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Kommentare zu:
US-Militär: Trans-Verbot tritt am 12. April in Kraft


#41 feli491Anonym
  • 17.03.2019, 20:06h
  • Antwort auf #39 von Klaus Leberhartingen
  • Klar, Duden hat auch totaaaaal die Definitionshoheit hier... Besonders zu einem Wort, das im englischen Sprachraum geprägt wurde...

    "Wenn der Stern ein Platzhalter für beliebige Worte wäre, und kein Gendergap, dann könnte "Trans*" auch Transager bedeuten, oder?"
    Dass das da nicht zugehört, sollte allen klar sein, die klar denken können. Es geht bei trans* aber um Geschlecht, und das ist allen Menschen klar, die klar denken können. Dass du das Argument jetzt anwendest, um mir einen Strick draus zu drehen, war zu erwarten. Aber da du ja ein großer Fan von Wörterbüchern zu sein scheinst:

    www.merriam-webster.com/dictionary/trans

    Und es ist eben schwachsinnig, das Körperliche vom Inneren, dem Gefühlten und Wahrgenommenen zu trennen, und somit auch alles nur auf das Körperliche zu reduzieren.
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#42 widerspruchAnonym
  • 17.03.2019, 20:13h
  • Antwort auf #40 von feli491
  • "Ist das hier also eine typische "trans Frauen gegen (ich berücksichtige mal seine persönlich bevorzugte Bezeichnung) transsexuellen Mann" Diskussion?"

    Aua! Du kannst ja richtig böse sein. :-)) Klar darling, das Thema lautete von Anfang an "Emanzipation". Männer schätzen das in der Mehrzahl nicht.

    Und emanzipierte Transfrauen werden noch weniger geschätzt, wenn sie es sind.

    Wie ich bereits schrieb: Wenn sie keine armen Dinger oder hilflose Mündel sind, werden sie als gefährlich wahrgenommen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #40 springen »
#43 never_againAnonym
  • 17.03.2019, 22:07h
  • Was für eine Inszenierung hier.
    Wer hier wirklich Trans* ist, wird ziemlich deutlich, und auch wer nicht Trans* ist.

    Einfach wieder zum Thema des Artikels zurück kehren anstatt hier Selbstgespräche zu führen - es ist gähnend langweilig.

    Und falls es jemand noch nicht verstanden hat: ich lasse mir nichts überstülpen. Weder lasse ich mich zu was zwingen, noch muss ich toll finden, wenn mir jemand hinterher rennt, wenn es mehrmals klare Ansagen gab.
    Da helfen kein "Clownsgesicht" und auch keine außergewöhnlichen Nachrichten.
  • Antworten » | Direktlink »
#44 never_againAnonym
  • 17.03.2019, 22:20h
  • Antwort auf #18 von Gerlinde24
  • Na ja, McCain war lange gegen LGBT, aber er entwickelte sich im Laufe der Zeit, so dass ich ein Auge zudrücken kann.

    Bei Orrin Hatch sehe ich allerdings gar nicht, weshalb er aufrichtig sein sollte.
    Er hatte fragwürdige Standpunkte und weshalb er die Presidential Medal of Freedom erhielt, das frage ich mich ebenfalls.

    Aufrichtig war für mich Abraham Lincoln - er überragt auch heute noch alle.
    Und dann die beiden Demokraten Obama und Hillary Clinton.
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#45 never_againAnonym
  • 17.03.2019, 22:33h
  • Antwort auf #20 von Anonyma
  • Anscheinend hast du gar nicht verstanden, was gemeint war.

    So wie ich das im Kommentar lese, ist es durchaus ein Leiden, wenn man einen Körper hat, der nicht zur charakterlichen Identität passt. Das ist ja die Voraussetzung dafür, dass Trans* sich überhaupt eine Operation antun. Das ist ja kein Spaßfaktor, sondern Operation tut weh. Vor allem an den Stellen, die bei Trans* operiert werden.

    Und dann gibt es noch das Leiden aufgrund der Unsichtbarkeit, der starken Diskriminierung, der Ausgrenzung, und: dass sie am wenigsten Chancen auf eine Beziehung haben.

    Und nun kommst du - ein nicht Trans* - und möchtest den Trans* vorschreiben, was sie empfinden und wie sie denken sollen.

    Das musst du ihnen selbst überlassen, da sie betroffen sind und nicht du!

    Im Übrigen bin ich immer noch dafür, dass hier Trans* zum Reden kommen und keine scheinheiligen Besserwisser.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #20 springen »
#46 AnonymaAnonym
  • 18.03.2019, 01:57h
  • Antwort auf #45 von never_again
  • "Anscheinend hast du gar nicht verstanden, was gemeint war."

    Doch, ich verstehe sehr gut, was gemeint war. Es stand ja auch sehr deutlich da: trans(sexuelle/idente/gender/etcpp.) Menschen leiden sowohl unter einer "Genderidentitätsdysphoria" als auch unter einer "Genderidentitätsstörung". Und ich sag's jetzt einfach mal ganz unmissverständlich: Ich (übrigens selbst zur Zielgruppe dieser psychiatrischen Pseudofirlefanzdiagnosen gehörend) kann diesen Scheiss nicht mehr hören, habe von Leidensdrucknarrativen, Imfalschenkörpergeborenmärchen und der gesamten damit assoziierten "Cis"-Mythologie über "Trans", sowie auch von der daraus resultierenden Pseudomitleidsorgie die Nase einfach nur noch gestrichen voll. Ich kann's auch einfach nichtmehr mitansehen, wenn sich Menschen selbst diesen psychiatrischen Bullshit überstülpen und sich so ihr Leben, vor allem aber ihre Lebensfreude versauen. Und ja, da werde ich dann manchmal tatsächlich ein bisschen "besserwisserisch" (ich nenne das eher stinksauer), wenn ich mich zum gefühlt einemillionundzehntenmal damit konfrontiert sehe, dass diese pervertierte Tragödie nach all den vielen Jahrzehnten noch immer nicht enden will. Das ist wie "Groundhog Day - Extended Edition" in Endlosschleife (also irgendwie doppelt endlos, falls Du folgen kannst).

    Aber sei ganz unbesorgt, Deiner Aufforderung hier:

    "Das musst du ihnen selbst überlassen, da sie betroffen sind und nicht du!"

    werde ich ganz brav Folge leisten, OBWOHL ich selbst "betroffen" bin, denn hier in Deutschland wird sich eh nix ändern und ich will auch wirklich niemanden dabei stören, mal so richtig schön aus voller Überzeugung "dysphorisch" zu sein.

    Allerherzlichste Grüße,

    Die scheinheilige Besserwisserin
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#47 feli491Anonym
#48 feli491Anonym
  • 18.03.2019, 08:08h
  • Antwort auf #45 von never_again
  • "Und nun kommst du - ein nicht Trans* - und möchtest den Trans* vorschreiben, was sie empfinden und wie sie denken sollen."

    Anders herum wird ein Schuh draus: wenn Menschen vorschreiben, dass man unbedingt Dysphorie, also ein Leiden empfinden MUSS, um trans* zu sein - da wird vorgeschrieben, was trans* Menschen zu empfinden und zu denken haben.

    Wohingegen die Position "manche trans* Menschen empfinden vielleicht ein Leiden/ Dysphorie, aber andere erleben ihr trans*-Sein auf andere Weise niemandem etwas "überstülpt". Und ob Menschen sich einer Hormonbehandlung und/oder Operationen unterziehen lassen, das werden sie selbst schon sorgfältig abwägen. Da gibt es auch genügend Menschen, die ein "Leiden" empfinden, denen Operationen oder eben auch die Hormonbehandlung zu riskant ist, und das ist auch vollkommen ok.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #45 springen »
#49 widerspruchAnonym
  • 18.03.2019, 13:20h
  • Antwort auf #45 von never_again
  • "Anscheinend hast du gar nicht verstanden, was gemeint war."

    Sie hat durch sehr kompetente Stellungnahme klar gemacht, daß sie sehr wohl verstanden hat, was gemeint ist. Offensichtlich bist es eher Du, die es nicht versteht.

    "So wie ich das im Kommentar lese, ist es durchaus ein Leiden, wenn man einen Körper hat, der nicht zur charakterlichen Identität passt."

    Du hattest hier das Privileg, einen ganzen Nachmittag lang mit zu verfolgen, daß drei Transfrauen das von sich weisen, bzw. stark relativieren, und auch erklären, warum. Und jetzt kommst Du ernsthaft als Cisfrau daher, sprichst ihnen ihr Wissen über sich ab und fegst es mit einem Satz vom Tisch? Ernsthaft?

    Mal ganz abgesehen davon, daß ich keine Ahnung habe, was "charakterliche Identität" sein soll? Trans hat was mit "Charakter" zu tun? Das solltest Du nochmal gründlich überdenken.

    "Das ist ja die Voraussetzung dafür, dass Trans* sich überhaupt eine Operation antun."

    Und auch hier wischt Du differenzierte Aussagen von Transfrauen einfach mit einem Satz vom Tisch und behauptest einfach weiterhin, daß sie gefälligst zu leiden haben, weil Du es Dir gar nicht anders vorstellen kannst. Aber noch schlimmer - Du behauptest, es kann gar keine anderen Gründe geben. Wenn Du von Transfrauen über sie lernen willst, dann höre ihnen zu und lese nochmal diesen post:

    www.queer.de/detail.php?article_id=33196&kommeinzel=5361
    19


    "Es gibt 10.000 Gründe, warum Menschen transitionieren."

    "Es wird von Trans erwartet, daß sie leiden. Das ist cis-Logik. Das ist ganz wichtig, damit man sie in sein cis-Weltbild einordnen kann. Es ist für Cisgender i.d.R. sogar absolut als angenommene Vorraussetzung nötig, um Trans überhaupt zu "akzeptieren"."

    "Ich habe nicht transitioniert "weil ich leide" und ich leide auch nicht darunter, daß ich trans bin. "

    Ich kann diesen Mist über mich nicht mehr hören! In diesem ungebildeten, vor Dummheit strotzenden Land werde ich jeden Tag mit diesen widerlichen Cis-Kindermärchen konfrontiert, daß Trans "unter ihrem Körper leiden" oder "im falschen Körper geboren sind". Unentwegt und überall. Das ist nichts weiter als bewußte Desinformations-Kampagnen über trans. Es ist unerträglich, sich jeden Tag Unwahrheiten anhören zu müssen, die andere über einen erzählen, während man selber nicht gefragt wird. Das Ziel dahinter ist in erster Linie die Verhinderung, in letzter Hinsicht sogar die Vernichtung von tatsächlichem Wissen über trans! Das ist Absicht, denn das wirkliche Wissen über trans ist für eine Cis-Gesellschaft gefährlich. Es würde nämlich "Gewissheiten" infrage stellen und davor hat man Angst!

    Man will die Wahrheit aber nicht wissen. denn tatsächliches Wissen darüber, wie komplex das Thema trans ist, wäre bedrohlich, weil es eine Gesellschaft wirklich revolutionieren würde. Das ist politisch und gesellschaftlich nicht erwünscht. Stattdessen werden diese Witz-Thesen von "im falschen Körper geboren" mantra-artig wiederholt, damit sich auch jede/r Cismensch weiterhin in seiner Sicherheit über sich wiegen kann.

    Ich kann diese unerträglichen Desinformationen über uns nicht mehr hören. Sie sind für jeden vernunftbegabten Menschen auf den ersten Blick durchschaubar. Im "falschen Körper geboren". Pah! Eine Beleidigung für jeden vernunftbegabten Menschen.

    "Und dann gibt es noch das Leiden aufgrund (...) und: dass sie am wenigsten Chancen auf eine Beziehung haben."

    Pah! Du hast ja keine Ahnung. ALLE wollen mit Transfrauen Sex. ALLE!
    Wenn sie erfahren, daß jemand eine Transfrau datet, dann ist das, als wenn man eine Tüte Chips in der Kirche aufreißt. Alle verdrehen die Köpfe und gucken empört, aber in Wahrheit wollen sie alle von den Chips auch was abhaben.
    Der Punkt ist, daß niemand zu einer Beziehung zu uns stehen will. Man hat nicht den Mumm dazu. Das Problem liegt bei den Cismenschen.

    "Und nun kommst du - ein nicht Trans* - und möchtest den Trans* vorschreiben, was sie empfinden und wie sie denken sollen."

    Tja, da hast Du dich wohl gravierend geirrt. Sie ist trans. War übrigens schon lange vorher anhand ihrer Kommentare klar.
    Es ist dummerweise genau anders herum. Cismenschen schreiben üblicherweise trans vor, was sie über sich denken sollen:

    #21: "Solange Trans arme leidende Dinger und Mündel sind, ist alles gut und auch nichts bedroht. Sobald sie selbstbestimmt, selbstverständlich und offensiv Trans sind, wird es für die meisten Cismenschen unangenehm. Denn von da an werden sie als gefährlich für ihr Weltbild wahrgenommen. Weil plötzlich Selbstermächtigung und Selbstbehauptung ins Spiel kommen."

    Wehe Trans fügen sich nicht dem Cis-Kindermärchen, daß sie "leiden", weil sie im falschen Körper geboren sind. Dann geht bei Cismenschen sofort die Klappe runter und sie weigern sich, sich weiter ernsthaft mit trans zu befassen. Von da an wird nur noch dissoziiert. Sie befassen sich nur mit Menschen, die trans sind, solange IHRE Bilder gelten.

    "Das musst du ihnen selbst überlassen, da sie betroffen sind und nicht du!"

    Das halte ich für einen wirklich exzellenten Ansatz. Wieso hälst Du dich dann nicht daran? Führt automatisch zu der Frage, warum Du hier alle Informationen von Transfrauen ignorierst, vom Tisch fegst und sie stattdessen einfach wieder selbst umdeutest.

    "Im Übrigen bin ich immer noch dafür, dass hier Trans* zum Reden kommen..."

    Das haben sie den ganzen Tag getan. Du mußt einfach nur zuhören und lernen. Zuhören und Lernen heißt in erster Linie ihre Aussagen als wahr und valide zu betrachten.
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#50 TheDadProfil
  • 18.03.2019, 20:13hHannover
  • Antwort auf #15 von Hokuspokus
  • ""Es handelt (bzw. im Falle von trans muß man sagen "handelte") sich um reguläre Angebote der Armee. Auch in Deutschland. Die kann man wahrnehmen - oder nicht.""..

    Äh ?
    Nöö..
    Deshalb dröseln wir hier mal die "moralschen Grenzen auf :

    Wenn sich in der BRD ein Mensch für 12 Jahre bei der Bundeswehr verpflichtet, dann 4 bis 5 Jahre Medizin studiert, danach seine restliche Dienstzeit mit der Facharzt-Ausbildung verbringt, dann ist dies eine Sache..

    Wenn der gleiche Mensch nach dem gleichem Studium seinen Vertrag kündigt, dann stellt ihm die Bundeswehr die Kosten des Studiums in Rechnung..

    Und nun der Trans*-Mensch..
    Der eine nimmt die medizinischen Leistungen in Anspruch, und dient danach seine Dienstzeit ab..

    Der andere geht nach Inanspruchnahme der medizinischen Leistungen wieder ins Zivil-Leben zurück..
    Mit welchen fadenscheinigen Begründungen auch immer..

    Welche beiden Menschen verhalten sich hier also unethisch, weil sie von den Angeboten nur profitieren wollen, die vereinbarten Gegenleistungen für die jeweilige Armee aber nicht erbringen wollen ?

    Natürlich kann man das freundlicher als "MarkKerzman" formulieren..
    Aber der Kern der Aussage ist schlüssig, und die Kritik berechtigt..
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