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Fotofahndung

Berliner Polizei sucht mit Bildern nach Trans-Hasser

Die Hauptstadt-Polizei hat zwei Fotos eines Mannes veröffentlicht, der im August letzten Jahres an einem Bahnhof auf eine Transfrau losgegangen sein soll.


Der transphobe Vorfall ereignete sich vor einem guten halben Jahr nachts am S-Bahnhof Heidelberger Platz (Bild: julienghien1 / flickr)

  • 27. März 2019, 12:20h, noch kein Kommentar

Mit der Veröffentlichung von zwei Bildern eines offenbar transphoben Mannes erhoffen sich die Ermittler in Berlin Hinweise aus der Bevölkerung. Der Abgebildete steht nach Informationen der Polizei in Verdacht, vor sieben Monaten an einem S-Bahnhof in Wilmersdorf eine Transfrau beleidigt zu haben.


Wer diesen Mann erkennt, sollte sich an die Polizei wenden (Bild: Polizei Berlin)

Den Angaben der 31-Jährigen zufolge soll der Mann am Morgen des 26. August 2018 gegen 1.15 Uhr am S-Bahnhof Heidelberger Platz gemeinsam mit einer Frau und einem weiteren Mann zunächst abfällige Bemerkungen über das Erscheinungsbild der Frau gemacht haben. Anschließend sei er in aggressiver Körperhaltung auf die 31-Jährige zugegangen und habe sie beleidigt. Als diese die Polizei alarmierte, ergriff das Trio die Flucht.

Der Täter soll laut Polizeiangaben etwa 25 Jahre alt und zwischen 170 und 175 Zentimeter groß sein. Des Weiteren hatte er sehr kurze schwarze Haare, dunkle Augen und einen Dreitagebart. Er trug eine dunkle Jacke mit Reißverschluss, eine Jeanshose sowie Sportschuhe.

Die Ermittler haben folgende Fragen an die Bevölkerung: Wer kennt den Abgebildeten und/oder kann Angaben zu dessen Aufenthaltsort geben? Wer hat die Tat beobachtet und sich noch nicht mit der Polizei in Verbindung gesetzt? Wer kann sonst sachdienliche Hinweise machen?

Hinweise nimmt das Landeskriminalamt, Bayernring 44 in Berlin-Tempelhof unter der Rufnummer (030) 4664-953128 entgegen. Eine Kontaktaufnahme ist auch per Fax unter (030) 4664-953199 per E-Mail unter lka531@polizei.berlin.de, über die Internetwache sowie jede andere Polizeidienststelle möglich.

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Nach im Herbst vorgestellten vorläufigen Zahlen wurden von der Berliner Polizei im Bereich der Hasskriminalität aufgrund sexueller Orientierung oder geschlechtlicher Identität in den ersten drei Quartalen 2018 insgesamt 105 Fälle statistisch erfasst, darunter 30 Gewaltdelikte (queer.de berichtete). Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren, samt Nachmeldungen, 139 Fälle registriert worden. Dabei wird von einer hohen Dunkelziffer nicht gemeldeter Taten ausgegangen: Das Überfalltelefon Maneo kommt, auch aufgrund anderer Tatdefinitionen, jährlich zu deutlich höheren Fallzahlen (queer.de berichtete). (pm/cw)