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Kommentare zu:
Katholischer Generalvikar: Homophobie "kostet Glaubwürdigkeit"


#1 Ralph
  • 16.03.2019, 17:10h
  • Der Generalvikar hat offenbar immer noch nicht mitbekommen, dass es zu spät ist. Die Struktur der kath. Kirche lässt Reformen auf nationaler oder gar auf Diösezanebene nicht zu, und die Weltkirche verändert sich nicht. Dass er in Mitteleuropa im 21. Jh. einen Diskussions- und Reformprozess anschieben will, der in den 60er und 70er Jahren des vorigen Jh.s zu leisten gewesen wäre, kommt viel zu spät, abgesehen davon, dass ein solcher vom Vatikan ohnehin nicht zugelassen würde. Die kath. Kirche hat Frauen und Schwulen nichts zu bieten. Dass das so ist, gehört zum Wesenskern sowohl ihres Herrschaftssystems wie ihrer religiösen Dogmatik.
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#2 ZuSpätAnonym
  • 16.03.2019, 17:26h
  • Antwort auf #1 von Ralph
  • Das dachte ich auch gerade. Es ist zu spät.
    Und ich wollte ebenfalls die 60iger/70iger als Wandel in der Denkweise erwähnen. Die Kirchen haben sich nicht gegen den Paragraf 175 gestellt, ganz im Gegenteil.

    Und nun soll "Hand in Hand" mit der Kirche gegangen werden, obwohl sie immer noch gegen uns Stimmung machen?

    Ich gehöre nicht dazu. Da müssen sie sich andere suchen, die sich dem anbiedern.
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#3 AnaNymAnonym
  • 16.03.2019, 17:43h
  • Glaubwürdigkeit verlieren?

    * Bei den "bedauernswerten Menschen" ist die Glaubwürdigkeit der katholischen Kirche auf Jahrhunderte hinaus bereits irreparabel beschädigt.
    * Bei "den eigenen Leuten" halten nur noch wenige (ultra-)konservative an der Glaubwürdigkeit fest, bei den übrigen mehren sich immer mehr Zweifel
    * Es gibt genug "einflussreiche" "Würdenträger" die alles daran legen die Glaubwürdigkeit weiter zu untergraben.
    * Die Ungleichbehandlung in der katholischen Kirche z.B. zwischen Mann und Frau befördert nicht deren Glaubwürdigkeit
    * Das wahllose "Wörtlichnehmen und zitieren" vs. "freie Interpretieren" von Bibelstellen, je nachdem wie es gerade passt? Glaubwürdigkeit.
    * Die meisten der darin aufgeführten "Strafen" und "Vergeltungsmaßnahmen" verletzen alles was wir an Menschenrechten und ähnlichen Regeln in unserer aufgeklärten Gesellschaft haben, etwa "Zu Tode Steinigen vor der Stadt bei Ehebruch?" Glaubwürdigkeit???
    Die Scharia "" sieht ähnliche "Strafen" vor.
    * Sobald man dieses alte Buch zitiert, etwa um Homosexualität zu verteufeln, ist es aus mit Glaubwürdigkeit.
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#4 Gott_mit_unsAnonym
  • 16.03.2019, 18:32h
  • Was für ein widerlicher Heuchler. Ich verstehe nicht, warum die belang- und substanzlosen Kontradiktionen dieser hoch-kriminellen Organisation, hier immer wieder und wieder zur Diskussion gestellt werden.
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#5 stephan
  • 16.03.2019, 18:46h
  • Dann stellt sich natürlich sofort die Frage nach den Konsequenzen:

    Wann werden da neue Richtlinien verbindlich veröffentlich?

    Wie werden die Mitarbeiterinnen aus Rom.-kath. Einrichtungen entschädigt, die in den letzten zehn Jahren noch rausgeworfen wurden?

    Mich könnten so wage Aussagen nicht bewegen, 'bei Kirches' zu arbeiten, aber der RKK muss man man laut und deutlich sagen: Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung! (Ist die Einsicht echt? Sind die Vorsätze ernst zunehmen? Werden die Erkenntnisse tatsächlich in praktisches Handeln umgesetzt? ... Ich zweifle auch noch daran!)
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#6 GlaubiAnonym
  • 16.03.2019, 21:19h
  • Wer an ein immaterielles Geistwesen mit magischen Eigenschaften glaubt, ist von vorneherein absolut unglaubwürdig.
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#7 Gerlinde24Ehemaliges Profil
  • 17.03.2019, 06:03h
  • Mein Rat an alle Katholiban in der Kurie: Schafft den Zölibat ab, erlaubt Homosexuellen und Transsexuellen zu heiraten, schafft, die Hürden für Frauen und homosexuelle Priester ab, dann klappt es auch mit dem Nachwuchs!
    Und zeigt jeden an, der pädosexuell in Euren Reihen ist, das steigert die Glaubwürdigkeit. Vertuschungen tun das nicht!
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#8 goddamn liberalAnonym
  • 17.03.2019, 10:43h
  • Antwort auf #2 von ZuSpät
  • "Es ist zu spät."

    Die kath. Kirche ist aus altbewährter Taktik immer 'zu spät'.

    Das hat neben vielen Nachteilen den Vorteil, dass man auch gescheiterte Neuerungen nicht mitmacht. Ich denke an unsere homophobe ev. Pastorin Antje Vollmer und den homophoben Maoismus in den 70ern.

    Es kann jedenfalls nicht schaden, wenn sich braune Schreckensgestalten kein frommes Tarnkäppchen mehr aufsetzen können...
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#9 hugoAnonym
  • 17.03.2019, 13:54h
  • Das kirchliche Arbeitsrecht gehört schon längst abgeschafft, weil es auf Lügen aufgebaut ist!
    Wer lügt der bleibt.
    Wer ehrlich mit seiner Veranlagung umgeht der fliegt.
    Ausnahmen können in Bereichen gelten, wo aktiv für Meinungen geworben wird, die den Interessen des Arbeitgebers zuwiderlaufen.
    (Beispiel: Wenn ein Wurstverkäufer versucht, seine Kunden von vegetarischer Lebensweise zu überreden)
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#10 FinnAnonym
  • 17.03.2019, 15:29h
  • Jetzt, wo immer mehr Menschen diesen unchristlichen Verein verlassen und es finanziell spürbar wird, versucht man sich plötzlich liberal zu geben.

    Aber auch nur da, wo Hetze nicht gut ankommt. (Und auch da nur Gerede ohne echte Taten.) In den Staaten wo dieser Druck nicht da ist, hetzen die munter weiter.
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#11 Julian SAnonym
  • 17.03.2019, 17:46h
  • "kostet Glaubwürdigkeit"

    "Auf ihre Ressourcen dürfe die Diözese nicht verzichten."

    Also geschieht das alles nicht aus Überzeugung oder Nächstenliebe, sondern es geht nur um "Kosten von Glaubwürdigkeitsverlust", "Ressourcen", etc.

    Die werden sich nie ändern...
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#12 Bonifatius49Anonym
#13 Simon HAnonym
  • 18.03.2019, 08:50h
  • Antwort auf #11 von Julian S
  • Ja, es geht nicht darum, ob uns irgendwer von denen für irgendwann in der Zukunft mal ein paar Almosen in Aussicht stellt.

    Alles, was nicht 100% Gleichstellung ist (inkl. Eheöffnung, etc.) - und zwar weltweit - ist Diskriminierung. Punkt.

    Und jeder weitere Tag der vergeht, macht deren Schuld noch größer.
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#14 TheDadProfil

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