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"Pray the Gay Away"

Google bietet App von Homo-"Heilern" an

Apple, Amazon und Microsoft haben eine homophobe App von Homo-"Heilern" bereits ausgelistet – Google bietet das Programm aber weiter an.


LGBTI-Aktivisten fragen, warum Google eine Plattform für eine App bietet, mit der Homosexualität weggebetet werden soll (Bild: change.org)

Der US-Konzern Google hat es trotz Protesten bislang abgelehnt, ein homophobes Programm für Smartphones aus seinem App Store zu entfernen. Konkret geht es um eine Android-App der homophoben christlichen Organisation "Living Hope Ministries", mit der versucht wird, queere Menschen zu "heilen". In der App wird Nutzern unter anderem erklärt, dass Homosexuelle einen "destruktiven Lebensstil" hätten und Transpersonen unter "Geschlechterverwirrung" litten. Man könne sich aber von diesen "falschen Identitäten" befreien – und zwar durch Beten.

Die Organisation "Truth Wins Out", die gegen Homo-"Heiler" kämpft, hatte bereits seit Wochen gefordert, die App zu löschen, weil sie insbesondere junge Homo- und Transsexuelle in den Selbstmord treiben könne. Die amerikanischen Konzerne Apple, Amazon und Microsoft sind diesem Aufruf gefolgt, bislang aber nicht Google. Eine Petition, mit der gegen das Anbieten der App bei Google protestiert wird, haben bislang mehr als 140.000 Menschen unterzeichnet.

App-Macher: Sexualität darf nur monogam und heterosexuell sein

Auf ihrer Website wirbt die Organisation "Living Hope Ministries" mit einer "auf Jesus Christus gerichteten, biblischen Weltsicht zur Sexualität". Diese basiere "auf einer engagierten, monogamen und heterosexuellen Ehe auf Lebenszeit zwischen einem Mann und einer Frau". Alle anderen Beziehungen sehe der biblische Gott nicht als ideal an.

Homo-"Heiler" versuchen durch sogenannte "Konversionstherapien", Homosexuelle zu Heterosexuellen und Transsexuelle zu Cissexuellen zu verwandeln. Inzwischen zeigen Studien jedoch übereinstimmend, dass eine derartige "Heilung" nicht möglich ist und sogar negative Auswirkungen auf die Patienten hat. Diese können von psychischen Problemen bis zu einem hohen Risiko für Suizid reichen (queer.de berichtete). Daher wird derzeit in Deutschland über ein Verbot von derartigen Therapien debattiert (queer.de berichtete). (dk)



#1 FinnAnonym
  • 25.03.2019, 17:23h
  • Google bietet alles an, was Kohle bringt. Egal ob LGBTI oder Homohasser - die biedern sich jedem an. Wobei die anderen Tech-Konzerne sonst genauso sind - schön, dass die wenigstens diesmal weiter sind als Google.
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#2 und_die_anderenAnonym
#3 LegalExtremistAnonym
#4 FredericAnonym
#5 PeerAnonym
  • 26.03.2019, 08:59h
  • Antwort auf #2 von und_die_anderen
  • YouTube ist Google. Auch da darf sowohl in Videos als auch Kommentaren gehetzt werden.

    Ich hatte mal mehrfach Hasskommentare gemeldet, die eindeutig gegen geltendes deutsches Recht verstoßen. Was ist passiert? NICHTS! Google hat nicht mal geantwortet, geschweige denn gelöscht oder die Nutzer gesperrt.
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#6 und_die_anderenAnonym
  • 28.03.2019, 23:45h
  • Antwort auf #5 von Peer
  • Da muss man sich wirklich fragen, was für Leute hinter solchen Konzernen sitzen. Natürlich geht es ums Geld.
    Da müssen viel mehr Gesetze her beim Thema Internet und was angeboten werden darf. Aber der Sitz ist in Silicon Valley und da gelten andere Gesetze.

    Das Internet ist ziemlich nützlich im Allgemeinen, aber was daraus geworden ist, das sind Menschen gemachte Probleme. Von Twitter und Co. halte ich ebenfalls nicht viel, also gar nichts. Wie die Leute sich da aufführen, auch die Prominenz zum Teil, ist mehr als fragwürdig.
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