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Australien

Schwarzenegger gratuliert schwulem "Strongman" zur Hochzeit

Als kalifornischer Gouverneur legte der Austro-Amerikaner zwei Mal sein Veto gegen die Ehe für alle ein – jetzt gratuliert er dem schwulen Kraftsportler Rob Kearney zur Hochzeit.


Ex-Gouverneur Schwarzenegger mit Rob Kearney (li.) und dessen Ehemann Joey Aleixo (Bild: Twitter / Arnold Schwarzenegger)

Die Hochzeit des US-Kraftsportlers Rob Kearney und seines Ehemanns Joey Aleixo am Sonntag im australischen Melbourne hatte einen prominenten Paten: Politiker, Filmstar und Bobybuilder Arnold Schwarzenegger feierte mit dem frisch vermählten Paar und gratulierte ihm in sozialen Medien zur Hochzeit. Einige Tage zuvor hatte Kearney den ersten Platz in Schwarzeneggers "Arnold Australia Pro Strongman"-Wettbewerb gewonnen.

Schwarzenegger schrieb auf Twitter zu einem Bild, das ihn mit dem Ehepaar zeigt: "Ich denke, das ist was Neues: Den Strongman-Wettbewerb zu gewinnen und am selben Wochenende zu heiraten. Herzlichen Glückwunsch, Jungs! Es war mir eine Ehre, mit euch zu feiern."

Das Ehepaar bedankte sich in sozialen Netzwerken. Rob Kearney, dessen Instagram-Konto den Namen World's Strongest Gay trägt, veröffentlichte ein Bild mit Schwarzenegger und erklärte, er habe gerade sein bestes Wochenende erlebt. Ehemann Aleixo (Instagram-Name: World's Gayest Strongman) schrieb zu einem ähnlichen Bild: "Wir haben unsere Hochzeit Tag und Nacht mit @schwarzenegger (toller Typ!) verbracht. Wie viele Leute können das sagen?"


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Kerney hatte sich vor fünf Jahren als 25-Jähriger als schwul geoutet. Kurz vor seinem Coming-out hatte er bei der Strongman-WM den zweiten Platz belegt – sein bisher bestes Ergebnis. Kearney erklärte damals, in der Bodybuilder-Szene habe er mit seinem Coming-out überwiegend positive Erfahrungen gemacht.

Schwarzenegger gilt zwar als relativ LGBTI-freundlicher US-Republikaner, hatte aber während seiner Zeit als Gouverneur des US-Bundesstaates Kalifornien zwei Mal – 2005 und 2007 – per Veto die vom Parlament beschlossene Öffnung der Ehe für Schwule und Lesben verhindert. Er behauptete damals, nur das Ergebnis eines Volksentscheids aus dem Jahr 2000 zu befolgen, in dem die Kalifornier gegen die Gleichbehandlung von Schwulen und Lesben im Ehe-Recht gestimmt hatten.

Nach langem Hin und Her – der Ehe-Öffnung im Juni 2008 durch den Obersten Gerichtshof des Bundesstaates und einem weiteren negativen Volksentscheid (Proposition 8) einige Monate später – öffnete schließlich der nationale Supreme Court 2013 die Ehe für Schwule und Lesben im Westküstenstaat (queer.de berichtete).

Schauspieler George Takei erklärte vor einigen Jahren, er habe sich 2005 als schwul geoutet, weil er sich über das Veto von Schwarzenegger geärgert habe. Deshalb sei er zum LGBTI-Aktivisten geworden (queer.de berichtete). (dk)



#1 Sabelmann
  • 19.03.2019, 17:45h
  • Besser Jemand ändert seine Einstellung als er beharrt auf seinem alten falschen Standpunkt!
    Glückwunsch den Frischvermählten!
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#2 Patroklos
#3 jochenProfil
#4 giliatt 2Anonym
  • 21.03.2019, 01:02h
  • Ich mag ihn mit seiner dicken Zigarre.
    Learning by doing.

    Polizistensohn aus Österreich begreift, dass sein muskelpumpendes Spiessertum auf dem Umweg des "Ganoverneurs" überdenkbar ist uns sein muss.
  • Antworten » | Direktlink »
#5 GreenbasicAnonym
  • 21.03.2019, 01:32h
  • Danke Arnold Schwarzenegger für nichts!

    Du hast vielen Menschen das Leben unnötig sehr schwer gemacht. Und das nur weil sie sich lieben
  • Antworten » | Direktlink »