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Kommentare zu:
Katholische Kirche: Homosexuelle "sind der europäischen Zivilisation fremd"


#21 FelixAnonym
#22 Alice
  • 14.03.2019, 20:05h
  • Die Christen waren der europäischen Zivilisation fremd!
    Sie verkaufen den Leuten Freundlichkeit und Verständnis und Nächstenliebe und noch mehr bis sie so einflussreich wurden, dass sie es nicht mehr nötig hatten.
    Sie nannten es Heidenmission, mit den Begriffen der Nazis gesprochen dürften Teile der Umsetzung dieser Heidenmission der Bedeutung von Endlösung entsprochen haben.
    Doch nachdem sie die Europäer*innen, die keine Christen sein wollten, ausgelöscht hatten (vom Kind bis zu den Alten), waren sie noch lange nicht fertig.
    Sie verboten die Verwendung von Heilpflanzen durch Kundige und verschuldeten so unzählig viele Tote.
    Sie erfanden Hexen, Satansrieten und vieles mehr um so viele Generationen zu unterdrücken durch Angst, Folter, Strafe und allerlei Gehirnwäschen.
    Sie richteten sich gegeneinander, evangelische Christen gegen katholische Christen, und beiden Teilen stand angeblich der selbe Gott zur Seite.
    Sie schützten nicht einmal die Menschen der Religion aus der sie hervor gingen, sie mobbten, töteten, folterten auch jüdische Europäer*innen, trafen Abmachungen mit den Nazis.
    Sie zogen in alle Welt, sie nannten es jetzt Missionieren, doch die Methoden waren die der Heidenmission.
    Sie zerstörten weltweit (Hoch)-Kulturen, nahmen den Menschen ihre Identität, ihre Würde, ihre Zukunft, sie bereiteten den Weg zur massenhaften Versklavung und ließen es sich von ganz oben absegnen. Sie verfolgten und töteten "Irrgläubige" (Ketzer), das waren alle die ihnen nicht in den Kram passten, je nach Situation und Laune.
    Vergessen wie es den meisten Europäern unter Herzögen, Fürsten, Königen und Kaisern ging? Hunger, Armut, Krankheit, ausgeliefert der Willkür der Herrschenden, in unsinnige Kriege geschickt. Man verkündete, das sei deren Gottes Idee, eine "natürliche" Ordnung. Nichts daran war und ist natürlich.
    Sie unterdrückten, und tun es noch heute, uns Frauen. Wir sind in ihren Augen Trägerinnen und Schuldige an deren "Sündenfall". Wir sind die "Unreinen" insbesondere an gewissen Tagen. Sie versuchen immer noch über unseren Körper zu bestimmen.
    DAS ist nicht Europa und sollte es auch nie sein!!
    WIR tragen einen Namen einer griechischen Göttin. Als sie diesen Kontinent betrat, so die Legende, benannte man ihn nach ihr.
    Unsere Fahne ist Blau mit Sternen.
    Religionen können Teil von Europa sein, aber keiner dieser Teile hat alleinigen Anspruch auf Europa.
    Europa, so wie es ist, wäre es nicht ohne z.B. jüdische und arabische Einflüsse. Die Christen haben, obwohl zahlreich und einflussreich, erstaunlich wenig zur europäischen Entwicklung beigetragen. Die Schriftzeichen, die wir in Europa zu meist verwenden sind lateinisch, arabisch und kyrillisch.
    Die Geschichte zeigt, dass Homosexualität - männliche wie weibliche, Bisexualität, Transsexualität und die anderen queeren "Spielarten" in allen Kulturen, lange vor dem Christentum, vorkamen und vorkommen. Sie sind offenbar fester Bestandteil der Menschheit.
    Nicht nur die Christen behaupten, dass ihr Gott diese Menschheit "gemacht" hat.
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#23 SmalllAnonym
  • 14.03.2019, 20:19h
  • Missbrauch durch katholische Priester ist weltweit Thema.... Außer in Polen, da hört man nichts...... Ich hatte vor einiger Zeit mal was mit einem schwulen polnischem Mann, der nach Deutschland geflüchtet war. Er berichtete, dass das in der polnischen Geaellschaft immer noch totgeschschwiegen wird...... Der Herr Pfarrer..... Das ist immer noch eini heilige Figur..... Unglaublich aber wohl wahr....
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#24 Bonifatius49Anonym
  • 14.03.2019, 20:35h
  • Antwort auf #21 von Felix
  • In der Tat in Polen ist derzeit ein Kulturkampf in Bezug auf LSBTI Rechte in vollem Gänge.

    Es gibt in der EU nur "noch" sechs Länder, die keine staatliche Anerkennung homosexueller Paare haben (Lettland, Litauen, Polen, Slowakei, Rumänien und Bulgarien).

    Von diesen sechs Ländern sind mit Litauen und Polen nur zwei katholisch-römisch geprägt.

    Während sich in den USA mit Gregory Greiten in Milwaukee oder in Deutschland mit Bernd Mönkebüscher die ersten Priester öffentlich als schwul outen und dabei Rückendeckung von ihren Bischöfen und jeweiligen Regens der Katholischen Priesterseminaren haben, ist dies in Polen anders. Ein erheblicher Anteil der Katholischen Kleriker ist schwul, aber sie wagen es nicht, sich in Polen oder Drittweltstaaten in Afrika oder in Asien zu outen.

    Ein politischer Wandel ist dringend in Polen nötig. Ob dies in Polen erreicht wird, ist offen.
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#25 lindener1966Profil
  • 14.03.2019, 20:40hHannover
  • ....."sind der europäischen Kultur wesensfremd"
    das ist der erste Schritt zum Wunsch nach Auslöschung und "Ausmerzung". Hier zeigt sich, dass ein fundamentales Religionsverständnis nur eine andere Form des Faschismus ist, die auf Abwertung des "Anderen" (und Homosexualität ist bei allen totalitären Ideologien immer der Inbegriff des "Anderen" schlechthin) und damit Erhöhung des "Selbst" basieren. Lediglich mit einem Kreuz als Symbol statt dem Hakenkreuz. Im Gegensatz dazu muss eine echte Demokratie IMMER zur vollen Anerkennung und Integration von LGBTQ+ führen, sonst ist es keine Demokratie. Ich erwähne hier nochmals eine Aussage der Fundamental-Katholikin Gabriele Kuby, die in einem Interview sagte ("Gabriele Kuby über christliche Prinzipien des politischen Kampfes", kann man bei Youtube sehen), dass eine Regierungsform nur dann "gut" sei, wenn sie entsprechend der Bibel handelt. Das könne auch eine Diktatur oder Autokratie sein...." Dem ist wohl nichts mehr hinzuzufügen.
    Ich empfehle auch das Buch von Chris Hedges: "American Fascists: The Christian Right and the War on America"
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#26 lindener1966Profil
  • 14.03.2019, 21:02hHannover
  • ....nicht zur europäischen Zivilisation". Die Leute vergessen ganz, dass zur Europäischen Kultur auch das antike Griechenland gehört. Auch wenn es den Begriff der Homosexualität noch nicht gab, so wird doch deutlich, dass es ein Bewusstsein darüber gab, dass gleichgeschlechtliches Begehren zum Mensch-Sein dazugehört. Die antike Götterwelt war voll davon.
    Das Christentum hat zwar versucht, dieses Bewusstsein auszulöschen, aber es war nie verschwunden, weil diese Gedanken in Form von Texten und Bildern einfach in der Welt waren. Ohne diese wäre eine moderne Emanzipationsbewegung in Europa wohl nie entstanden.
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#27 ErdbeerkucheAnonym
  • 14.03.2019, 21:10h
  • Antwort auf #18 von Svetlana L
  • Ja natürlich, und eine super widersprüchliche noch dazu!
    Allein wen gesagt wird Gott sei alles und habe uns geschaffen ist das schon ein Widerspruch. Nämlich, wenn Gott alles wäre, wäre er gut, nett, friedliebend usw. allerdings wäre er auf der anderen Seite abgrundtief böse und schrecklich wodurch ein innerer Zwist entstehen würde und er nicht dazu imstande wäre irgendwas zu tun. Und dann gibt es auch noch Satan. Scheinbar hat Satan alles geschaffen.
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#28 lindener1966Profil
#29 lindener1966Profil
#30 Gerlinde24Ehemaliges Profil
  • 15.03.2019, 05:07h
  • Homosexualität in der europäischen Zivilisation völlig fremd? Haben die alle im Geschichtsunterricht gepennt? Gerade in Europa war in der Antike Homosexualität weit verbreitet, oder zählen Griechenland, Italien und Großbritannien, um nur einige Beispiele zu nennen, nicht zur "europäischen Zivilisation"?
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