Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://queer.de/?33199

Europäische Verbraucherzentren

Vorsicht bei Online-Shops für Penisverlängerung & Co.

Testbestellungen und einmalige Einkäufe von "HorsePower Plus" und anderen vermeintlichen Wunderpillen entpuppen sich schnell als unbemerkt abgeschlossene und kostenintensive Abo-Verträge.


Werbung für die angebliche Penisverlängerungspille "HorsePower Plus"

  • 15. März 2019, 06:08h 8 2 Min.

Die Europäischen Verbraucherzentren raten dringend zur Vorsicht bei Angeboten der Aliaz Cooperation. Das Unternehmen mit Sitz in Lettland betreibt einige Online-Shops, die unter anderem die angeblichen Penisverlängerungskapseln "HorsePower Plus", die Abnehmpillen "FatKiller" und "DragonSlim Xtreme" sowie die Zahnaufhellungsstreifen "GoWhite" anbieten.

Die Produkte werden vor allem in sozialen Medien beworben. Einmalige Einkäufe oder gar nur die Anforderung von Preisangaben entpuppen sich schnell als unbemerkt abgeschlossene und kostenintensive Abo-Verträge. Auf Grund des aktuell großen Beschwerdeaufkommens zu dieser Thematik hat das Europäische Verbraucherzentrum (EVZ) Deutschland eine Informationsseite eingerichtet, mit deren Hilfe sich Verbraucher zur Wehr setzen können.

Ein Klick in die Kosten-Falle

Die Abzock-Masche funktioniert auf allen Verkaufsseiten der Aliaz Cooperation ähnlich. Eine Registrierung für ein Gratis-Testpaket genügt, um unbemerkt in die Abo-Falle zu tappen. Aber auch bei einem beabsichtigten einmaligen Einkauf endet der Kaufabschluss in einem Abonnement. Ein Hinweis darauf wird erst nach dem Bestellvorgang angezeigt.

"Das Unternehmen Aliaz Cooperation verstößt mit seinen Geschäftspraktiken eindeutig gegen die gesetzlichen Informationspflichten. Online-Shop-Betreiber sind dazu verpflichtet, Verbraucher bereits vor einer Bestellung klar und deutlich über die Art des Vertrages zu informieren", erklärt Karolina Wojtal, Juristin beim EVZ Deutschland.

Rechnungen nicht bezahlen und Einspruch einlegen

Das EVZ Deutschland rät Betroffenen, die Rechnungen für ungewollte Lieferungen nicht zu begleichen. Stattdessen sollte in jedem Fall schriftlich Einspruch erhoben werden. "Hier scheint eine E-Mail mit Lesebestätigung am wirksamsten", rät Wojtal, "um nicht noch die hohen Portokosten für den Briefversand mit Einschreiben in den Sand zu setzen." Opfer der Betrugsmasche finden auf der EVZ-Website entsprechende Musterbriefe.

Dort findet sich auch ein weiterer wichtiger Hinweise zu "HorsePower Plus" und den anderen angeblichen Wunderpillen der Aliaz Cooperation: "Da gesundheitliche Nebenwirkungen nicht auszuschließen sind, raten wir dringend von der Einnahme dieser Produkte ab." (cw/pm)

-w-

#1 Homonklin44
  • 15.03.2019, 08:50hTauroa Point
  • Wie man darauf kommen kann, dass eine Pille den Penis verlängern können soll, muss man auch erst mal erklären. Denken die denn, das ist wie bei Pinoccio's Nase oder was?

    Mit einem geilen, gut aussehenden Mann könnte das viel eher klappen ,o)

    Allerdings muss dieser Anzock-Kram ja gut laufen, ansonsten lohnte sich der Aufwand nicht.

    Horse Power reicht für den Fuhrpark. Wenn der Typ beim Poppen zu wiehern anfängt, kriegt man bloß einen Lachkrampf.
  • Direktlink »
#2 LotiAnonym
  • 15.03.2019, 10:27h
  • Antwort auf #1 von Homonklin44
  • Auf die Länge kommt es doch nun wirklich nicht an. Wer unbedingt etwas mehr Länge benötigt z.B. beim Analverkehr, dafür gibt es bereits handfeste Möglichkeiten;-) Dildos in allen Größen und andere Spielereien bringen Abwechslung in den Alltag. Wer auf solch Pillen-Blödsinn reinfällt, ist meineserachtens selbst schuld. Im Internet wird gelogen und betrogen was das Zeug hält. Ein Bekannter von mir mischt da auch mit und vertreibt alles mögliche im Internet. Geht z.B. zu Ikea und kauft dort ein kl.Möbel und verhökert es dann um einige Euro mehr an seine Kunden. Umständlich zwar, doch es scheint sich zu rentieren wie meint.
  • Direktlink »
#3 PatroklosEhemaliges Profil