" eigentlich erst erkämpfen ?

    Vor dem Hintergrund das sich die "Evangelische Kirche Bayern" im Gegensatz zu anderen "Landeskirchen" weigert sich damit offensiv zu befassen, müssen dann wohl sämtliche LGBTTIQ*-Menschen austreten..

    ""In diesen Kommentarspalten herrscht ein Klima, in dem katholische queere Kirchenmitglieder gar nicht das Wort ergreifen, vermutlich, weil ihre Beweggründe und Konflikte hier von den meisten nicht nachvollzogen werden können.""..

    Äh ?
    Es geht hier um die "Evangelische Kirche Bayern"..

    Dein Kommentar kommt damit also ebenso unwirklich daher wie der von Ministerin Klöckner, die zur Zucker-Ampel in Lebensmitteln befragt, am Ende ihres Satzes bei
    "Salz in Backwaren"
    landet !
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#16 TheDadProfil
  • 18.03.2019, 19:50hHannover
  • Antwort auf #12 von Saftlarsch
  • ""Die von dir angesprochenen Beziehungsfragen""..

    Nee, das ist hier was anderes :

    ""(Klärung von Beziehungsfragen, auch zwischen Gemeinde und Paar)""..

    Gemeint ist damit der Umgang zwischen "Gemeinde", Priester und Paar, und damit die Frage ob man sich als "Herr Pfarrer" und als "Ehepaar Meier" anspricht, oder der Pfaffe sich das Recht vorbehält das Paar auch dann noch als "eigentlich inexistent" zu betrachten..
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#17 LarsAnonym
  • 18.03.2019, 20:01h
  • Antwort auf #14 von Tante Bröselise
  • " Sie müssen aber, so wie du hier, selbstverständlich die Reaktionen ertragen, wenn sie sich entscheiden, Mittäter zu bleiben."

    Ich bin eigentlich fein raus, weil ich nie Mitglied der katholischen Kirche war.

    Ich gucke ganz gern mal über meinen Tellerand und deshalb interessiert mich sowohl die Situation von queeren Aktivisten in diesem Forum wie die Situation von queeren Katholiken.

    Insbesondere finde ich interessant, wann und wie sich queere Spiritualität äußert, und welche (diversen) Formen Paare dafür finden, um das auszudrücken.
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#18 Homonklin44Profil
  • 19.03.2019, 07:47hTauroa Point
  • Antwort auf #8 von Lars
  • Danke Dir auch für die ausführliche Erklärung.

    Wo ist da dann der Unterschied zu einer Trauung, die doch ebendiese Dinge verdient und in sich trägt, oder weshalb wird diese gleichgeschlechtlich Heiratenden immer noch oft verwehrt, wenn Segnungen auch bei Ehen stattfinden?

    Welchen Anspruch hat eine "Gemeinde" an eine Eheschließung, die zwei konsensuell Liebende beschließen, zu haben?
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#19 TheDadProfil
  • 19.03.2019, 11:33hHannover
  • Antwort auf #17 von Lars
  • ""Ich gucke ganz gern mal über meinen Tellerand und deshalb interessiert mich sowohl die Situation von queeren Aktivisten in diesem Forum wie die Situation von queeren Katholiken.""..

    Es geht immer noch um die "Evangelische Kirche Bayern" !

    Was soll also hier die Ablenkung auf die "Katholiken" ?
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#20 RealiterAnonym
#21 Religioten-WatchAnonym
  • 19.03.2019, 13:04h
  • Antwort auf #19 von TheDad
  • Es ist nebensächlich, um welche Religions-Unter-Ideologie es hier geht, weil die Liste der homophoben Religionen lang ist und ihre Homophobie ganz überwiegend die gleichen Wurzeln hat. Es ist richtig, diese Religiotengruppen als ein Gesamtübel zu betrachten.
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#22 LarsAnonym
  • 19.03.2019, 17:22h
  • Antwort auf #18 von Homonklin44
  • Ich kenne unterschiedliche Arten, wie gleichgeschlechtliche Paare ihren jeweiligen Partner / Partnerin bezeichnen. (Und diese Bezeichnungen haben sich übrigens auch gewandelt.)

    Manche Schwule sagen z.B. zu ihrem Partner "Lover", "Freund"/ "Boyfriend" , manche sagen "Partner" , manche sagen "(Lebens)gefährte" und andere - und das immer öfter -sagen schlicht "mein Mann".

    Zu sagen "mein Mann" / "meine Frau", entspricht in etwa dem, was eine Trauung vermittelt, während die anderen Bezeichnungen etwas widerspiegeln, wofür eine Segnung in irgendeiner Form angemessen wäre. (und wenn es - bei Lovern - nur darin besteht, dass jemand zu einer Liebesbeziehung ganz profan sprichwörtlich "seinen Segen dazu" gibt.

    Es braucht diesen Segen nicht, aber es ist natürlich angenehm und stärkend und hilfreich, wenn sich andere mit einem solidarisch zeigen.

    Die Gemeinde ist insofern involviert, als dass sie wirklich verstehen muss, was das Paar eigentlich zum Ausdruck bringen möchte. Außerdem entstehen ja durch Trauungen auch neue Verwandschaftsverhältnisse zwischen den Angehörigen des Brautpaars.

    Insofern ist der DIskussionsprozess auch eine Chance, darüber nachzudenken, was auch die Heteroehe eigentlich. bedeutet und bedeuten soll.

    Ich bin aber insbesondere skeptisch, ob die katholische Kirche das hinkriegt, denn dort gibt es ja auch bei der Heteroehe schon schwerwiegende Probleme (Wiedervereheiratung von Geschiedenen).
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#23 TheDadProfil
  • 19.03.2019, 22:00hHannover
  • Antwort auf #21 von Religioten-Watch
  • Das stelle ich ja nicht in Abrede..

    Doch wenn Jemand von sich behauptet

    ""Ich bin eigentlich fein raus, weil ich nie Mitglied der katholischen Kirche war.""

    und es doch um die Evangelen geht, dann stinkt das nach Derailing, vor allem wenn der Tellerrand so hoch ist, daß man die eigenen Schieflagen in der eigenen "Religions-Unter-Ideologie" gar nicht mehr wahrnimmt..
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#24 TheDadProfil
  • 19.03.2019, 22:04hHannover
  • Antwort auf #22 von Lars
  • ""Ich bin aber insbesondere skeptisch, ob die katholische Kirche das hinkriegt,""..

    Und immer noch wird von der Thematik abgelenkt, denn hier stellt sich die Frage, wieso die "Evangelische Kirche Bayern" das nicht hinkriegen WILL !

    ""denn dort gibt es ja auch bei der Heteroehe schon schwerwiegende Probleme (Wiedervereheiratung von Geschiedenen).""..

    Die "Katholische Kirche" sucht nach Auswegen aus Problemen, die man ohne diese "Katholische Kirche" gar nicht hat !

    Denn keine Sau interessiert sich dafür, wie oft eine Partnerschaft schiefgehen kann..
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#25 LarsAnonym
#26 RealiterAnonym
#27 RealiterAnonym
#28 Homonklin44Profil
  • 20.03.2019, 09:13hTauroa Point
  • Antwort auf #22 von Lars
  • Ich glaube auch nicht, dass die Katholischen das in absehbarer Zeit gebacken bekommen. Da finden nun ja die geringsten Fortschritte im Atemzug eines Jahrtausends statt, sozusagen. Früher konnten etwa Ehen auch annulliert werden, wenn daraus keine Kinder hervor kamen. Das muss man zugunsten kinderlos Bleibender irgendwann beendet haben. Beatrix von Storch oder Angela Merkel ( die ist zwar evangelisch) würden ansonsten illegal in Ehe leben.

    Man würde also gläubige Leute verkehrt anreden, wenn man aus Selbstverständnis heraus "Dein Ehemann" sagt, oder "Gatte/Gattin", wenn die nur "ihren Lover/Freund" sehen?
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#29 LarsAnonym
  • 20.03.2019, 18:02h
  • Antwort auf #28 von Homonklin44
  • "Man würde also gläubige Leute verkehrt anreden, wenn man aus Selbstverständnis heraus "Dein Ehemann" sagt, oder "Gatte/Gattin", wenn die nur "ihren Lover/Freund" sehen?"

    Ich denke, dass ist alles im Fluss. Ich vermute, dass jemand, der sich kirchlich trauen lässt, schon die Idee damit ausdrückt: "Das ist mein Mann", während jemand, der sich segnen lässt oder diese Form bevorzugt, vielleicht eher die Idee ausdrückt: "Das ist mein Partner / Gefährte."

    Aber das ist nur meine subjektive Sichtweise und es gilt vielleicht auch eher für die ältere Generation, für die eine klassische Ehe oft nicht einmal vorstellbar weil unrealistisch war. - ich weiß nicht, wie das in den Gemeinden diskutiert wurde und wird und leider erfahre ich darüber hier auch nichts genaueres.

    Solche Begriffsverschiebungen gibt es übrigens auch unabhängig vom queeren Kontext. Früher hätte man eine ältere unverheiratete Frau beleidigt, wenn man sie nicht mit "Fräulein" angeredet hätte - heute ist das Gegenteil der Fall.
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#30 TheDadProfil
  • 20.03.2019, 22:04hHannover
  • Antwort auf #29 von Lars
  • ""Ich denke, dass ist alles im Fluss. Ich vermute, dass jemand, der sich kirchlich trauen lässt, schon die Idee damit ausdrückt: "Das ist mein Mann", während jemand, der sich segnen lässt oder diese Form bevorzugt, vielleicht eher die Idee ausdrückt: "Das ist mein Partner / Gefährte." ""..

    Wie absurd !

    Denn keines der Paare läßt sich "freiwillig" segnen, wenn die Möglichkeit einer Hochzeit gegeben WÄRE !

    Exakt die gibt es hier nicht !

    Und so gibt es auch diesen Unterschied der angeführten "Ideen" !

    Hier verweigert die "Evangelische Kirche Bayern" alles was den Namen "Kirchliche Trauung" verdient, und Du faselst hier von unterschiedlichen Ideen die von den paaren ausgehen würden !

    Wie lange willst Du diese Paare eigentlich noch beleidigen ?
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#31 LarsAnonym
#32 TheDadProfil
  • 21.03.2019, 11:16hHannover
  • Antwort auf #31 von Lars
  • ""Die Paare können sich hier selbst zu Wort melden.""..

    Und Du denkst es gäbe Paare die sich von den Vorgaben die ihre Landeskirchen machen irgendwie "überzeugen" ließen, und dann freiwillig auf eine Trauung verzichteten, wo sie doch auf eine Hochzeit träumen ?

    Also ungefähr so, als wenn Leute die Ehe-Öffnung ablehnen, weil die ELP ja schon genug sei ?

    Merkst Du eigentlich welchem Unsinn Du hier das Wort redest ?

    Die Verwendung von Bezeichnungen wie "mein Mann" oder "mein Partner / Gefährte" folgt der Situation des Gespräches, und hat mit der herbeiphantasierten freiwilligen Selbstunterdrückung aus Deinen Ideen rein gar nichts zu tun !

    Es gab hier in der BRD vor noch 60 Jahren das Verbot nach dem "Katholiken" keine "Evangelen" heiraten durften, es sei denn der/die "Evangelische" Partner*in trat zum "Katholizismus" über..

    Die "Argumente" mit denen solche "Kirchen" heute Trauungen verhindern sind immer noch die gleichen wie damals..

    Und dann gibt es Leute wie Dich, die "denken" die seien doch nachvollziehbar..
    Schlimmer noch unterstellen sie den Paaren, sie gingen sogar von diesen selbst aus..

    Perfider kann man eigentlich eine Täter-Opfer-Umkehr gar nicht mehr formulieren..
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