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"Made in Germany – Made by Vielfalt"

Deutsche Familienunternehmen werben für Vielfalt

50 deutsche Firmen wollen sich in gesellschaftliche Debatten einschalten und erklären, dass Vielfalt etwas Positives ist.


Dieses Symbol erscheint ab sofort in vielen Printmedien und auf Plakatwänden

Unter dem Motto "Made in Germany – Made by Vielfalt" sprechen sich 50 deutsche Familienunternehmen für mehr Toleranz und Weltoffenheit aus. Das gemeinsame Projekt umfasst Anzeigen in ausgewählten Printmedien sowie auf Plakatflächen in 15 Städten Deutschlands.

Das Ziel der Initiative: ein eindeutiges Zeichen für mehr Toleranz und gegen Fremdenfeindlichkeit zu setzen. Im Mittelpunkt steht eine Anzeige mit dem Leitmotiv "Made in Germany – Made by Vielfalt". Der darunter stehende Anzeigentext verdeutlicht die Haltung der teilnehmenden Unternehmen: Nicht die Herkunft der Menschen sei entscheidend, sondern ein friedvolles und tolerantes Miteinander. Auf diese Weise beziehen die Unternehmen Stellung und positionieren sich gegen Fremdenfeindlichkeit oder Hass gegen Minderheiten.

Entstanden ist die Idee auf Initiative von Dr. Timm Mittelsten Scheid, Gesellschafter bei Vorwerk sowie Mitglied der Vorwerk Unternehmerfamilie. "Das Thema beschäftigt mich persönlich sehr. Ich finde es wichtig, dass auch die Wirtschaft in Zeiten dieser gesellschaftspolitischen Debatten ein Zeichen setzt", erläutert der Unternehmer sein Engagement. "Daher freut es mich umso mehr, mit der Idee auf so viel positive Resonanz im Kreise der Familienunternehmen gestoßen zu sein."

Eine Anzeige wurde am Mittwoch in ausgewählten Tageszeitungen (darunter im "Handelsblatt", der "Süddeutschen Zeitung", der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung", der "Welt" und in Publikationen der Funke Mediengruppe) sowie in weiteren Veröffentlichungen (darunter "Bunte", "Focus" und "Cicero") veröffentlicht. Darüber hinaus wird die Anzeige auf verschiedenen Plakatflächen zu sehen sein – neben den zehn bevölkerungsreichsten Städten Deutschlands unter anderem auch in Hannover, Lübeck, Bielefeld und Mannheim. (cw)

Folgende Unternehmen sind Teil der Initiative

B. Braun, Baerlocher, Bahlsen, Berner Group, Beumer Group, Boehringer Ingelheim, BPW Bergische Achsen KG, Brose, Claas, Deichmann, Dräger, emz, fritz-kola, Funke Mediengruppe, Giesecke+Devrient, Gira, Hansa-Flex, Henkel, Hipp, Horsch, Hubert Burda Media, Jägermeister, Kienbaum, Klett, Kostal, Krone, Lemken, Lindner, Marquard & Bahls, Messer Group, Metzler, Murtfeldt, Nolte Küchen, ODDO BHF, Oetker-Gruppe, Otto Group, Röchling, Sartorius, Sennheiser, SMS group, Stihl, Ströer,Südvers, Trigema, Vaillant, Vorwerk, Werksviertel Mitte, Wörwag, Würth.


#1 Ketzer
  • 27.03.2019, 16:08h
  • Die Wirtschaft könnte übrigens auch über die ihr nahe stehenden Parteien aktiv werden. Tut sie ja per Lobbyismus sonst auch zur Genüge.

    Diese Aktion ist ja sicher ganz nett, wirkt auf mich aber doch irgendwie eher wie ein nettes Feigenblättchen. Ist halt werbewirksam(er).
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#2 lauwarmAnonym
  • 27.03.2019, 21:45h
  • Das ist nicht wirklich aussagekräftig, finde ich.
    Gegen Fremdenfeindlichkeit ist gut, aber es ist zu wenig. Außer Fremdenfeindlichkeit gibt es noch weiteres.
    Wenn schon, dann wirklich sich umfassend einsetzen: gegen Fremdenfeindlichkeit, gegen Rassismus, gegen Antisemitismus, gegen Homo-, Trans* und Interfeindlichkeit, gegen Gewalt, gegen Terror, gegen Rechtspopulismus, gegen Hass in jeder Hinsicht.

    DAS wäre überzeugend und positiv.
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