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USA
Fastfood-Kette spendet Millionen an Homo-Hasser
Das beliebte Schnellrestaurant Chick-Fil-A gibt offenbar heimlich Geld an Organisationen, die sich der Diskriminierung von Schwulen und Lesben verschrieben haben.

2012 führte die Unterstützung von Chick-Fil-A für homophobe Organisationen zu landesweiten Protestaktionen – vor vielen Restaurants versammelten sich Schwule und Lesben zu einem Kiss-in (Bild: Elvert Barnes / flickr)
- 22. März 2019, 14:05h 2 Min.
Chick-Fil-A gehört mit mehr rund 2.100 Filialen in den USA zu den großen Fastfood-Ketten des Landes – und sorgt mit einer homophoben Haltung erneut für Kontroversen. Die Kette, die 1946 vom tiefgläubigen Südstaatenbaptisten S. Truett Cathy eröffnet worden war, geriet bereits 2012 in die Schlagzeilen, als herausgekommen war, dass die Kette viele homophobe Organisationen unterstützte, darunter sogar Homo-"Heiler".
Außerdem verkündete damals Besitzer Dan Cathy, der Sohn des Gründers, dass Gott die Gleichbehandlung von Schwulen und Lesben im Ehe-Recht verurteile. Der Hähnchenburger-Zubereiter wurde daraufhin zum Lieblingsrestaurant vieler homophober Konservativer (queer.de berichtete). Als sich die Kontroverse immer mehr hochschaukelte, machte das Unternehmen allerdings einen Rückzieher und verkündete, dass man die Unterstützung von Hass-Gruppen einstellen werde (queer.de berichtete).
Jetzt kam aber nach einer Recherche des linksliberalen Blogs "Think Progress" heraus, dass Chick-Fil-A seine Unterstützung von homo- oder transphoben Organisationen heimlich weiter betreibt. Allein im Jahr 2017 habe die Organisation 1,8 Millionen Dollar (1,6 Millionen Euro) an christliche Vereine gespendet, die sich teilweise durch ihre Abneigung gegenüber sexuellen Minderheiten definieren. Der größte Teil, insgesamt 1,65 Millionen Dollar, ging an die "Fellowship of Christian Athletes" (Gemeinschaft christlicher Athleten), die von geförderten Sportlern unter anderem verlangt, keine "homosexuellen Akte" durchzuführen. Insgesamt spendete das Unternehmen mehr als elf Millionen Dollar im Jahr 2017.
Chick-Fil-A dementiert Homophobie
Der Fastfood-Konzern erklärte gegenüber dem Magazin "Vox", dass die neuen Spenden lediglich Jugend- und Bildungsprogrammen zugute gekommen seien, aber nicht für Homophobie verwendet würden. "Zu behaupten, wir spenden aus politischen Gründen oder um eine diskriminierende Agenda zu fördern, ist nicht richtig und irreführend", so ein Sprecher.
Chick-Fil-A sieht sich als christliches Unternehmen, was sich auch auf die Unternehmenskultur auswirke. Der größte Unterschied zu anderen Schnellrestaurantketten ist, dass alle Filialen sonntags, sowie an Thanksgiving und Weihnachten, geschlossen bleiben – eine in den USA einmalige Regelung für einen Privatbetrieb. (dk)










Das Video ist von 2012...
Ist also nix neues das Chick-fil-a homophobie unterstützt und homohasser unterstützt. Die Kette wurde schon mehrmals deswegen wie in dem verlinkten Video deswegen ermahnt und geändert hat sich seitdem leider nichts.